Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
Evendorfer Kreuz und Bahlburger Kreuz sollen Kreisverkehre erhalten
Winsen 07.02.16
Der Bau- und Planungsausschuss des Landkreises Harburg beschäftigt sich auf seiner heutigen Sitzung unter anderem mit einem Grundsatzbeschluss für Vorhaben an Kreisstraßen. Gemäß der Vorlage soll das Land Niedersachsen die Unfallhäufungsstellen Evendorfer Kreuz auf der Kreisstraße 30 und Bahlburger Kreuz auf der Kreisstraße 37 jeweils durch den Bau eines Kreisverkehrs sicherer machen. Der Landkreis Harburg muss sich an den Kosten beteiligen. Außerdem soll der Bahnübergang Brackel zurückgebaut werden. Der Bau- und Planungsausschuss beschäftigt sich heute auch mit weiteren Vorhaben im Rahmen des Bauprogramms 2016-2018, darunter auch der Neubau und die Sanierung mehrerer Radwege im Kreisgebiet. Beginn der Sitzung ist heute um 15 Uhr in dem Räumlichkeiten der Kreisverwaltung.
 
Ausschreitungen abseits einer Kundgebung in Hittfeld
Seevetal 07.02.16
In Hittfeld kam es am Samstag abseits einer angemeldeten Kundgebung zu Ausschreitungen. Nach Angaben der Polizei fand die Demonstration mit den Themen „Die Ein-Prozent Idee“ und „Sicherheitslage in Seevetal und Deutschland“ am Rathaus der Gemeinde Seevetal statt. Bereits vor Beginn der Kundgebung hatten sich auf dem angrenzenden Parkplatz eines Einkaufsmarktes nach Polizeiangaben bis zu 90 Demonstrationsgegner der linken Szene versammelt und versucht, die Versammlung durch Aktionen zu verhindern. Als ein mit mehreren Personen aus der rechten Szene besetzter Kleinbus auf den Parkplatz fuhr, sei es zur ersten Konfrontation beider Lager gekommen, so die Polizei. Unter Einsatz von Pfefferspray und Diensthunden trennte die Polizei die Gruppen und geleitete den Kleinbus vom Parkplatz. Daraufhin kam es noch zu mehreren Begegnungen zwischen Personen beider Lager im Ortskern von Hittfeld. Infolge der Auseinandersetzungen erlitten sieben Menschen leichte Verletzungen. Insgesamt waren 75 Beamte im Dienst, darunter auch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei aus Oldenburg.
 
Landkreis Lüneburg richtet Online-Widersprüche ein
Lüneburg 05.02.16
Einwohner im Landkreis, die Widerspruch gegen eine begangene Ordnungswidrigkeit einlegen wollen, können dies künftig auch online tun.
Wer eine Verwarnung, Anhörung oder einen Zeugenfragebogen zugeschickt bekomme, erhalte künftig auch Zugangsdaten für die Online-Anhörung auf der Internetseite des Landkreises, so die Verwaltung. Nach dem Login würden die Nutzer beim Ausfüllen unterstützt. Die Angaben sollen direkt zur Bußgeldstelle weiter geleitet werden. Ein Versand von Formularen per Post oder Fax entfalle somit, erklärt der Landkreis weiter.
 
Lüneburger erhält Bundesverdienstkreuz für 60 Jahre Ehrenamt
Lüneburg 05.02.16
Für seine rund 60-jährige ehrenamtliche Tätigkeit hat Werner Hammerich das Bundesverdienstkreuz erhalten.
Der 72-Jährige ist seit Anfang der 70er Jahre in der Kommunalpolitik tätig, war 2004 Mitbegründer des Vereins Alte Schule Wendisch Evern und ist aktives Mitglied im Kleinkaliber-Schießverein Wendisch Evern und in der Freiwilligen Feuerwehr.
Landrat Manfred Nahrstedt, der die Auszeichnung im Namen des Bundespräsidenten überreichte, lobte das große Engagement. Man könne fast vergessen, dass Werner Hammerich nebenbei auch noch berufstätig gewesen war, so Nahrstedt.
Heute lebt Werner Hammerich mit seiner Frau in Hambühren im Landkreis Celle.
 
Bund der Steuerzahler kritisiert Regierungspläne für Kommunen
Uelzen / Hannover 05.02.16
Der Bund der Steuerzahlen hat Pläne der Rot-Grünen Landesregierung kritisiert, nach denen Kommunen künftig mehr Freiheiten bei der wirtschaftlichen Betätigung erhalten sollen.
Wenn kommunale Betriebe leichter in private Märkte eindringen könnten, widerspräche dies den marktwirtschaftlichen Grundprinzipien, so Bernhard Zentgraf, Landesvorsitzender des BdSt. Er kritisiert vor allem, dass nach den Plänen der Landesreigerung die Kommunen künftig freie Hand bei der Gewinnung und Erzeugung erneuerbarer Energien hätten. Diese Regelung würde die kommunalen Hauhalte einem hohen Verlustrisiko aussetzen. In diesem Zusammenhang erinnert Zentrgraf an das gescheiterte Ukraine-Projekt der Stadt Uelzen, bei dem die Stadtwerke Defizite in Millionenhöhe gemacht hatten.
Städte und Gemeinden sollten sich auf ihre wesentlichen Aufgaben der Daseinsvorsorge konzentrieren, und nicht auf Gewinne in privaten Märkten schielen, fordert Zentgraf abschließend.
 
Lebenshilfe Lüneburg-Harburg mit Tischlereibetrieb auf
Winsen 05.02.16
Schon vor der offiziellen Eröffnung hat die neue Tischlerei der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg ihre Arbeit aufgenommen.
Derzeit sind 27 Personen mit vorwiegend geistiger Behinderung in der Werkstatt beschäftigt und erstellen unter der Anleitung von drei Gesellen Holzprodukte im Auftrag regionaler Kunden.
Der 1800 Quadratemter große Neubau steht auf einem Grundstück am Borsteler Grund, das die Lebenshilfe von der Stadt Winsen gekauft hatte, nachdem der ursprüngliche Standort am Vrestorfer Weg in Lüneburg zu klein geworden war.
Die Tischlerei verfügt über einen Berufbildungsbereich, eine Montage- und Maschinenhalle sowie Sozial-, Büro-, und Schulungsräume. Darüber hinaus biete sie 36 Arbeitsplätze für Menschen vom 16. Lebensjahr bis zur Rente, so Tischlerei-Leiter Thomas Jahn.
Offiziell wir der Betrieb am 19. Februar eröffnet.
 
Ministerpräsident Weil beantwortet in Lüneburg Fragen der Bürger zur Flüchtlingspolitik
Lüneburg 04.02.16
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich am Abend auf dem Uni-Campus den Fragen der Bürger zur Flüchtlingspolitik gestellt.
Gemeinsam mit Landrat Manfred Nahrsdtedt und Oberbürgermeister Ulrich Mädge beantwortete er rund eineinhalb Stunden die Fragen der Bürger.
Weil erklärte, dass er nicht an eine Einigung der EU-Länder bei der Aufnahme von Flüchtlingen glaube.
Er sprach sich stattdessen für eine bessere Sicherung der EU-Außengrenzen und internationale Abkommen aus, zum Beispiel mit der Türkei oder auch dem Iran.
 
Lagersträttenwasser aus Rohrleitung bei Hittfeld ausgelaufen
Winsen/Hannover 04.02.16
Aus einer Rohrleitung ist gesternNachmittag bei Hittfeld Lagerstättenwasser ausgetreten.
Die Rohrleitung gehört zum Erdölfeld Sinstorf im Süden Hamburgs.
Nach Angaben des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sind durch ein Leck rund ein Kubikmeter Lagerstättenwasser ausgetlaufen. Sie liefen teilweise in einen benachbarten Entwässerungsgraben. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Harburg sei unverzüglich informiert worden.
Nach Angaben des LBEG untersuchen unabhängige Gutachter sowohl die defekte Rohrleitung als auch den Boden an der Austrittsstelle. Weitere Maßnahmen sind von den Untersuchungsergebnissen abhängig.
Neben Wasser und gelösten Salzen enthält Lagerstättenwasser auch Kohelnwasserstoffe.
 
Lüneburger Linke kritisiert Landesaufnahmebehörde nach Besuch in der Flüchtlingsnotunterkunft
Lüneburg 04.02.16
Die Fraktion der Linken im Rat der Stadt kritisiert nach einem Besuch der Flüchtlingsnotunterkunft in der Theodor-Körner-Kaserne die Landesaufnahmehörde.
Hintergrund ist ist der gestrige Besuch von Ratsmitgliedern der SPD, der CDU und der Linken. Die Zulassung von Presse und Flüchtlingsinitiativen sei von Seiten der Landesaufnahmebehörde als Träger entgegen vorheriger Zusagen abgelehnt worden, kritisiert die Linke.
Ratsherr Michèl Pauli erklärte, nach erster Inaugenscheinnahme sei die Unterkunftsführung der DLRG nicht zu beanstanden. Die Kritikpunkte der Flüchtlingsinitiativen wie der Zugang für ehrenamtliche Helfer bleiben nach Ansicht Paulys aber weiter im Raum stehen.
Er kritisiert, dass die Bewohner von der Landesaufnahmebehörde keine Informationen über die Verfahrensdauer und ihre vermutliche Aufenthaltszeit in der Notunterkunft bekämen. Auch die weiterhin komplizierte Zufahrt zur Flüchtlingsunterkunft über das Kasernengelände war Thema.
 
Straßenbauprojekte im Landkreis Lüneburg geplant
Lüneburg 04.02.16
Der Straßenbauausschuss des Landkreises hat künftige Sanierungsmaßnahmen bis 2021 beschlossen.
Im laufenden Jahr 2016 seien Maßnahmen in Höhe von insgesamt 1,5Millionen Euro geplant, so der Leiter des Betriebs für Straßenbau und -unterhaltung, Jens-Michael Seegers. So sollen in den kommenden Monaten die Ortsdurchfahrten Vögelsen und Barum sowie die Kreisstraße 38 zwischen Ventschau und der Landesstraße 231 saniert werden.
Für 2017 sind nach Angaben der Kreisverwaltung unter anderem drei Bauvorhaben mit Gesamtkosten von 2,9 Millionen Euro geplant. 1,5 Millionen Euro kommen aus Zuweisungen des Landes.
Dazu gehören die Kreisstraße 31 zwischen Wittorf und Bardowick inklusive der Ortsduchfahrt sowie Radwege an der K 28 zwischen Barendorf und Vastorf und an der K 2 zwischen Rullstorf, Lüdersburg und Jürgenstorf.
 
NLWKN genehmigt Deichbau in Vietze
Lüneburg / Lüchow-Dannenberg 03.02.16
Das Niedersächsische Landesamt für Wasser, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat den ersten Abschnitt für den Deichbau in Vietze genehmigt. Er hat eine Länge von 467 Metern und soll ein Hochwasser wie das von 2013 an dem Ort vorbeiführen.
Im Zuge des Deichbaus müssen auch mehrere neue Kanäle gelegt und bestehende verlegt werden. Außerdem ist der Bau eines Schöpfwerks geplant, das Regen- und Qualmwasser wieder in die Elbe pumpen soll. Die Gesamtkosten werden derzeit mit 1,3 Millionen Euro veranschlagt. Im Rahmen des erforderlichen Planfeststellungsverfahrens sei in allen wesentlichen Punkten eine einvernehmliche Lösung gefunden worden, so Stefan Lübbecke vom NLWKN. Auch bei den Bürgern sei das Projekt auf große Akzeptanz gestoßen, obwohl für den Deichbau auch Flächen von Wohngrundstücken benötigt würden, erläutert Lübbecke weiter.
Die Unterlagen für den ersten Bauabschnitt liegen vom 17. Februar bis zum 1. März in der Samtgmeinde Gartow aus.
 
Helios Klinik Uelzen jetzt mit Neurochirurgie
Uelzen 03.02.16
Die Helios Klinik hat eine neue Sektion für Neurochirurgie eröffnet. Hier sollen nach Angaben von Klinik-Geschäftsführer Stefan Starke operative Therapien für Erkrankungen des Gehirns, des Schädels und des Rückenmarks angeboten werden.
Als Leiter hat die Klinik den 55-jährigen Ralf Burger eingestellt, der als Oberarzt unter anderem in Regensburg, Göttingen und Hannover tätig war.
Bisher hätten Patienten mit neurochirurgischen Erkrankungen nur eingeschränkt im Kreis behandlet werden können, erläutert Starke.
Außerdem sei Uelzen mit einem Rettungshubschrauber und moderner Infrastruktur ein optimaler Standort, so die Ärztliche Dirketorin Ulrike Heesemann.
 
Bürgermeister-Kandidat Teppe kehrt in die Politik zurück
Uelzen 03.02.16
Der ehemalige CDU-Ratsherr und Bürgemeister-Kandidat Christian Teppe will in diesem Jahr für die FDP bei den Kommunalwahlen antreten. Nach der gescheiterten Bürgermeisterwahl 2006 und Untersuchungen wegen möglicher Vorteilsnahme und Verstößen gegen das Waffengesetz hatte Teppe sich 2009 aus der Kommunalpolitik zurück gezogen. In diesem Jahr wechselte er von der CDU zur FDP.
Mit seiner Rückkehr in die Politik wolle er neue Impulse für Uelzen setzen, so Teppe. Dabei gehe es ihm sowohl um die Position von Stadt und Landkreis im Verhältnis zu Hamburg, als auch um finanzielle Lösungen für die angeschlagenen Haushalte.
 
Polizei Lüneburg klärt Raubüberfälle auf
Lüneburg 03.02.16
Die Zentrale Kriminalinspektion hat zusammen mit Spezialkräften aus Sachsen-Anhalt zwei Männer festgenommen, denen mehrere Raubüberfälle zur Last gelegt werden.
Der 31-Jährige und der 40-Jährige waren nach einem Überfall auf eine Bäckerfiliale in Gifhorn zunächst geflüchtet, konnten aber durch den Einsatz eines Hubschraubers gefasst werden. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich nach Polizeiangaben heraus, dass beide auch für einen Überfall auf einen Getränkemarkt in Amelinghausen Anfang des Jahres verantwortlich sind.
Die Polizei prüft derzeit auch einen Zusammenhang mit Überfällen auf Juweliere im Heidekreis und in Rotenburg und auf eine Spielhalle in Meckelfeld. Gegen die beiden Männer aus Hamburg wurde bereits Haftbefehl erlassen.
 
Heidekreis tritt Kooperativer Leitstelle Lüneburg bei
Lüneburg 02.02.16
Die Kooperative Leitstelle der Polizei übernimmt ab sofort die Notrufe und Einsatzkoordination für den Heidekreis. Seit heute ist die Leitstelle damit für 136.000 weitere Bürger und rund 36.000 zusätzliche Notrufe pro Jahr zuständig.
In zwei Wochen wird auch der Landkreis Rotenburg an die Leitstelle angeschlossen. Er verfügt über 161.000 Einwohner mit einem jährlichen Notruf-Aufkommen von 33.500. Die Kreise Celle und Stade werden im ersten Quartal des kommenden Jahres der Leitstelle beitreten. Ziel sei es, das gesamte Notruf- und Einsatzmanagement der Polizeidirektion zentral zu betreiben, so Polizeisprecherin Wiebke Hennig.
Die kooperative Leitstelle hat im August vergangenen Jahres ihre Arbeit aufgenommen. Die Kosten von mehr als sieben Millionen Euro wurden zum größten Teil vom Niedersächsischen Innenministerium getragen.
 
Leuphana-Projekt präsentiert sich in Berlin
Lüneburg 02.02.16
Die Leuphana-Universität wird sich mit ihrem Projekt „Kindertagesstätten und Energiewende“ auf der diesjährigen Woche der Umwelt im Schloss Bellevue in Berlin präsentieren.
Ziel des Projekts sei es, durch die Zusammenarbeit mit Kommunen und kommunalen Akteuren, Kinder bereits in der Tagesstätte für Energiefragen zu sensibilisieren, so Projektleiterin Ute Stoltenberg von der Leuphana Universität. Dazu brauche das KiTa-Personal Anregungen und Beratung und Partner vor Ort.
Die Präsentation des Projekts ist am 7. und 8. Juni unter der Leitung der Bundesstiftung Umwelt.
 
Saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Region
Lüneburg / Uelzen 02.02.16
Die Zahl der Arbeitslosen in der Region ist im vergangenen Monat um rund 10 Prozent gestiegen. Nach Angaben der Arbeitsagentur Lüneburg / Uelzen waren im Januar rund 17.000 Personen im Agentur-Bezirk ohne Arbeit.
Diese Entwicklung sei für den Januar durchaus typisch, erklärt Agenturleiter Bernd Passier mit Blick auf die zahlreichen witterungsabhängigen Branchen und das Auslaufen von dreieinhalbjährigen Ausbildungen.
Dennoch sei der Arbeitsmarkt nicht in eine Winterstarre verfallen, sondern verzeichne weiterhin eine hohe Fachkräfte-Nachfrage, beobachtet Passier weiter. Stellenbestand und Stellenzugang hätten deutlich über den Vorjahreswerten gelegen. Im Januar lag die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk bei 5,7 Prozent.
 
Landesmittel für Bushaltestellen im Kreis Lüneburg
Lüneburg / Hannover 02.02.16
Die Stadt Lüneburg und die Gemeinden Wittorf, Hohnstorf und Reppenstedt erhalten vom Land Fördergelder für die Sanierung von Bushaltestellen.
In der Stadt sollen nach Angaben der SPD-Landtagsabgeordneten Andrea Schröder-Ehlers insgesamt neun Haltestellen ausgebaut oder erneuert werden, darunter an der Elbinger Straße, der Blücherstraße und der Scharnhorststraße Ost. In Hohnstorf wird die Erneuerung der Haltestelle an der Ernst-Kissolewski-Straße und in Wittorf an der Wiesenstraße gefördert. In Reppenstedt sollen mit den Mitteln zwei Haltestellen Am Lerchenweg und im Fasanenweg neu gebaut werden.
Die jeweilige Fördersumme liege zwischen 50 und 75 Prozent, so Andrea Schröder-Ehlers weiter. Insgesamt fördert das Land in diesem Jahr 213 Projekte im ÖPNV mit insgesamt rund 85 Millionen Euro.
 
Bürgerforum zur Flüchtlingsintegration mit Ministerpräsident Weil in Lüneburg
Lüneburg 01.02.16
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil wird am kommenden Donnerstag gemeinsam mit Lüneburgs Landrat Manfred Nahrstedt und Oberbürgermeister Ulrich Mädge bei einem Bürgerforum über die Integration von Flüchtlingen sprechen.
Nach Angaben der Stadtverwaltung werden auch Vertreter des Niedersächsischen Innenministeriums, der Polizei und der Kirchen für Fragen der Bürger zur Verfügung stehen. Auch Vertreter von DLRG und Arbeiter-Samariter-Bund, die Notunterkünfte für Flüchtlinge in der Region betreiben, nehmen teil.
Das Bürgerforum beginnt am Donnerstag um 19 Uhr im Hörsaal 1 auf dem Lüneburger Uni-Campus.
 
Glasfasernetz der Samtgemeinde Elbmarsch bekommt Zuwachs
Marschacht/Bardowick 01.02.16
Das geplante Glasfasernetz in der Samtgemeinde Elbmarsch bekommt Zuwachs in der Samtgemeinde Bardowick.
Die Gemeinderäte in Barum, Handorf, Radbruch und Wittorf hatten sich für einen Anschluss an das Glasfasernetz entschieden, dass die Samtgemeinde Elbmarsch in Eigenregie baut. Dafür hat sie die ElbKom als Anstalt öffentlichen Rechts gegründet.
Nach Angaben der ElbKom sollen entsprechende Zweckvereinbarungen mit den Gemeinden am Mittwoch in Bardowick unterzeichnet werden.
Eine Vereinbarung mit der Gemeinde Mechtersen soll später folgen. Dort stimmt der Gemeinderat in seiner Sitzung Ende Februar über einen Anschluss ab.
Als Voraussetzung für den Baubeginn müssen 60 Prozent der Haushalte einen Vertrag mit der ElbKom abschließen.
 
Handwerkskammer will in Lüneburg Flüchtlinge ins Handwerk holen
Lüneburg 01.02.16
Die Handwerkskammer beginnt im März im Technologiezentrum mit einer ersten Maßnahme, um Flüchtlingen eine Ausbildung im Handwerk zu ermöglichen.
Die sogenannte Kompetenzfestellungsmaßnahme umfasst nach Angaben der Handwerkskammer neben berufsbezogenem Deutschunterricht einen dreiwöchigen Praxisteil in den Werkstätten des Technologiezentrums sowie ein fünfwöchiges Betriebspraktikum. In diesem Jahr sind noch drei weitere dieser Maßnahmen geplant.
Dafür werden noch Betriebe gesucht, die einen Praktikumsplatz für Flüchtlinge anbieten. Auch Kommunen und Flüchtlingseinrichtungen können noch potenzielle Teilnehmer melden.
Das „Integrationsprojekt Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber“ wird mit rund 1,1 Millionen Euro vom Land Niedersachsen gefördert.
 
NGG Region LÜneburg fordert Besserstellung von Leiharbeitern
Lüneburg/Uelzen 01.02.16
Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten NGG, fordert eine Besserstellung von Leiharbeitern.
Die Geschäftsführerin der NGG Region Lüneburg, Silke Kettner, hält eine Nachbesserung des Gesetzes zur Begrenzung von Leiharbeit und Werkverträgen für nötig. Dies beträfe rund 1.400 Leiharbeiter im Landkreis Lüneburg sowie 680 im Landkreis Harburg und 420 im Landkreis Uelzen.
Die Politik müsse endlich dafür sorgen, dass heimische Stammbelegschaften nicht dauerhaft durch Beschäftigte zweiter Klasse ersetzt würden, fordert Kettner, dabei sollten insbesondere die Betriebsräte ein Wörtchen mitreden können.
 
Landkreis Lüneburg informiert über Pläne zur Flüchtlignsunterbringung in Dahlenburg
Dahlenburg 01.02.16
Der Landkreis Lüneburg informiert morgen Abend in der Oberschule über die geplante Unterbringung von Flüchtlingen im Gasthaus Adam.
Der Kreis hatte das Gebäude kürzlich gekauft. Nach Angaben der Kreisverwaltung laufen derzeit die Umbauarbeiten. Ab März oder April sollen dort rund 40 Flüchtlinge untergebracht werden.
Landrat Manfred Nahrstedt und Dahlenburgs Samtgemeindebürgermeister Christoph Maltzan informieren morgen Abend über die Pläne. Für Fragen stehen auch der Leiter der Polizeiinspektion Lüneburg Hans-Jürgen Felgentreu, die Regionalleiterin der AWO Soziale Dienste Britta Schütz sowie Schulleiter Ulrich Haase-Mühlner zur Verfügung. Beginn ist um 19 Uhr in der Aula der Oberschule Dahlenburg.
 
Passierbarkeit für Fische in der Ilmenau heute Thema im Kreistagsausschuss
Lüneburg 31.01.16
Der Ausschuss für Umweltschutz, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft, Agenda 21 und Verbraucherschutz des Landkreises Lüneburg beschäftigt sich auf seiner heutigen Sitzung unter anderem mit dem aktuellen Sachstand zu Altablagerungen im Kreisgebiet. Konkret geht es bei der heutigen Sitzung vor allem um den Ölhof Bleckede, Alt Garge und den Bereich Lüneburg-Süd. Teilweise laufen zur Zeit noch Untersuchungen, teilweise befinden sich Flächen schon in der Beweissicherung, so die Kreisverwaltung. Für den Bereich Lüneburg Süd werde ein Beprobung voraussichtlich im September oder Oktober dieses Jahres durchgeführt, so die Berichtsvorlage für die heutige Sitzung. Außerdem beschäftigt sich der Ausschuss heute mit einem Antrag der Gruppe SPD/Grüne zur Verbesserung der biologischen Durchlässigkeit der Ilmenau. Dazu soll die Passierbarkeit für Fische jeglicher Größe verbessert werden. Beginn der Ausschusssitzung ist heute um 15 Uhr im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Lüneburg.
 
Hoher Sachschaden nach Brand in Bad Bevensen
Bad Bevensen 31.01.16
Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Bad Bevensen ist am Samstagmorgen ein hoher Sachschaden entstanden. Nach Angaben der Polizei meldeten Zeugen das Feuer im ersten Obergeschoss eines Gebäudes in der Johann-Sebastian-Bach-Straße. Aus bislang noch ungeklärter Ursache war dort die Küche in Brand geraten, so die Ermittler. Durch die Flammen wurden die Küche und Teile des Dachstuhls zerstört. Die Wohnung ist dadurch nicht mehr bewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf 100.000 Euro.
 
Lüneburger OB fordert Beteiligung an Arbeitsgruppe für Integrationskonzept
Lüneburg 29.01.16
Oberbürgermeister Ulrich Mädge sieht die geplante Arbeitsgruppe von Bund und Ländern für ein Integrationskonzept als ersten Schritt.
Der Vizepräsident des niedersächsischen Städtetages fordert aber eine Beteiligung der Kommunen. Er erwarte, dass das Land Niedersachsen die Städte und Landkreise an der Arbeitsgruppe beteiligen werde, sagte Mädge.
Er verweist darauf, dass die Kommunen seit Jahrzehnten Erfahrung mit Integration hätten. Und es seien auch die Kommunen, die seit rund anderthalb Jahren die immensen Aufgaben des aktuellen Flüchtlingszuzuges zu stemmen hätten und die ein Integrationskonzept letzlich vor Ort umsetzen müssten, so Mädge abschließend.
 
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Gunnar Theuerkauff von Wellenrauschen trifft mal wieder einen seiner Lieblingsmusiker: Damo Suzuki (Ex-Can)
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Schauspieler Burkhard Schmeer im Lüneburger ZuSa-Studio
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