Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
Landkreis Lüneburg startet nächste Woche mit Sprühaktion gegen Eichenprozessionsspinner
Lüneburg 06.05.16
Der Landkreis plant für Mitte kommender Woche eine Sprühaktion aus der Luft gegen den Eichenprozessionsspinner.
Geplant ist, dass ein Hubschrauber am kommenden Mittwoch und Donnerstag Kreis- und Gemeindestraßen außerhalb von Ortschaften abfliegt. Dies ist nach Angaben der Kreisverwaltung aber von der aktuellen Witterung abhängig.
Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners vom Boden soll bereits am Montag in der Gemeinde Amt Neuhaus starten. Bis zum 6. Juni sollen dann weitere Gemeinden folgen. Die konkreten Termine veröffentlicht der Landkreis auf seiner Homepage.
Bürger, die Fragen zu den Besprühungsaktionen haben oder befallene Bäume melden möchten, können sich an die Orndungsämter ihres jeweiligen Rathauses wenden.
 
Erste Flüchtlinge ziehen am Bilmer Berg in Lüneburg ein
Lüneburg 06.05.16
Am kommenden Montag sollen die ersten Bewohner in die neue Flüchtlingsunterkunft am Bilmer Berg einziehen.
Die Stadt hatte dort in der August-Wellenkamp-Straße 25 Holzhäuser aufstellen lassen.
Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen in der Wohnanlage bis zu 100 Flüchtlinge vorübergehend untergebracht werden.
Die fertig gebauten Holzhäuser sind jeweils 55 Quadratmeter groß und bieten Platz für bis zu sechs Personen.
 
Eigentümer stellen Entwurf für Nutzung des ehemaligen Lucia-Geländes in Lüneburg vor
Lüneburg 06.05.16
Der Bauausschuss und der Grünflächen- und Forstausschuss der Stadt beraten am kommenden Montag in einer gemeinsamen Sitzung über die Nutzung des ehemaligen Lucia-Geländes.
Nach Angaben der Stadtverwaltung wollen die neuen Eigentümer in der Sitzung einen städtebaulichen Entwurf vorstellen.
Auf dem Gelände der ehemaligen Strickwarenfabrik am Schützenplatz und am Pulverweg sollen Einzelhandel und Wohnungen entstehen.
Die öffentliche Sitzung der beiden Ausschüsse beginnt am Montag um 15 Uhr im Huldigungssaal des Rathauses.
 
Bezirkskonferenz des Städtetages zur Flüchtlingsintegration
Buchholz/Lüneburg 06.05.16
Die Hauptverwaltungsbeamten der Beamten aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg fordern mehr Unterstützung bei der Integration von Flüchtlingen.
Das war Hauptthema bei der Bezirkskonferenz Lüneburg/Stade des Niedersächsischen Städtetages in Buchholz.
Die Kommunen befürchten, dass sich Bund und Land angesichts sinkender Zuzugszahlen aus der Verantwortung ziehen könnten.
Bei der Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge, bei der Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Kindertagesstätten und Schulen, bei den Grundlagensprachkursen und bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt oder der Schaffung von Arbeitsgelegenheiten ginge die Arbeit in den Kommunen aber erst richtig los, sagte der Vorsitzende der Bezirkskonferenz, Winsens Bürgermeister André Wiese.
 
Lüneburger Polizei warnt vor falschen Telekom-Mitarbeitern
Lüneburg 29.04.16
Die Polizei warnt vor drei unbekannten Personen, die sich am Donnerstag in einem Mehrparteienhaus in der Straße Am Weißen Trum als Mitarbeiter der Telekom ausgegeben haben, um sich so Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Dabei sollen sie vorgegeben haben, neue Verträge für ein Glasfasernetz anbieten zu wollen. Der männliche Täter soll zwischen 25 und 30 Jahre alt gewesen sein, eine aufgeschwemmte Statur und ein ungepflegtes Äußeres gehabt haben.
Seine beiden weiblichen Begleiterinnen waren Mitte 20 und um die 1,60 Meter groß. Während eine von ihnen als mollig und ungepflegt beschrieben wird, soll die zweite zierlich und unscheinbar gewesen sein. Sie traten in zivil auf und hatten auch keine Ausweise bei sich. Hinweise zu den drei Personen nimmt die Polizei in Lüneburg entgegen.
 
Kreis Uelzen erhält 17,4 Millionen für Breitband-Ausbau
Uelzen 29.04.16
Der Landkreis wird für den Bau seines Glasfasernetzes insgesamt 17,4 Millionen Euro Fördermittel erhalten. 12,4 Millionen stammen vom Bund, weitere fünf sind aus Landesmitteln vorgesehen.
Ob die Mittel für das Projekt ausreichen werden, kann Landrat Heiko Blume noch nicht sagen. Derzeit würde der Kreis noch mit Annahmen arbeiten, so Blume.
Die IHK Lüneburg-Wolfsburg begrüßte die Entscheiung. Die Menschen und Unternehmen in der Region würden schon zu lange auf ein schnelles Internet warten, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert.
Neben Uelzen erhält auch der Landkreis Lüchow-Dannenberg für den Breitbandausbau Fördermittel. Neben den fünf Millonen Euro vom Land fließen 15 Millionen an Bundesmitteln ins Wendland.
 
Kritik am Fracking-Vorum von MdB Pols (CDU)
Lüneburg / Berlin 29.04.16
Die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Julia Verlinden, hat die Ablehnung ihres CDU-Kollegen Eckhard Pols zum Fracking-Verbot scharf kritisiert. Damit habe er die Chance vertan, den Einsatz von Fracking zu verhindern, so die Lüneburger Abgeordnete.
In einer persönlichen Erklärung zu seinem Abstimmungsverhalten ließ Pols mitteilen, dass er mit einigen Positionen aus den Anträgen von Grünen und Die Linke übereinstimme. Dennoch habe er sie abgelehnt, da die Fraktionen von CDU / CSU und SPD derzeit über ein eigenes Regelungspaket zum Thema Fracking beraten würden.
Julia Verlinden wirft der Großen Koalition vor, mit ihrem Verhalten ein Fracking-Verbot zum wiederholten Mal auf die lange Bank geschoben zu haben.
 
Umweltbundesamt fordert Streichung der A39
Lüneburg/Berlin 28.04.16
Das Bundesumweltamt hat 41 Straßenbauprojekte im Bundesverkehrswegeplan als umweltschädlich krititiert, darunter die geplante A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg.
Das Amt empfiehlt die Streichung dieser Bauprojekte und kritisiert vor allem die schlechte Klimabilanz und den hohen Flächenbedarf durch den Straßenbau.
Durch den zu starken Fokus auf die Straße zementiere der Entwurf weitgehend die nicht nachhaltige Verkehrspolitik der vergangenen Jahre, moniert UBA-Präsidenten Maria Krautzberger. Sie schlägt stattdessen vor, mindestens 60 Prozent der Finanzmittel des Bundesverkehrswegeplans in die Schiene zu investieren.
 
Arbeitslosigkeit in der Region sinkt weiter
Lüneburg/Uelzen 28.04.16
Die Zahl der Arbeitslosen in der Region ist weiter gesunken.
Nach Angaben der Arbeitsagentur Lüneburg-Uelzen waren insgesamt rund 16.150 Menschen arbeitslos gemeldet, 2,8 Prozent weniger als im Vormonat.
Im Vergleich zum Vorjahrersmonat sank die Arbeitslosenzahl sogar um 3,5 Prozent.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,4 Prozent. Die Frühjahrsbelebung machte sich am stärksten im Landkreis Uelzen bemerkbar, aber auch in den Landkreisen Lüneburg, Harburg und Lüchow-Dannenberg.
Der Arbeitsmarkt sei nach wie vor stabil. Arbeitskräftenachfrage und Beschäftigung befänden sich auf hohem Niveau und seien kontinuierlich gewachsen, erklärte Arbeitsagentur-Chef Bernd Passier. So nahm die Zahl der freien Stellen seit Ende der Sommerferien stetig zu.
 
Verhaltensauffälliger Wolf ist abgeschossen worden
Lüneburg/Hannover 28.04.16
Der "Kurti" genannte verhaltensauffällige Wolf aus dem Munsteraner Rudel ist gestern Abend im Heidekreis abgeschossen worden.
Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel hatte heute erklärt, dass das Ministerium das NLWKN beauftragt hat, eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen, und die Polizei für den Abschuss um Amtshilfe gebeten hat.
Bei allen Maßnahmen des niedersächsischen Wolfsmanagements gelte der Grundsatz, dass die Sicherheit der Menschen im Mittelpunkt stehe, sagte Wenzel. Der Wolf, der auch in den Landkreisen Lüneburg und Uelzen beobachtet wurde, hatte zuletzt am vergangenen Wochenende die Nähe von Menschen gesucht und einen Hund angegriffen. Wenzel vermutet, dass der Wolf möglicherweise angefüttert wurde und so die Scheu vor Menschen verloren hat.
Der Umweltminister machte deutlich, dass es sich bei dem Abschuss um einen Ausnahmefall handelt.
 
Verdi zufrieden mit Streikbilanz
Lüneburg/Potsdam 28.04.16
Nach den gestrigen Warnstreiks im öffentlichen Dienst sind die Gewerkschaften und die Arbeitgeber von Bund und Kommunen heute in Potsdam in die dritte Verhandlungsrunde gegangen.
Für die kommunalen Arbeitgeber nimmt auch Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge an den Verhandlungen teil. Er hatte die Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn als überzogen bezeichnet.
Die Gewerkschaft verdi wollte dagegen mit ihren gestrigen Warnstreiks ein Signal setzen. Allein in Lüneburg hatten fast 1.000 Beschäftigte aus der Lüneburger Heide demonstiert.
Oliver Bandosz, Tarifkoordinator für Niedersachsen und Bremen, zeigte sich am Rande der Demonstration zuversichtlich, dass die Arbeitgeber nun ein neues Angebot vorlegen.
 
Über 900 Streikende in Lüneburg
Lüneburg 27.04.16
Mehr als 900 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes haben heute bei einem Warnstreik in der Innenstadt gegen das aktuelle Tarif-Angebot der Arbeitgeber protestiert.
Es sei ein Ausdruck mangelnder Wertschätzung gegenüber den Kollegen im Öffentlichen Dienst, so Niedersachsens Tarifkoordinator Oliver Bandosz. In Zeiten, in denen der öffentliche Dienst dringend auf Nachwuchs angewiesen sei, wäre dies das falsche Zeichen der Arbeitgeber.
Insgesamt beteiligten sich an dem Streik Mitarabeiter aus 80 Betrieben, Städten und Gemeinden. Darunter auch Uelzen, Harburg und Lüchow-Dannenberg.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert nach wie vor eine sechsprozentige Lohnerhöhung. Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber liegt bei drei Prozent über zwei Jahre.
 
MdB Hiltrud Lotze (SPD) will Lüneburger Frauenhaus unterstützen
Lüneburg 27.04.16
Die SPD-Bundes- und Landtagsabgeordneten Hiltrud Lotze und Andrea Schröder-Ehlers wollen das Frauenhaus in Lüneburg unterstützen. Bei einem Besuch der Einrichtung erklärten die Mitarbeiterinnen, dass unter anderem die Finanzierung unsicher sei. So plane Niedersachsen die Einführung einer Tagespflegefinanzierung, die jedoch bestimmte Gruppen aussschließe, heißt es aus dem Frauenhaus.
Hiltrud Lotze sicherte zu, in Berlin auf die Ratifizierung der sogenannten Istanbul-Konvention zu drängen, die unter anderem regelt, wie viele Frauenhausplätze es in in einem Land im Verhältnis zur Einwohnerzahl geben müsse.
Erschwerend komme in Lüneburg hinzu, dass die vorhandenen zwölf Betten aufgrund des schwierigen Wohnungsmarktes immer länger belegt blieben, so die Mitarbeiterinnen. Außerdem seien Kinderbetten nicht durch das Finanzierungsmodell von Land, Stadt und Kreis abgedeckt.
Hiltrud Lotze erklärte, dass es das Ziel sei, jeder von Gewalt betroffenen Frau schnelle und unbürokratische Hilfe zukommen zu lassen.
 
MdL Miriam Staudte (Grüne) kritisiert Einigung mit den Energiekonzernen
Lüneburg / Berlin 27.04.16
Die Landtagsabgeordnete der Grünen, Miriam Staudte, hat die Einigung mit den Energiekonzernen zur Finanzierung des Atomausstiegs scharf kritisiert. Die Kosten für die Endlagerung zu deckeln und damit Steigerungen dem Steuerzahler aufzubürden, bringe keine Vorteile für den Staat, sondern nur für die Energiekonzerne.
Staudte fordert die Einrichtung eines öffentlich-rechtlichen Fonds mit einer Nachschusspflicht für die Konzerne, eine Verlängerung der Brennelemente-Steuer und eine Verankerung des Atomausstiegs im Grundgesetz.
Eine Steuerbefreiung für die Atomenergie sei öffentlich nicht zu vermitteln und darüber hinaus ein fatales Signal ins Ausland, so die Lüneburger Abgeordnete abschließend.
 
Uelzens Landrat setzt sich in Wolfsburg für A39 ein
Uelzen / Wolfsburg 27.04.16
Im Rahmen eines Parlamentarischen Informationsdialogs in Wolfsburg hat Uelzens Landrat Heiko Blume noch einmal die Wichtigkeit des Lückenschlusses bei der A39 betont.
Die überwältigende Mehrheit im Kreis wolle diese Autobahn, erklärte Blume vor den rund 50 Abgeordneten und Mitarbeitern von Bundestag, Landtag, Unternehmen und Behörden.
Im Rahmen der allgemeinen Diskussion über die Realisierung von Projekten im Bundesverkehrswegeplan erklärte Blume, dass auch der Bau der 190n als Verbindung zu den Autobahnen 39 und 14 von größter Wichtigkeit sei. Deshalb müsse auch diese Maßnahme im vordringlichen Bedarf ausgewiesen werden.

 
Stadt Winsen plant weitere Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge
Winsen 27.04.16
Die Integration von Flüchtlingen und neue Strukturen für ehrenamtliche Helfer sind nach Angaben von Bürgermeister André Wiese die wichtigen Aufgaben für die Stadt in den kommenden Monaten.
Derzeit leben in Winsen 455 Flüchtlinge, die hauptsächlich aus Syrien, Pakistan, Sudan, Irak, Afghanistan und Somalia stammen, erläuterte Wiese jetzt bei der zweiten Einwohnerversammlung in der Stadthalle.
Der Anteil von Minderjährigen läge derzeit bei 13 Prozent, junge Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren würden mit 55 Prozent weiterhin den Großteil der Flüchtlinge ausmachen.
Selbst wenn Winsen durch zahlreiche Modellprojekte wie den Sprint Klassen an der BBS eine Vorreiterrolle übernommen hätte, gelte es die Menschen weiter zu begleiten und zu integrieren.
Ulrike Tschirner, Flüchtlingskoordinatorin bei der Stadt, regte an, die ehrenamtliche Aufgaben in zehn unterschiedliche Arbeitsgruppen einzuteilen, für die nun Mitwirkende gesucht werden.
Momentan kommen in Winsen pro Woche im Schnitt 20 Flüchtlinge an.
 
Erneute Öffentlichkeitsbeteiligung zum RROP im Landkreis Uelzen
Uelzen 26.04.16
Der Landkreis muss ein neues Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung zum Regionalen Raumordnungsprogramm durchführen.
Grund dafür sind Nachbesserungen, die das Land Niedersachsen in seiner Stellungnahme gefordert hat. Nach den Anpassungen ist eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung erforderlich.
Damit zeichne sich bereits jetzt ab, dass das Regionale Raumordnungsprogramm nicht mehr in diesem Jahr durch den Kreistag beschlossen werden könne, so die Kreisverwaltung.
Im ersten Beteilgungsverfahren waren bis Anfang März über 200 Stellungnahmen zum Entwurf eingegangen, rund 140 davon von Bürgern.
 
Niedersächsischer Städtetag fordert schnelle Einigung bei Kosten für Integration
Lüneburg/Hannover 26.04.16
Der Niedersächsische Städtetag fordert eine schnelle Einigung von Bund und Ländern bei der Kostenaufteilung für Integrationsmaßnahmen.
Hintergrund ist das Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am vergangenen Freitag, bei dem es keine Einigung gab.
Der Vizepräsident des Niedersächsischen Städtetages, Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge, verwies auf die massive Unterfinanzierung der Kommunen. Wenn sich Bund und Länder nicht zeitnah auf eine angemessene Mitfinanzierung an den kommunalen Aufgaben und Investitionen verständigen könnten, müsse das Land eine Brückenfinanzierung übernehmen, fordert Mädge.
 
Justizministerin besucht Flüchtlingsunterkunft Woltersdorf
Woltersdorf 26.04.16
Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz besucht morgen Nachmittag die Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände der ehemaligen Überseefunkstation.
Der ASB-Kreisverband Lüneburg betreibt die Notunterkunft mit Platz für bis zu 400 Flüchtlinge seit vergangenem September. Das Land Niedersachsen hatte die Einrichtung der Notunterkunft relativ kurzfristig beschlossen, zahlreiche Helfer aus der Region hatten den ASB bei der Einrichtung und auch später bei der Betreuung der Flüchtlinge unterstützt.
Niewisch-Lennartz will den Ehrenamtlichen im Rahmen des Bündnisses "Niedersachsen packt an" danken.
 
Zentrale Warnstreikveranstaltung von ver.di in Lüneburg
Lüneburg 26.04.16
Die Gewerkschaft ver.di rechnet bei der zentralen Streikveranstaltung für Nordost-Niedersachsen morgen mit rund 800 Teilnehmern.
Die Demonstration soll um 9 Uhr 30 im Clamartpark beginnen und von dort am Rathaus vorbei zur Abschlusskundgebung auf dem Lamberti-Platz ziehen.
Es ist der zweite Warnstreik im Bezirk Lüneburger Heide im Laufe des aktuellen Tarifstreits. Ver.di fordert für Beschäftigte im öffentlichen Dienst beim Bund und in den Kommunen ein Lohnplus von sechs Prozent.
Da auch Kita-Beschäftigte an dem Warnstreik teilnehmen, hat die Stadt Lüneburg für einige Kitas eine Notbetreuung angekündigt. Die Kita Klinikum und der Hort Kaltenmoor bleiben komplett geschlossen.
Mit Einschränkungen in der Verwaltung und bei der AGL Service GmbH rechnet die Stadt nicht.
 
MdB Verlinden (Grüne) kritisiert Energiepolitik der Regierung
Lüneburg / Berlin 25.04.16
Nach der Unterzeichnung des Klimaschutzabkommens von New York, fordert die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Julia Verlinden, von der Regierung konkrete Maßnahmen.
So soll die Große Koalition den Umstieg auf Erneuerbare Energien beschleunigen, Subventionen für fossile Rohstoffe stoppen und Fracking generell verbieten.
Der Regierung scheine jedoch in der Energie- und Klimapolitik der Wille zu fehlen, kritisiert Verlinden. Als Beispiele nennt sie die geplante Obergrenze für den Ausbau Erneuerbarer Energien, den Handlungsstau im Verkehrsbereich und auch den Bundesverkehrswegplan.
Der CO2-Ausstoß sei im vergangenen Jahr sogar wieder gestiegen, so Verlinden weiter. Daher würden die Grünen weitere Anstrengungen für den Klimaschutz fordern.
 
Mordprozess vor Lüneburger Langericht beginnt am Donnerstag
Lüneburg 25.04.16
Vor dem Landgericht beginnt am Donnerstag die Verhandlung gegen einen 36-jährigen Mann aus Bergen wegen Mordes und schwerer Brandstiftung.
Die Anklage wirft dem fünffachen Familienvater vor, im November vergangenen Jahres seine Frau im gemeinsamen Haus mit Benzin übergossen und angezündet zu haben. Nachdem sie sich auf den Hof retten konnte und in die Medizinische Hochschule Hannover gebracht worden war, starb sie dort am 7. Dezember an den Folgen ihrer Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte mit einer anderen Frau hatte leben wollen.
Für die Verhandlung sind bis Ende Juni 13 weitere Termine vorgesehen. Insgesamt wurden vier Sachverständige und 22 Zeugen geladen.
 
Jobcenter Harburg erhält 430.000 Euro für Langzeit-Arbeitslose
Winsen 25.04.16
Das Jobcenter des Landkreises Harburg erhält zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit 430.000 Euro Bundesfördermittel.
Nach Angaben der SPD-Bundestagsabgeordneten Svenja Stadler sei das Ziel des Programms die soziale Inklusion und die Bekämpfung von Armut und jeglicher Diskriminierung.
Mit dem Geld soll seine gezielte Betriebs-Aquise durch das Jobcenter, ein intensives Coaching der Arbeitnehmer und finanzielle Ausgleiche der Arbeitgeber finanziert werden.
Das Bundesprogramm hat eine Laufzeit bis Ende Mai 2020.

 
Zahlreiche Einbrüche im Landkreis Harburg
Winsen 25.04.16
Im Landkreis Harburg kam es am Wochenende erneut zu zahlreichen Wohnungseinbrüchen.
Nach Angaben der Polizei stahlen Unbekannte aus einem Einfamilienhaus in Neu Wulmstorf zahlreiche Schmuckstücke. Ein weiterer Einbruch ereignete sich am Samstag in Tostedt in der Straße „In der Baumschule“.
Weitere Einbrecher im Querweg, Im Apfelgarten und in der Augustinerstraße in Neu Wulmstorf wurden durch Zeugen oder Bewohner vertrieben. Außerdem nahm die Polizei zwei Jugendliche fest, die versucht hatten am Samstag gegen 15 Uhr in ein Wonhaus in der Schillerstraße einzubrechen. Da keine Haftgründe vorlagen wurden der 17- und der 19-Jährige wieder entlassen.
 
Bundesregierung stimmt Planungen für A39 zu
Lüneburg / Hannover 22.04.16
Das Bundesverkehrsministerium hat den Planungsarbeiten des Landes Niedersachsen für den A39-Bauabschnitt zwischen Wittingen und Ehra zugestimmt. Der sogenannte „Gesehen-Vermerk“ sei eine verbindliche Grundlage zum Erstellen der Planfeststellungsunterlagen, so Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies. Nach seinen bisherigen Planungen soll das Verfahren 2017 beginnen und der erste Spatenstich 2019 erfolgen.
Der Baubeginn für den ersten Autobahn-Abschnitt im Bereich Lüneburg soll nach Angaben von Olaf Lies bereits 2018 erfolgen.
 
Schwarzarbeit-Kontrolle in Lüneburg
Lüneburg 22.04.16
Mehr als 300 Fahnder von Kommunen und Zollämtern haben in dieser Woche eine landesweite Kontrolle von Baustellen zum Schutz vor Schwarzarbeit durchgeführt.
Allein im Bereich Lüneburg kontrollierten 95 Ermittler 136 Baustellen und 291 damit beschäftigte Betriebe. Hierbei stellten mehr als 100 Verstöße fest.
Angesichts dieser landesweiten Ergebnisse gäbe es keinen Grund zur Entwarnung, so Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies. Der Schaden, der dem Land durch die sogenannte „Schattenwirtschaft“ entsteht wird für 2016 mit 336 Milliarden Euro beziffert – drei Milliarden weniger als im Vorjahr.
 
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Gunnar Theuerkauff von Wellenrauschen trifft mal wieder einen seiner Lieblingsmusiker: Damo Suzuki (Ex-Can)
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Schauspieler Burkhard Schmeer im Lüneburger ZuSa-Studio
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