Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
Gutachten entlastet WFG Uelzen
Uelzen 29.06.16
Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Uelzen haben in der Beschäftigung der Unternehmens-Gesellschaft von Martina Lotz rechtlich einwandfrei gehandelt.
Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten der Anwaltskanzlei Dageförde für Wirtschaftsrecht. Sie hatte die Vorgänge um eine mögliche Insolvenzverschleppung der Papeterie Schimmel und eine Benachteiligung der Gläubiger von City Manager Joachim Lotz untersucht. Im Ergebnis hält das Gutachten fest, dass der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung der WFG auf der Basis ihrer Informationen richtig gehandelt hätten. Nach Angaben von Stadtsprecherin Ute Krüger wird sich der Aufsichtsrat in einer weiteren Sitzung mit dem Ergebnis befassen und bedauert gleichzeitig den Ansehensverlust der WFG in der Öffentlichkeit.
 
MdL André Bock kritisiert mangelnden Krippenausbau
Winsen / Hannover 29.06.16
Der CDU-Landtagsabgeordnete André Bock wirft der Niedersächsischen Landesregierung vor, den Ausbau von Krippenplätzen ausuzbremsen. Die Bundesfördermittel bis 2018 in Höhe von 51 Millionen Euro seien bereits aufgebraucht und über die neue Förderperiode lägen noch keine Details vor, so der Harburger Abgeordnete. Dabei steige der Bedarf weiterhin und die Kommunen hätten landesweit Anträge in Höhe von 37 Millionen Euro eingereicht, so Bock weiter. Alleine für den Kreis Harburg verzeichnet der Abgeordnete eine Gesamthöhe der Ausbauanträge von 1,9 Millionen Euro. Auch die Finanzierung der Betriebskosten ist seiner Ansicht nach nicht gesichert. Bock fordert von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die umgehende Prüfung eines eigenen Landeshaushaltes, um den Investitionsstau abzubauen. Schließlich müsse der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz sicher gestellt sein, so André Bock abschließend.
 
Bandserie in Bad Bodenteich verursacht 80.000 Euro Schaden
Bad Bodenteich 29.06.16
Bei einer Reihe von Bränden entstand in der vergangenen Nacht ein Sachschaden von rund 80.000 Euro. Nach Angaben der Polizei hatten Unbekannte im Bereich des Waldbades gegen 3.30 Uhr mehrere Mülltonnen angezündet. Die Flammen griffen auf das Gebäude über und beschädigten das Erdgeschoss und Teile des Dachstuhls. Mehr als 50 Einsatzkräfte von verschiedenen Wehren waren im Einsatz.
Zuvor wurden weitere Mülltonnen im Waldweg angezündet. Anwohner hatten die Flammen rechtzeitig bemerkt. Parallel wurde auch ein Feuer beim Schützenhaus gelegt, das jedoch von selbst ausging.
Hinweise zu den Taten oder verdächtigen Personen nimmt die Polizei in Uelzen entgegen.
 
Kreis Harburg informiert über Abschluss des "KLEE"-Projekts
Winsen 28.06.16
Die Landkreise Harburg und Stade haben die Ergebnisse des dreijährigen Umwelt-Projekts "Klimaanpassung Einzugsgebiet Este" - kurz KLEE - vorgestellt.
Um den Folgen des Klimawandels für den Fluss und seine Nebengewässer zu begegnen, haben beide Kreise zahlreiche Maßnahmen zum Hochwasserschutz erarbeitet. Dazu gehören Rückhaltebecken im Oberlauf, gesteuerte Becken in der Marsch, sowie eine Erhöhung der Rauigkeit im Gewässer und eine angepasste Landbewirtschaftung, erläurtert Josef Oberhofer vom Insitut für Wasserbau. Außerdem wurde eine Anpassung der Este-Schöpfwerke und eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung, sowie die Entsiegelung befestigter Flächen vereinbart. Nach Angaben der Kreisverwaltung Harburg werden die Landräte Rainer Rempe und Michael Roesberg im August das weitere Vorgehen zum Umsetzen der Ziele erörtern.
 
Abschlussbereicht der Endlager-Kommission bringt keine Einigung im Gorleben-Streit
Gorleben / Berlin 28.06.16
Die Bund-Länder-Kommission hat ihren Abschlussbericht mit den empfohlenen Kriterien für ein Atommüll-Endlager vorgelegt. Die Bundestagasbgeordnete der Grünen, Julia Verlinden, lobt die Festlegung auf eine Grenztemperatur von maximal 100 Grad bei der Einlagerung und die Ausweitung der Klageberechtigten. Kritik hingegen übte sie an der Entscheidung, dass die geologische Beschaffenheit des Lagers nur ein Abwägungs- aber kein Mindestkriterium sei. Dadurch werde nicht zwangsläufig gewährleistet, dass auch der sicherste Standort ausgewählt werde, so Verlinden.
Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel erklärt, dass mit diesem Bericht die Vorfestlegung Gorlebens vom Tisch sei. Die Umweltschutz-Organisation Greenpeace hingegen sieht in dem Abschlussbericht derart viele Vorfestlegungen, dass die Öffentlichkeitsbeteiligung nur eine Simulation sei.
 
Projektbeirat "Alpha E" beim Gedankenaustuasch in Uelzen
Uelzen 28.06.16
Der Projektbeirat der Alpha-E-Variante, der sich für die Umsetzung des Dialogforums Schiene Nord einsetzt, hat sich mit Bundes- und Landespolitikern zu einem Gedankenaustausch in Uelzen getroffen. Ziel sei es vor allem gewesen, die Politiker aufzufordern, sich für die Bedingungen des Forums einzusetzen, so Kreissprecher Martin Theine. In dem Dialogprozess hatten die Teilnehmer neun Forderungen zum Schutz von Anwohnern an Schienenstrecken und zur städtebaulichen und regionalen Entwicklung der betroffenen Bereiche aufgestellt. Sie seien Voraussetzung für den Konsens beim Schienenausbau gewesen, so Theine weiter.
Die Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann und Lars Klingbeil, sowie die Landtagsabgeordneten Jörg Hillmer und Ernst-Ingolf Angermann sicherten ihre Unterstützung zu. Außerdem betonten sie noch einmal, dass es außer der Alpha-Lösung bis 2030 keine Alternativen zum Schienenausbau gäbe.
 
Neuer Betriebshof für Landkreis Lüneburg
Lüneburg 24.06.16
Der Landkreis wird einen neuen zentralen Betriebshof in Scharneback bauen. Die Standorte in Breetze und Embsen seien in die Jahre gekommen und eine Untersuchung habe ergeben, dass ein Neubau günstiger wäre, als Erweiterungen und Sanierungen an den beiden bisherigen Standorten, so Landrat Manfred Nahrstedt. Darüber hinaus könnte durch eine zentrale Variante mit Personal und Ressourcen flexibler geplant werden, ergänzt Jens-Michael Seeger, Leiter des Betriebs Straßenbau und -unterhaltung. Der entsprechende Beschluss des Kreistages war einstimmig.
 
400.000 Euro Schauden bei Feuer in Darchau
Amt Neuhaus 24.06.16
Beim Feuer in einem Marsch-Bauernhaus in Darchau entstand in der vergangenen Nacht ein Sachschaden von rund 400.000 Euro.
Nach Angaben der Polizei hatten Anwohner während des Gewitters um 3.20 Uhr einen Knall gehört und das brennende Dach entdeckt. Die Bewohner konnten sich allein aus dem Haus befreien, während rund 100 Einsatzkräfte von acht Feuerwehren die Flammen zu löschen versuchten. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass das Gebäude vollständig nieder brannte. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an. Derzeit hält die Polizei einen Blitzeinschlag für wahrscheinlich.
 
Landkreis Lüneburg braucht über 13.600 neue Wohnungen
Lüneburg 23.06.16
Stadt und Landkreis Lüneburg benötigen bis 2030 mehr als 13.600 neue Wohnungen.
Das geht aus der Wohnungsmarktanalyse hervor, die das GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung in der Ritterakademie vorgestellt hat.
Laut Untersuchung können Stadt und Landkreis Lüneburg bis 2030 mit einem Bevölkerungswachstum von 10 Prozent rechnen.
Nach Angaben der Kreisverwaltung sinkt aber die Nachfrage nach Familienwohnungen. Gleichzeitig zeichne sich ab, dass vor allem Single-Haushalte und Haushalte mit Senioren bis 2030 zunehmen werden.
Mit der geplanten Gründung einer Kreissiedlungsgesellschaft hat der Landkreis Lüneburg bereits eine Empfehlung auf den Weg gebracht, die das GEWOS Institut für den Wohnungsbau ausgesprochen hat.
 
Lüneburger Kreistag beschließt neue Schulden für Investitionen
Lüneburg 23.06.16
Der Landkreis erhöht für mehrere Neuinvestitionen seine Schulden.
Einen entsprechenden Nachtragshaushalt hat der Kreistag in seiner letzten Sitzung beschlossen.
Damit steigt die Netto-Neuverschuldung auf rund 6.650.000 Euro. Die vorgesehenen Kreditaufnahmen steigen nach Angaben der Kreisverwaltung um 1,1 auf 11,2 Millionen Euro.
Auch die Verpflichtungsermächtigungen wurden um fast 17 Millionen auf rund 28 Millionen Euro erhöht.
Das Geld soll in den Breitband-Ausbau, die geplante Kreissiedlungsgesellschaft und die neue Sport- und Veranstaltungshalle fließen.
 
Stadt Lüneburg vergibt Hoch- und Tiefbau-Aufträge für 1,7 Millionen
Lüneburg 22.06.16
Der Städtische Bauausschuss hat Aufträge für Hoch- und Tiefbauarbeiten in Höhe von 1,7 Millionen Euro vergeben.
Darin ist unter anderem ein Rückbau der Carl-Friedrich-Gördeler-Straße für 580.000 Euro, sowie die Erneuerung des Radweges in der Dahlenburger Landstraße für 270.000 Euro vorgesehen. Weitere Posten sind die Sanierung des Vorplatzes der Kulturbäckerei, der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen und die Fahrbahndeckensanierung im Lüneburger Stadtgebiet.
In seiner heutigen Sitzung wird der Ausschuss die Aufträge für den Ganztagsschul-Ausbau am Johanneum, die Mensa der Grundschule am Hasenburger Berg und die Sanierung der Sporthalle der Herderschule vergeben.
 
Kreistag Uelzen soll Standort-Frage für Kreishaus klären
Uelzen 22.06.16
Der Kreistag soll nun in öffentlicher Sitzung über den künftigen Standort für ein neues Kreishaus entscheiden. Eine entsprechende Empfehlung habe der Kreis-Ausschuss jetzt gegeben, so Landrat Heiko Blume. Er betont jedoch, dass damit weder eine Grundsatz-Entscheidung über einen Neubau verbunden ist, noch neue Alternativen diskutiert würden. Es ginge lediglich um eine Favorisierung der vier Gelände, die von dem Beratungs-Unternehmen Combine Consulting untersucht worden waren, so Blume weiter. Durch dieses Verfahren wird die Entscheidung für den Standort erst vom neuen Kreistag nach den Kommunalwahlen gefällt.
 
Stadt Lüneburg vergibt Aufträge für Grundschule am Hasenburger Berg
Lüneburg 22.06.16
Der Städtische Bauausschuss hat für Renovierungsarbeiten in der Grundschule Hasenburger Berg Aufträge in Höhe von 955.000 Euro vergeben. Rund die Hälfte der Summe wird in Elektroarbeiten investiert. Die restlichen Gelder fließen in die Instandsetzung von Heizung, Gas- und Wasseranlagen. Das Geld stammt aus dem Bildungs-Fonds-Programm, in dessen Rahmen die Stadt bis zum Jahr 2020 insgesamt 42 Millionen Euro in Kitas, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen investieren will.
 
MdB Kirsten Lühmann (SPD) verteitigt Fracking-Gesetz
Uelzen / Berlin 22.06.16
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann hat den Gesetzesentwurf zum umstrittenen Fracking verteidigt. Er böte der Wirtschaft klare Bedingungen, nach denen sie arbeiten könne und regele die Einbeziehung der Kommunen, die Behandlung des Lagerstättenwassers und das Vetorecht der Wasserbehörden, erläutert die Uelzener Abgeordnete. Außerdem müsse das Unternehmen künftig beweisen, dass eventuelle Umweltschäden nicht durch Fracking verursacht wurden, betont Lühmann. Sogenanntes unkoventionelles Fracking wird vorerst verboten. Pro Jahr sollen vier Probebohrungen gestattet werden. Im Jahr 2021 will der Bundestag entscheiden, ob das Verbot noch sachgerecht ist. Kritik an diesem Entwurf kommt vor allem von den Grünen. Das Gesetz soll noch in dieser Woche von der Bundesregierung verabschiedet werden.
 
Hoher Kunststoff-Anteil in Harburgs Grünabfällen
Winsen 17.06.16
Der Landkreis Harburg warnt vor einer Steigerung von Kunststoffen im Grünabfall. Immer häufiger würden Plastiksäcke zum Auskleiden der vorgeschriebenen Papiertüten verwendet, um ein Durchweichen der Abfallsäcke zu verhindern, so Frank Sameluck. Leiter der Abfallwirtschaft im Kreis. Wenn der Kunststoff-Anteil weiter steige, könnten die Grünabfälle nicht mehr als Brennstoff für Biomassekraftwerke sondern nur noch für Müllheizkraftwerke verwendet werden, führt Sameluck weiter aus. Das bedeute aber eine Zuzahlung von 60 bis 70 Euro pro Tonne, was für den Kreis Harburg jährliche Kosten von bis zu 150.000 Euro bedeuten würde.
Kreisrätin Monika Scherf kündigt daher verschärfte Kontrollen von Grünabfällen an. Eine Alternative zu den Papiersäcken gäbe es derzeit nicht, so der Kreis Harburg.
 
IH Lüneburg warnt vor Brexit
Lüneburg 17.06.16
Die Industrie- und Handelskammer warnt vor einem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU. Gerade für Niedersächsische Unternehmen sei Großbritannien nach den Niederlanden der zweitgrößte Absatzmarkt mit 8,5 Prozent aller Exporte und einem Warenwert von 7,1 Milliarden Euro, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert aus Lüneburg. Mit dem Ausscheiden aus dem europäischen Binnenmarkt würden Handelsprivilegien wie Zollfreiheit und freier Kapitalverkehr wegfallen, was für heimische Exporteure mehr Bürokratie und höhere Kosten bedeuten würde, so Zeinert weiter.
Ein neues Freihandelsabkommen könne diese Nachteile nicht aufwiegen, da es keinerlei Erfahrungswerte gäbe und entsprechende Vertragsverhandlungen über Jahre andauern könnten.
 
Lüneburger Polizei klärt Einbruchserie
Lüneburg 17.06.16
Die Polizei hat drei Männer im Alter von 20, 23 und 26 Jahren festgenommen, die höchstwahrscheinlich für mehr als 40 Einbrüche in Stadt und Landkreis Lüneburg und im Kreis Harburg verantwortlich sind.
Nach Angaben der Polizei hatten Ermittler den 20-jährigen am Mittwoch nach dem Einbruch in den Kindergarten im Brandheider Weg festgenommen. Im Laufe der Vernehmung häuften sich die Hinweise auf weitere Taten und seine beiden Komlizen. Als die Polizei deren Wohnungen durchsuchte, fanden sie Beweismaterial für weitere Einbrüche in Kindergärten, Vereinsheime, Getränkemärkte und Schwimmbäder. Alle drei befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
 
MdL Staudte (Grüne) kritisiert Koalitionspartner
Lüneburg / Hannover 17.06.16
Die Landtagsabgeordnete der Grünen, Miriam Staudte, hat die Haltung von Wirtschaftsminister Olaf Lies zum Thema Fracking scharf kritisiert. Mit seiner Haltung, einen dauerhaften Rahmen für die Gasfördermethode zu erlauben, befinde sich Lies auch innerhalb der SPD in einer Minderheiten-Position, so die Lüneburger Abgeordnete. Als Wirtschaftsminister müsse er auch die Lebensmittel- und Getränkebranche schützen, forderte Staudte weiter. Ohne sauberes Grundwasser sei jedoch gerade das Lebensmittelcluster in der Lüneburger Heide gefährdet.
 
Stadt Uelzen realisiert Radweg zwischen Groß Liedern und Lehmke
Uelzen 15.06.16
Die Stadt will sich jetzt doch an dem Bau des bereits lange geplanten Radwegs zwischen Lehmke und Groß Liedern beteiligen. Nach einem Beschluss des Verwaltungsausschusses will Uelzen für die gesamte Strecke im Stadtgebiet aufkommen. Die Kosten dafür schätzt Bürgermeister Jürgen Markwardt derzeit auf 130.000 Euro. Voraussetzung für den Bau sei, dass die Gemeinde Wrestedt ihren Teil des Radwegs bis zur Stadtgrenze ebenfalls realisiere, so Markwardt weiter. In der Vergangenheit war der Bau des Wegs unter anderem auch an der finanziellen Beteiligung Uelzens gescheitert.
 
Kreis Uelzen profitiert von Radwegekonzept des Landes
Uelzen / Hannover 15.06.16
Vier Strecken im Landkreis sind im vordringlichen Bedarf des neuen Radwegekonzepts des Landes. Nach Angaben des Landtagsabgeordneten der Grünen, Heiner Scholing, handelt es sich um den Neu- und Ausbau von Radwegen zwischen Wieren und Esterholz, Ebstorf und Stadorf, Batensen und Nateln sowie Esterholz und Uelzen. Die Gesamtlänge der Bauprojekte beträgt 14 Kilometer.
Scholing lobte vor allem die Entscheidung der Regierung, die Sicherheit für KiTas und Schulen im Radwegekonzept zu priorisieren. Landesweit unterstützt die Regierung 144 Projekte mit einer Gesamt-Streckenlänge von 461 Kilometern. Die Investitionskosten des Landes liegen nach Angaben von Heiner Scholing bei über 100 Millionen Euro.
 
Umweltminister Wenzel fordert mehr Sicherheit für Gorleben
Gorleben / Hannover 15.06.16
Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel fordert von der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) eine stärkere Überwachung und mehr Sicherheitsmaßnahmen für den eingelagerten Atommüll in Gorleben.
Nachdem im April Rostschäden an mehreren Fässern entdeckt worden waren, sollen nun Technik und klimatische Bedingungen in der Lagerhalle verbessert werden. Die aktuellen Funde würden zeigen, dass die bisherigen Maßnahmen zur Sicherung von Gorleben nicht ausreichen, so Wenzel. Die GNS müsse nun endlich das Inspektions- und Überwachungskonzept vorlegen, das sie bereits vor einem Jahr angekündigt habe, fordert Wenzel. Sein Ministerium sei entschlossen, auch alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die erforderlichen Maßnahmen auch gegen den WIllen der GNS durchzusetzen.
 
Rechtsanwalt soll WFG Uelzen weiter führen
Uelzen 14.06.16
Der Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft (WFG) schlägt den Anwalt Ralf Müller als Nachfolger für den zurückgetretenen Markus Schümann vor. Am 21. Juni soll die Gesellschafterversammlung darüber entscheiden.
Schümann war von seinem Posten zurück getreten, nachdem der Verdacht aufgekommen war, die WFG habe das Gehalt für City-Manager Joachim Lotz an dessen Frau gezahlt, um die Gläubiger von Lotz' insolventem Unternehmen, der "Papeterie Schimmel" zu umgehen.
Zu den Vorgängen hat der Aufsichtsrat der WFG auch ein Gutachten erstellen lassen, dessen Ergebnisse nach Angaben des Vorsitzenden Stefan Hüdepohl in einer Sichtung am 29. Juni diskutiert werden sollen.
 
Neue Gewerbe-Ansiedlungen in Uelzen geplant
Uelzen 14.06.16
Der Verwaltungsausschuss hat die Genehmigung für zwei neue große Gewerbe-Ansiedlungen empfohlen.
Zum einen will die "Palandt Agrartec GmbH" an der Ludwig-Erhardt-Straße auf einer Fläche von 7100 Quadratmetern ein Kompetenzzentrum für Landtechnik mit Werkstattgebäude errichten. Außerdem soll ihr eine Kaufoption für weitere 5100 Quadratmeter eingeräumt werden.
Die Terranius Kirchweyhe GmbH & Co. KG will südlich des Kämpenweges auf 19.700 Quadratmetern einen kartoffelverarbeitenden Betrieb errichten. Das Projekt hat nach Angaben der Stadt Uelzen ein Volumen von 50 Millionen Euro und soll 70 Arbeitsplätze schaffen. Beide Projekte sollen 2017 fertig gestellt sein. Über den Verkauf der entsprechenden Flächen wird der Stadtrat in seiner kommenden Sitzung entscheiden.
 
Eschemannstraße ist favorisierter Standort für neues Kreishaus in Uelzen
Uelzen 14.06.16
Die Beratungs-Firma Combine Consulting hat das Grundstück an der Eschemannstraße, Ecke Sternstraße als favorisierten Standort für ein neues Kreishaus in Uelzen benannt. Die zweitbeste Lösung böte nach Ansicht des Hamburger Unternehmens das Gelände der jetzigen Stadthalle. Eine Sanierung des alten Kreishauses oder ein Neubau an gleicher Stelle empfehle sich aus Gründen der Kosten und der Machbarkeit nicht, so Combine Consulting. Auch Planungen auf dem Gelände der Pestalozzi Schule sollten nach Angaben des Unternehmens nicht weiter verfolgt werden. Als Erfordernisse für das neue Kreishaus hatte die Verwaltung eine Fläche von 15.000 Quadratmetern, Büros für rund 400 Mitarbeiter und knapp 300 Stellplätze festgelegt. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen läge nach Angaben von Baudzernent Frank Peters jetzt bei der Politik.
 
Stadthalle Uelzen soll weiter in Betrieb bleiben
Uelzen 14.06.16
Der Verwaltungsausschuss empfiehlt dem Stadtrat, die jetzige Stadthalle für maximal fünf weitere Jahre in Betrieb zu behalten. Nach einer Prüfung der verschiedenen Optionen für die Zukunft des Gebäudes sei dies momentan die sinnvollste Variante, so Bürgermeister Jürgen Markwardt. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die Diskussion über ein neues Kreishaus. Das Gelände gehört zu den favorisierten Standorten. Um die Stadthalle weiter zu erhalten, müssen Investitionen in Höhe von rund 65.000 Euro getätigt werden. Markwardt hält diese Ausgaben auch vor dem Hintergrund eines möglichen Abrisses in den kommenden Jahren für sinnvoll.
 
Pläne für Sporthalle am Schwalbenberg in Lüneburg vorgestellt
Lüneburg 10.06.16
Der Hochbauausschuss des Landkreises hat sich über die aktuellen Pläne für die neue Zweifeld-Schulsporthalle am Schwalbenberg informiert. Nach Angaben von Architekt Herbert Buddelmeyer wird die Halle in zwei Bereiche mit separaten Umkleide- und Geräteräumen gegliedert. Weiterhin sind auf den zwei Etagen vier Unterrichtsräume und ein Gruppenraum, sowie ein Aufzug und ein barrierefreies WC geplant. Zu der Halle gehören 81 Auto-Stellplätze und zehn weitere Parkmöglichkeiten gegenüber der Agrarhalle. Für das gesamte Bauprojekt rechnet der Landkreis Lüneburg derzeit mit Kosten in Höhe von 2,6 Millionen Euro. Bis Oktober kommenden Jahres soll die Halle fertig sein.
 
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Lüneburgs Bürgermeister Dr. Scharf beim Deutschen Weiterbildungstag 2010
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Zu Gast bei Florian-ZuSa: v.l. Dominik Schwock, Mirko Tügel und Alexa Casteinicke von der Kreisjugendfeuerwehr Lüchow-Dannenberg