Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
S-Bahn zwischen Hamburg und Lüneburg würde keine Vorteile bringen
Lüneburg/Hamburg 03.07.15
Eine S-Bahnverbindung zwischen Hamburg und Lüneburg wird vom HVV voraussichtlich nicht weiter geplant werden. Das ist die Einschätzung von Lüneburgs Erstem Kreisrat Jürgen Krumböhmer mit Hinblick auf erste Teilergebnisse des HVV. Echte Vorteile für die Fahrgäste wären nicht zu erwarten. Im Vergleich zum metronom schneide eine S-Bahn auf der Strecke in jeglicher Beziehung schlechter ab, so Krumböhmer. Im Landkreis Harburg war die Idee entstanden, die S-Bahnlinie 3 nach Süden in Richtung Lüneburg zu verlängern. Daraufhin hatte ein Ingenieur des HVV diese Möglichkeit untersucht. Allein für ein Ausfädelungsbauwerk würden kosten in Höhe von 100 Millionen Euro entstehen. Zudem würde ein zusätzliches Verkehrsmittel auf der bereits viel befahrenen Strecke Hamburg-Hannover keine Entlastung bringen. Vorrangig werde jetzt die Stärkung des Regionalverkehrs, also des metronoms sein, so Krumböhmer abschließend.
 
18-Jähriger stirbt nach tragischem Verkehrsunfall in Bergen (Dumme)
Lüchow 03.07.15
Bei einem Verkehrsunfall in Bergen an der Dumme ist gestern ein 18jähriger Trecker-Fahrer ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei befuhr der junge Mann gestern gegen 10 Uhr 35 die Breite Straße in Richtung Salzwedel. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Trecker nach rechts von der Fahrbahn ab und überrollte dort einen PKW, so die Polizei. Im Anschluss sei der Trecker nach links gekippt, wodurch der 18-Jährige aus der Fahrerkabine herausgeschleudert wurde, so die ersten Erkenntnisse der Polizei. Daraufhin habe der Trecker den jungen Mann überrollt und tödlich verletzt. Das Fahrzeug kam über 100 Meter weiter an zwei Häuserecken zum Stehen. Ein Gutachter soll jetzt den genauen Unfallhergang ermitteln.
 
Leuphana Universität Lüneburg erwartet Genehmigung erster KENUP-Projekte
Lüneburg 03.07.15
Die Leuphana Universität erwartet die Genehmigung erster Projekte ihres KENUP-Netzwerks durch die EU. Bereits vor der Verabschiedung des sogenannten Juncker-Plans durch das EU-Parlament hat Leuphana-Vizepräsident Holm Keller bereits mögliche Projekte bei der Europäischen Investitionsbank vorgestellt. Nun könnten die KENUP-Mitglieder auf eine rasche Umsetzung des von ihnen vorgeschlagenen Konzepts hoffen, so die Leuphana-Universität. Keller rechnet mit rund 100 Millionen Euro Förderung durch die Europäische Investitionsbank.Das KENUP-Konsortium mit Sitz auf Malta soll Innovationen im Gesundheitssektor vorantreiben. Beteiligt sind neben Universitäten und Forschungseinrichtungen zahlreiche Pharmakonzerne sowie die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Regierungen von Malta und Kroatien.
 
Gemeinde Wrestedt wird nun doch geplante Radwege zur Realisierung anmelden
Wrestedt 03.07.15
Die Gemeinde wird den Bau der Radwege zwischen der B4 und Stadensen und zwischen Groß Liedern und Lehmke beim Landkreis Uelzen zur Realisierung anmelden. Nachdem sich der Rat gestern einstimmig dafür ausgesprochen hatte, soll die Verwaltung jetzt die Planungskosten ermitteln. Im Frühjahr war es zu einer Auseinandersetzung zwischen der SPD und Gemeindedirektor Harald Benecke gekommen, da die Verwaltung den Radweg nach Stadensen wegen mangelnder finanzieller Unterstützung der Stadt Uelzen nicht angemeldet hatte. SPD-Ratsherr Andreas Dobslaw hatte immer wieder auf einen bereits bestehenden Ratsbeschluss verwiesen, der mit der gestrigen Sitzung bestätigt wurde. Wie die Finanzierungslücke im Bau geschlossen werden solle, stünde derzeit noch nicht fest, so Dobslaw.
 
MdL Jörg Hillmer (CDU) fordert bessere Unterrichtsversorgung an KGS Bad Bevensen
Bad Bevensen/Hannover 02.07.15
Uelzens CDU-Landtagsabgeordneter Jörg Hillmer fordert eine 100-prozentige Unterrichtsversorgung an der KGS Fritz-Reuter-Schule in Bad Bevensen. Vier Lehrkräfte würden die Schule verlassen und zunächst nur eine Stelle sei vom Kultusministerium zur Neubesetzung ausgeschrieben worden, so Hillmer. Daher habe Hillmer eine schriftliche Anfrage an die Landesregierung in Hannover gestellt und jetzt eine Antwort erhalten. Im Juni seien zwei weitere Stellen für die KGS zur Verfügung gestellt worden, so Hillmer. Für Engpässe, die darüber hinaus entstehen, verweise die Landesregierung auf die Maßnahme der Abordnung, also den stundenweisen Einsatz von Lehrkräften anderer Schulen. Vor dem Hintergrund, dass durch das jüngste OVG-Urteil Stunden ausgeglichen werden müssten, dürfe für eine Abordnung wenig Spielraum bestehen, kritisiert Hillmer.
 
Drei Grundschulen im Landkreis Lüneburg werden zu Ganztagsschulen
Lüneburg/Hannover 02.07.15
Im Landkreis Lüneburg werden die Grundschulen Häcklingen, Hasenburger Berg und die Grundschule der GHS Embsen zum Schuljahr 2015/2016 ein Ganztagsangebot anbieten. Das hat Lüneburgs SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers mitgeteilt. Außerdem stellen die IGS Lüneburg und die IGS Embsen ihren jeweiligen Betrieb von einer offenen in eine teilgebundene Ganztagsschule um. Eltern und Arbeitgeber wünschten sich mehr Ganztagsschulen, so Schröder-Ehlers. Die neuen Ganztagsangebote im Landkreis Lüneburg würden einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer modernen Schulstruktur leisten und helfen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, so die SPD-Politikerin abschließend.
 
Lüneburger OVG weist Beschwerden gegen Gorleben-Veränderungssperre zurück
Lüneburg/Gorleben 02.07.15
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (kurz OVG) hat die Beschwerden von Greenpeace und einer Privatperson im Zusammenhang mit der Gorleben-Veränderungssperre zurückgewiesen. Die Beschwerden waren darauf gerichtet, eine Verlängerung der Veränderungssperre im Bereich des Salzstocks Gorleben über den 16. August dieses Jahres hinaus vorläufig zu untersagen. Das Gericht führt unter anderem aus, dass eine Rechtskontrolle erst möglich sei, wenn die von dem Betroffenen beanstandete Norm von der normsetzenden Stelle mit Geltungsanspruch nach außen bekannt gegeben worden sei. Es sei zudem nicht zu erkennen, weshalb die Antragsteller nicht die kurze Phase der Gremienberatungen abwarten und nach Inkrafttreten der Verordnung Rechtsschutz gegen die dann existente Norm suchen können, so das OVG. Die Kritiker der Veränderungssperre befürchten, dass der Salzstock Gorleben bei der Suche nach einem geeigneten atomaren Endlager durch die Sperre favorisiert werden könnte.
 
Polizei ermittelt nach Brandserie in SG Elbtalaue auch in Richtung Brandstiftung
Elbtalaue 02.07.15
Eine Serie von Bränden in der Elbtalaue beschäftigt zur Zeit die Ermittler der Polizei. Gestern mussten die Einsatzkräfte in der Samtgemeinde sechs Brände löschen. Zunächst hatte in Pretzetze ein leerstehendes Fachwerkhaus gebrannt. Fast parallel dazu geriet ein Beregnungsaggregat auf einem Acker in Brand. Im Laufe des gestrigen Tages brannte dann noch eine Scheune und ein weiteres leerstehendes Fachwerkhaus, so die Polizei. Personen wurden bei den Bränden nicht verletzt. Die Lüchower Brandermittler prüfen derzeit, ob in jedem Einzelfall Brandstiftung vorlag oder ob auch andere Ursachen in Frage kommen. Dabei sehen die Ermittler auch Parallelen zu dem Brand eines leerstehenden ehemaligen Hotels in der Göhrde vor einigen Tagen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei weiter nach Zeugen, die bei den Bränden gestern in der Elbtalaue Beobachtungen gemacht haben.
 
Kultusministerin Heiligenstadt lobt Inklusion im Kreis Uelzen
Uelzen 01.07.15
Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat die Umsetzung der Inklusion im Landkreis gelobt.
Die Entwicklung im Bereich der Inklusion sei im Landkreis Uelzen im landesweiten Vergleich sehr weit vorangeschritten, so die Ministerin.
Zuvor hatte sie das neue Beratungs- und Förderzentrum besucht. Was hier an positiven wie negativen Erfahrungen gemacht worden sei, solle in die entsprechenden Entwicklungen auf Landesebene einfließen, sagte Heiligenstadt.
Uelzens Erster Kreisrat Uwe Liestmann sieht vor allem noch einen Bedarf an Leitungspersonal für das Förderzentrum.
 
Landkreis Lüneburg will Unternehmen mit Breitband-Ausbau beauftragen
Lüneburg 01.07.15
Der Landkreis soll beim Ausbau des Breitband-Netzes mit einem externen Unternehmen zusammenarbeiten.
Das haben Wirtschafts- sowie Betriebs- und Straßenbauausschuss jetzt in einer gemeinsamen Sitzung beschlossen.
Die sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke soll nach einem Beschluss des Kreistages am 20. Juli ausgeschrieben werden.
Damit sei das Geld gemeint, das der Landkreis einem Unternehmen zahlen müsse, um in der Fläche schnelles Breitband anbieten zu können, so die Kreisverwaltung.
Städte und Gemeinden, die sich an dem Breitband-Ausbau beteiligen, sollen sich die Kosten für die Wirtschaftlichkeitslücke mit dem Landkreis teilen.
Der Landkreis Lüneburg plant, 95 Prozent der Anschlüsse mit schnellen Internetzugängen zu versorgen.
 
Aus für Elbbrücke bei Neu Darchau
Lüneburg 01.07.15
Der Landkreis wird kein Planstellungsverfahren für den Bau der Elbbrücke zwischen Darchau und Neu Darchau durchführen.
Nach einem Beschluss des Wirtschafts- und des Straßenbauauschusses in der gestrigen gemeinsamen Sitzung folgte nach Angaben der der Kreisverwaltung heute auch der Kreisausschuss diesem Beschluss.
Der Landkreis verweist auf die Kostenermittlung Anfang des Jahres, nach der die Elbbrücke statt geschätzten 45 Millionen nun 60 Millionen Euro kosten würde.
Für den Landkreis Lüneburg hätte dies einen Kostenanstieg von anfangs 9,25 Millionen auf 29,25 Millionen Euro bedeutet. Damit würde das Projekt Elbbrücke die finanziellen Möglichkeiten des Landkreises Lüneburg erheblich übersteigen, so die Kreisverwaltung.
Eine endgültigre Entscheidung trifft der Kreistag in seiner Sitzung am 20. Juli.
 
Angeklagter Gröning lässt im Auschwitz-Prozess Erklärung verlesen
Lüneburg 01.07.15
Der im Auschwitz-Prozess wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen angeklagte Oskar Gröning hat am Vormittag eine weitere Erklärung abgegeben.
Die Erklärung hatte einer seiner Verteidiger am heutigen Prozesstag in der Lüneburger Ritterakademie verlesen. Der 94jährige erklärte, durch seine Tätigkeit habe er dazu beigetragen, dass das System Auschwitz funktioniert habe. Sein anerzogener Gehorsam habe verhindert, dass er gegen das Morden in Auschwitz rebelliert habe. Nach heutigen Maßstäben sei dies nicht zu fassen, heißt es in Grönings Erklärung, in der er auch festhielt, dass er nur seinen Herrgott um Vergebung bitten könne.
Nach der Erklärung hatte die 84jährige Auschwitz-Überlebende Irene Weiss als Zeugin ausgesagt.
Der Prozess gegen Gröning soll am Donnerstag fortgesetzt werden.
 
Arbeitslosenzahl in der Region sinkt auf unter 16.000
Uelzen / Lüneburg 30.06.15
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni auf 15.813 Personen im Bezirk der Arbeitsagentur Lüneburg / Uelzen zurückgegangen. Den strärksten Rückgang verzeichnet Uelzen mit 3,1 Prozent, gefolgt von Lüchow-Dannenberg mit drei Prozent. In Harburg sank die Arbeitslosigkeit um 2,5 Prozent und in Lüneburg um 2,1 Prozent. Gleichzeitig sei die Zahl der freien Stellen auf einem hohen Niveau geblieben, so Arbeitsagentur-Leiter Bernd Passier. Im Verlauf des Monats wurden bei der Agentur 1.139 Stellenzugänge verzeichnet.
Auch die Zahl der Ausbildungsplätze stieg im Verleich zum Juni vergangenen Jahres um 5,8 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der Bewerber. Auf rund 1200 unbesetzte Ausbildungsplätze kommen derzeit 1700 Jugendliche, die auf der Suche nach einer Lehrstelle sind.
 
Böddenstedt ist im Landesfinale "Unser Dorf hat Zukunft".
Böddenstedt 29.06.15
Das Dorf hat sich mit drei anderen für den Landesentscheid des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ qualifiziert.
Nach Angaben des Landkreises Rotenburg wird dieser Wettbewerb vom niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgeschrieben und soll gesellschaftspolitische, struktuelle und wirtschaftliche Entwicklungen in Dörfern fördern.
Kriterien für die Qualifizierung waren die bauliche Gestaltung, die Aktivitäten der Dorfgemeinschaft, deren Gestaltung und Entwicklung sowie Ideen für die Zukunft.
Neben Böddenstedt haben sich Garlstedt, Jarlingen und Stabel qualifiziert.
Das Dorf, das sich im Landesfinale durchsetzt wird dann Niedersachsen im Bundesfinale vertreten.
 
NGG warnt vor unsicheren Jobs.
Lüneburg/Winsen 29.06.15
Die Gewerkschaft „Nahrung, Genuss, Gaststätten“, NGG, warnt vor einer alarmierenden Tendenz der unsicheren Jobs.
Nach Angaben des hiesigen NGG-Verbandes arbeiten im Landkreis Lüneburg und Harburg jeweils 45 Prozent der heimischen Beschäftigten in Teilzeit- und Minijobs, was rund 28.600 beziehungsweise 31.500 Arbeiternehmern entspricht.
Im Landkreis Uelzen sind es mit 43 Prozent rund 14.600 Beschäftigte, im Landkreis Lüchow-Dannenberg mit 46 Prozent rund 7.300.
Dabei beruft sich die NGG auf eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung aus dem vergangenen Jahr.
Unbefristete Vollzeit-Stellen seien heute zur Ausnahme geworden, gerade für Berufanfänger, erklärte Silke Kettner, Vorstand der NGG in Lüneburg.
Wackelige Jobs heute seien die Altersarmut von morgen, gab Kettner zu bedenken.
 
Sozialausschuss der Hansestadt Lüneburg beschäftigt sich heute mit aufsuchender Sozialarbeit Am Sande
Lüneburg 28.06.15
Der Sozial- und Gesundheitsausschuss der Hansestadt beschäftigt sich auf seiner heutigen Sitzung unter anderem mit dem Thema Aufsuchende Sozialarbeit Am Sande. Hintergrund ist ein Vertrag mit dem Herbergsverein Wohnen und Leben, der seit einiger Zeit auf dem Platz Am Sande mit aufsuchender Sozialarbeit eine Gruppe von Menschen betreut, die in der Vergangenheit durch exzessiven Alkoholkonsum und die Belästigung von Passanten auf sich aufmerksam machte. Der erste Vertrag wurde zunächst für ein halbes Jahr geschlossen und seitdem zweimal verlängert. Um an Planungssicherheit für das eingesetzte Personal zu gewinnen, würde sich der Herbergsverein bei einer Verlängerung in diesem Jahr eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren wünschen. Da die Erfolge der Sozialarbeit nicht in Abrede gestellt werden könnten, sei eine erneute Verlängerung des Vertrages sinnvoll, so die Beschlussvorlage weiter.
 
83jähriger Mann aus Bleckede nach Schuss im Wohnhaus von SEK festgenommen
Bleckede 28.06.15
Ein 83jähriger Mann wurde am Samstag von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei festgenommen. Gegen 10 Uhr 45 hatte der Mann am Samstag zunächst seine Frau bedroht, die mit Hilfe eines Nachbarn aus dem gemeinsamen Haus flüchten konnte, so die Polizei. Daraufhin schoss der 83jährige Mann aus einer seiner Schusswaffen, verletzte aber niemanden. Weil sich der Mann in seinem Haus verschanzt hatte, wurde das SEK aus Hannover angefordert, so die Polizei. Durch eine Beamtin der Verhandlungsgruppe konnte der Mann letztendlich zur Abgabe seiner Schusswaffe bewegt werden. Aufgrund seines labilen Zustandes wurde er ins Psychiatrische Klinikum in Lüneburg gebracht und bleibt dort in ärztlicher Behandlung.
 
Lüneburgs MdB Hiltrud Lotze (SPD) begrüßt Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld
Lüneburg 26.06.15
Lüneburgs SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze sieht in der für heute geplanten Abschaltung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld südlich von Schweinfurt den ersten Schritt zum vollständigen Atomausstieg. Lotze, die auch Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für Atompolitik ist, begrüßt diesen Schritt nachdrücklich. Das einst von der bayerischen Landesregierung angedrohte Schreckensszenario vom Ausgehen der Lichter in Deutschland werde sich nicht bewahrheiten, so Lotze. Zudem sei es nicht nachvollziehbar, dass sich die bayerische Regierung gegen die Zwischenlagerung von maximal neun Castoren in Bayern wehrt, so die SPD-Politikerin. Das endgültige Aus von Grafenrheinfeld hebe für Lotze gleichzeitig noch einmal die Bedeutung der Kommission zur Endlagersuche hervor.
 
Salztherme Lüneburg öffnet am Samstag nach elftägigen Sanierungsarbeiten wieder
Lüneburg 26.06.15
Nach elftägiger Schließung öffnet heute wieder die Salztherme Lüneburg (kurz SaLü).Neben den jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wurde diesmal vor allem in der Saunawelt vieles verändert, so die Betreiber. Außerdem wurde der Rutschenturm saniert. Zum 01. Juli wird die Umsatzsteuer für Saunabäder bundesweit von sieben auf 19 Prozent erhöht. Dementsprechend steigen auch die Preise für die Angebote der SaLü-Saunawelt, so die Betreiber.
 
Kein Geld von Mecklenburg-Vorpommern für Elbbrücke bei Neu Darchau
Lüneburg/Schwerin 26.06.15
Mecklenburg-Vorpommern wird sich finanziell nicht am Bau einer Elbbrücke bei Neu Darchau beteiligen. Eine entsprechende Absage aus der Staatskanzlei in Schwerin ist in der Lüneburger Kreisverwaltung eingegangen. Darin heißt es unter anderem, dass Innenminister Lorenz Caffier bereits in einem Gespräch mit dem Förderverein „Brücken bauen“ am 07. Mai darauf hingewiesen habe, dass eine Förderung seitens Mecklenburg-Vorpommerns nicht möglich sei. Nach derzeitigem Stand würden sich die Kosten für Planung und Bau der Elbbrücke auf das Land Niedersachsen, den Landkreis Lüchow-Dannenberg und den Landkreis Lüneburg verteilen, so der Landkreis Lüneburg. Die diskutierte Elbbrücke würde auf beiden Seiten im Land Niedersachsen liegen, jedoch auch eine feste Elbquerung ins angrenzende Mecklenburg-Vorpommern darstellen.
 
KiTa-Streik-Pause mindestens bis August durch Schlichtungsangebot.
Lüneburg 25.06.15
Nach dem Schlichtungsangebot wird bis mindestens August nicht mehr in Kitas gestreikt.
Nach Angaben der Lüneburger Stadtverwaltung wollen die Gewerkschaften vor einer Entscheidung erst ein Stimmungsbild bei ihren Mitgliedern einholen.
Lüneburgs Oberbürgermeister und Arbeitgebervertreter Ulrich Mädge ist davon enttäuscht.
Nachdem sie nun zwölf Tage verhandelt hätten, wüssten die Gewerkschaften offensichtlich nicht, was sie wollen, erklärte er.
Er habe ja Verständnis dafür, dass so ein Schlichterspruch in seinen Feinheiten noch nachvollzogen werden müsse.
Aber es hätte doch möglich sein müssen, erklärte Mädge weiter, im Interesse der Eltern und Kinder im Grundsatz eine Zustimmung zu signalisieren.
Ein Hoffnungsschimmer gab es für Ulrich Mädge trotzdem:
Frank Bsirske habe ihm persönlich zugesichert, dass so lange nicht gestreikt würde, bis sich die Gewerkschaftsmitglieder untereinander geeinigt hätten.
Damit wäre der Betrieb in den Kitas bis zu den Sommerferien in jedem Fall garantiert, so Mädge abschließend.
 
MdB Lühmann unterstützt Ver.di-Aktion zum ÖPNV.
Uelzen/Berlin 25.06.15
Kirsten Lühmann, SPD-Bundestagsabgeordnete für Uelzen und Celle unterstützt die Unterschriftendaktion der Gewerkschaft Ver.di zur nachhaltigen Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehr.
Man bräuchte mehr Mittel für Infrastruktur und Betriebsmittel, stellte Lühmann fest.
Ver.di käme bei der Gestaltung von Tarifverträgen in den kommunalen Nahverkehrsbetrieben eine wichtige Rolle zu, denn eine stabile Position der Beschäftigten sei auch Grundvoraussetzung für ein gutes Angebot an die Fahrgäste, erklärte Lühmann.
Der Bund sei für eine auskömmliche Finanzierung des Öffentlichen Nahverkehrs verantwortlich.
Auch über 2019 hinaus müssten Regionalisierungsmittel und solche nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz verlässlich zur Verfügung stehen, so Kirsten Lühmann abschließend.
 
Klage gegen "Ilmenau Garten" abgewiesen.
Lüneburg 25.06.15
Das Oberverwaltungsgericht hat die Klage gegen den Bebauungsplan „Ilmenau Garten“ abgelehnt.
Nach Angaben des Gerichts war der Bebauungsplan „An der Wittenberger Bahn“ vom ersten Senat außer Vollzug gesetzt worden, weil die Stadt den Schutz der Anwohner östlich der Bahnlinie vor zusätzlichem Lärm nicht ausreichend abgewogen hatte.
Die Stadt hat sich nun verpflichtet, bei zusätzlichem Lärm durch mehr Straßenverkehr auf der Friedrich-Ebert-Brücke sowie auf der Konrad-Adenauer-Straße lärmmindernde Asphaltoberflächen einzubauen und zu erhalten.
Weitere Möglichkeiten zur Lärmdämmung wären kaum effektiv und unverhältnismäßig aufwendig, so das Oberverwaltungsgericht.
Eine Revision beim Bundesverwaltungsgericht hat der Senat des Oberverwaltungsgerichts nicht zugelassen.
 
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Gunnar Theuerkauff von Wellenrauschen trifft mal wieder einen seiner Lieblingsmusiker: Damo Suzuki (Ex-Can)
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Schauspieler Burkhard Schmeer im Lüneburger ZuSa-Studio
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