Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
Parlamentarische Staatssekretärin des Umweltbundesministeriums besucht das Wendland
Lüchow-Dannenberg/Berlin 29.03.15
Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin des Umweltbundesministeriums, besucht morgen das Wendland. Der Besuch stehe unter dem Motto „Von der Atomkraft hin zu den Erneuerbaren Energien – Die Energiewende im Wendland“. Das Wendland sei eine Pionierregion, die beispielhaft für diese Wende stehe, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze in ihrer Ankündigung des Besuchs. Der Besuch der Parlamentarischen Staatssekretärin beginnt morgen in der Biosphärenverwaltung in Hitzacker.
Danach sei ein Besuch in Gorleben geplant.
 
Hoher Sachschaden nach Brand von Reetdachhaus in Garze
Bleckede 29.03.15
Nach einem Brand im Ortsteil Garze schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden auf über eine halbe Million Euro. Am Freitag war ein Reetdach eines alten Bauernhauses in der Großen Straße in Brand geraten. Die alarmierten Feuerwehrkräfte konnten nicht verhindern, dass das alte Fachwerkhaus letztendlich zerstört wurde. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden. Der Ortsteil Garze war mehrere Stunden lang in dichten Qualm gehüllt. Erste Ermittlungen ergaben, dass Funkenflug, entweder von einem eigenen Feuer im Kamin oder einem offenen Feuer in der Nähe, das Reetdach entzündet haben könnte. Die Ermittlungen zur Brandursache sollen diese Woche fortgesetzt werden.
 
Gesetzliche Änderungen bei Beantragung von Kurzzeitkennzeichen
Lüneburg 26.03.15
Wie der Landkreis mitgeteilt hat, benötigt die Kfz-Zulassungsstelle bei der Ausgabe von Kurzzeitkennzeichen ab dem 01. April zusätzliche Unterlagen der Antragsteller. Bisher mussten Fahrzeughalter lediglich eine Versicherungsbestätigung, einen Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung und bei Firmen zusätzlich einen Handelsregisterauszug bzw. die Gewerbeanmeldung vorlegen. Nach einer geänderten gesetzlichen Vorgabe sind Antragsteller in Zukunft außerdem dazu verpflichtet, Fahrzeugpapiere einzureichen und einen Nachweis über die Durchführung der Hauptuntersuchung und gegebenenfalls der Sicherheitsprüfung zu erbringen. Die neue Regelung solle einen Missbrauch von Kurzzeitkennzeichen, wie zum Beispiel ihre Mehrfachnutzung, verhindern, so Jan Burmester von der Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises Lüneburg.
 
Gemeinde Seevetal als Arbeitgeber auf Zukunftsmesse
Seevetal 26.03.15
Die Gemeinde hat sich jetzt als Arbeitgeber auf der Zukunftsmesse des Hittfelder Gymnasiums präsentiert und gleich mehrere Angebote für Schulabgänger vorgestellt. Laut Seevetals Personalchef Mike Wille würden Schüler die Gemeinde als wichtigen Arbeitgeber in der Region nicht immer wahrnehmen. Gerade deshalb biete die Messe eine gute Gelegenheit, um Interessenten zu gewinnen und somit auch langfristig Fachkräfte auszubilden. Unter anderem bestünde die Möglichkeit, ein duales Studium im beamtenrechtlichen Verhältnis mit Bachelor-Abschluss oder eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten zu absolvieren, so Wille. Insgesamt waren auf der Zukunftsmesse des Hittfelder Gymnasiums rund 70 Aussteller anwesend, die Schüler und Eltern über erste Schritte in die Berufswelt informiert haben.
 
BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg kritisiert Verlängerung der Veränderungssperre in Gorleben
Gorleben 26.03.15
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg hat den Beschluss der Bundesregierung, die sogenannte Veränderungssperre in Gorleben bis ins Jahr 2025 zu verlängern, stark kritisiert. Da es für andere potentielle Endlagerstandorte keine Veränderungssperre gäbe, sei Gorleben bereits als Endlager gesetzt, so der BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Er betont, dass jetzt noch zwei Möglichkeiten bestünden, um eine Verlängerung der Veränderungssperre zu verhindern.
 
Tierrechtsorganisation PETA kritisiert Stadtverwaltung Lüneburg
Lüneburg/Stuttgart 26.03.15
Die Tierrechtsorganisation PETA hat scharfe Kritik an der Stadtverwaltung Lüneburg geübt. Grund hierfür ist die Erteilung einer Gastspielgenehmigung für den Zirkus Charles Knie, der in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen seiner nicht artgerechten Tierhaltung auffällig geworden ist. PETA vorliegenden Informationen nach stehe wegen des Verdachts auf Tierquälerei noch eine Gerichtsentscheidung vor dem Amtsgericht in Darmstadt gegen den Elefantentrainer Elvis Errani aus. Daher fordert die Tierrechtsorganisation die Stadt Lüneburg nun dazu auf, ein kommunales Wildtierverbot zu beschließen und Zirkusse, die negativ durch ihre Tierhaltung auffallen, in Zukunft nicht mehr zuzulassen. Auch die Bundestierärztekammer und der Bundesrat sowie die Mehrheit der deutschen Bevölkerung sprächen sich für ein Verbot exotischer Wildtierarten in Zirkussen aus.
 
Polizeipräsident Niehörster verabschiedet
Lüneburg 26.03.15
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat gestern den noch bis Monatsende amtierenden Lüneburger Polizeipräsidenten Friedrich Niehörster feierlich verabschiedet. Nach Angaben der Lüneburger Polizei wohnten dem Festakt rund 200 Gäste aus Verwaltung, Justiz und Wirtschaft, sowie die gesamte Führungsspitze der Polizei Niedersachsen bei. Niehörster war in seiner Zeit als Chef der Polizeidirektion Lüneburg unter anderem verantwortlich für den Polizeieinsatz bei den Castor-Transporten zwischen 2003 und 2011. Außerdem war er Gesamtverantwortlicher bei den Elbe-Hochwasser-Einsätzen 2006, 2011 und 2013. Nach Angaben der Lüneburger Polizei stieg die Aufklärungsquote von Straftaten im Laufe seiner Amtszeit von 53% auf kontinuierlich über 60%.
Sein Nachfolger ist der jetzige Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Robert Kruse.
 
Vorranggebiete für Windenergie bestimmt
Lüneburg/Uelzen 26.03.15
Die Landkreise haben sich kürzlich mit den geplanten Vorranggebieten für die Windenergienutzung beschäftigt.
Demnach solle die Anzahl der Uelzener Vorranggebiete von ursprünglich 13 auf 24 Standorte steigen, so die Beschlussvorlage im Kreisausschuss. Im Lüneburger Kreisgebiet hingegen sind statt der 14 ursprünglich vorgesehenen Gebiete im jetzt zugestimmten Satzungsentwurf nur noch acht Vorrangebiete für Windenergieanlagen vorgesehen. Diese umfassen insgesamt 751 Hektar und damit knapp 0,6 Prozent der Kreisfläche. Von derzeit 0,57 Prozent der Uelzener Landkreisfläche sollen künftig 1,36 Prozent des Landkreises Uelzen für die Windenergie nutzbar sein. Das wären rund 1980 Hektar Land. Das größte Vorranggebiet für Windenergie der beiden Landkreise ist Holthusen 1 mit über 270 Hektar.
 
Flashmob gegen Fracking vor dem Lüneburger Rathaus
Lüneburg 25.03.15
Rund 50 Menschen haben gestern vor dem Lüneburger Rathaus mit einem Flash Mob gegen Fracking protestiert.
Zu der Aktion hatte der Nabu Lüneburg aufgerufen.
Der Naturschutzbund will damit der Bundesregierung signalisieren, dass sie durch die Gasfördermethode eine Zerstörung der Natur befürchten.
Der Lüneburger Nabu-Vorsitzende Thoams Mitschke sieht vor allem eine Gefährdung des Grundwassers.
 
Stadtrat wählt neuen Bildungsdezernenten
Lüneburg 25.03.15
Der Rat der Stadt wählt in seiner morgigen Sitzung einen neuen Bildungsdezernenten beziehungsweise eine -dezernentin.
Zur Wahl stehen laut Sitzungsvorlage nur noch zwei Kandidaten.
Von insgesamt 84 Bewerbern waren am Ende drei in die engere Auswahl gekommen.
Sie sollten sich im Verwaltungsausschuss gestern persönlich vorstellen. Der dritte Kandidat sowie eine von der CDU-Fraktion vorgeschlagene vierte Kandidatin hatten ihre Bewerbungen zuvor allerdings zurück gezogen.
Beworben hatten sich unter anderem Pia Steinrücke, die derzeit Leiterin des Fachbereichs Soziales und Bildung bei der Stadt ist, sowie Franz-Josef Kamp, Regierungsschuldirektor und Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.
Oberbürgermeister Ulrich Mädge wird in der Sitzung des Rates morgen Abend einen Kandidaten zur Wahl vorschlagen.
 
Land Niedersachsen fördert den Bau vom Winsener Parkhaus
Winsen 25.03.15
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen fördert den Bau des Parkhauses am Winsener Bahnhof mit rund 3 einhalb Millionen Euro.
Nach Angaben des Bauamtsleiters Andreas Mayer ist dies die entscheidende Voraussetzung für die Realisierung des für Winsen so wichtigen Projektes.
Die Stadt will ein Parkhaus auf der Nordseite des Winsener Bahnhofs errichten mit 540 Park-and-Ride-Plätzen, 5 Elektroladestationen für Pkw sowie 6 Sammelkäfigen für insgesamt 300 Fahrräder. Mit dem Bau soll Ende Juni diesen Jahres begonnen werden. Vor dem Beginn der Bauarbeiten sollen die Bürger und insbesondere die Anwohner über den Bauablauf und die baubedingten Einschränkungen informiert werden.
Das Parkhaus verbessere die Verkehrsverhältnisse für die Umsteiger vom Individualverkehr auf die Bahn und schafft mehr Ordnung im Umfeld der Bahnstation, erläuterte Andreas Mayer. Die Verkehrseinschränkungen während der geplanten einjährigen Bauzeit versucht die Stadt nach eigenen Angaben so weit wie möglich in Grenzen zu halten.
 
Linke reicht Antrag zum sozialen Wohnungsbau im Stadtrat ein
Lüneburg 25.03.15
Die Partei Die Linke beantragt im Lüneburger Stadtrat ein Konzept zur sozial gerechten Bodennutzung in der Hansestadt. Nach Angaben der Linken soll damit unter anderem geregelt werden, dass die Stadt bei neuen Bebauungsplänen mindestens 25% sozialen Wohnraum festschreibt und auf stadteigenen Flächen Wohnungsbau vorrangig durch die Lüneburger Wohnungsbau GmbH erfolgt. Außerdem solle auf denjenigen stadteigenen Flächen, die von Investoren bebaut würden, durch städtebauliche Verträge eine Mindestquote von 25% an sozialem Wohnraum in jedem Quartier als Vergabekriterium festgelegt werden, heißt es in dem Antrag.
Der Fraktionsvorsitzende der Lüneburger Linken im Stadtrat, Michèl Pauly, erklärte, wichtigste Aufgabe der Stadtentwicklung sei bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Diese Aufgabe sei in den letzten Jahren in Lüneburg vernachlässigt worden, sagte Pauly und verwies dabei auf das Hanseviertel, das ihm nach vornehmlich Besserverdienenden vorbehalten ist.
Über den Antrag zur sozial gerechten Bodennutzung der Linken wird in der Ratssitzung am Donnerstag beraten.
 
KMU-Förderung des Landkreises Harburg geht weiter
Winsen 24.03.15
Der Landkreis Harburg setzt sein Investitionsförderprogramm für kleinere und mittlere Unternehmen auch nach dem Ende der EU-Förderperiode weiter fort. Betriebe und Existenzgründer können beim Landkreis ab sofort eine Förderung beantragen, wenn sie mindestens 30.000 Euro zur Sicherung vorhandener und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze investieren wollen. Nach Angaben des Landkreises ist die Höhe des Zuschusses abhängig von der Höhe der Investitionen und Anzahl der geschaffenen Arbeitsplätze und beträgt maximal 45.000 Euro.
Die KMU-Förderung sei ein sehr effektives Instrument der landkreiseigenen Wirtschaftsförderung, erläutert Landrat Rainer Rempe. Da die Voraussetzungen dafür in der neuen EU-Förderperiode leider nicht mehr gegeben seien, hätten sie sich gemeinsam mit ihren Städten und Gemeinden entschlossen, das Programm in Eigenregie weiterzuführen, so Rempe weiter.
Nach Angaben des Landkreises wurde in den vergangenen sieben Jahren durch die geförderten Maßnahmen ein Investitionsvolumen von 50 Millionen Euro ausgelöst, über 1000 Arbeitsplätze wurden gesichert und 360 neue Arbeitsplätze geschaffen. Von dem Förderprogramm sollen auch künftig vor allem die Klein- und Kleinstunternehmen profitieren.
 
Anmeldung für weiterführende Schulen wird notfalls mit Losverfahren bestimmt
Lüneburg 24.03.15
Rund drei Monate vor den Anmeldeterminen an weiterführenden Schulen hat der Kreistag einen klaren Beschluss zur Aufnahme von Schülerinnen und Schülern am Gymnasium Oedeme und dem Schulzentrum Scharnebeck gefasst. Nach Angaben des Landkreises gilt für das Gymnasium Oedeme eine Kapazitätsobergrenze von maximal sieben Parallelklassen pro Schuljahrgang, am Schulzentrum Scharnebeck sind es 9. Bei mehr Anmeldungen gebe es ein Losverfahren, das auf die Kinder der Hansestadt Lüneburg beschränkt werde, wenn dadurch die Kapazitätsobergrenze eingehalten werden könne, sagte der Landkreis Lüneburg.
Insbesondere am Gymnasium Oedeme gab es in der Vergangenheit häufig mehr Anmeldungen als die Schule aufnehmen konnte. Mit dem einstimmigen Beschluss wollen die Kreistagsabgeordneten mehr Transparenz und Planungssicherheit für Eltern und Kinder schaffen. Um Losverfahren zu vermeiden, setzt der Landkreis auf rechtzeitige Information und Beratung der Eltern und deren freiwillige Entscheidung.
 
Sattelzug auf der Autobahn 261 umgekippt
Buchholz 23.03.15
Heute in den frühen Morgenstunden kam es auf der Autobahn 261 zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden.
Ein mit Papierrollen beladener Sattelzug wechselte von der A1 Richtung Hamburg auf die A261 und kam dabei nach links von der Fahrbahn ab.
Laut Polizeiangaben kollidierte das Fahrzeug zunächst mit der Leitplanke, geriet dann ins Schlingern und kippte auf die linke Seite.
Sowohl die Zugmaschine als auch der Sattelauflieger wurden stark beschädigt und mussten mit einem Kran geborgen werden.
Die führte zu einer Vollsp6errung der Strecke und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A1.
Der Fahrzeugführer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht und es entstand ein Sachschaden von rund 110.000 Euro.
Die Ursache des Unfalls sind noch unklar.
 
Staatsanwaltschaft verkündet Anklage wegen Doppelmord
Lüneburg 23.03.15
Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage gegen einen 31-jährigen Mann wegen Doppelmordes erhoben.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich die Frau des Angeklagten von ihrem Ehemann trennen und zum christlichen Glauben übertreten wollte.
Der Angeschuldigte hatte unter anderem eine ihrer Freundinnen dafür verantwortlich gemacht.
Ihm wird vorgeworfen, diese Freundin Anfang Januar zu sich nach Hause eingeladen zu haben und sie dort mit einem Küchenmesser erstochen zu haben.
Die Ermittler gehen davon aus, dass er dadurch erreichen wollte, dass seine Frau aus Angst bei ihm bleiben würde.
Als sie jedoch nach dem Mord an ihrer Freundin um Hilfe rief und nicht zu ihrem Mann hielt, tötete er auch seine Ehefrau um sich so die Flucht zu ermöglichen.
Der Angeklagte wurde Ende Januar in Hamburg festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
 
Radfahrer wurde bei Autounfall schwer verletzt
Bucholz 18.03.15
Bei einem Verkehrsunfall auf der B3 wurde gestern ein Radfahrer schwer verletzt.
Laut Polizeiangaben fuhr der 46-jährige mit seinem Fahrrad den Radweg entlang und kollidierte mit einem Auto, das aus einer Einmündung kam.
Der 70-jährige Fahrer erfasste mit seinem PKW das Hinterrad des Rennrades, woraufhin der Radfahrer zu Fall kam.
Der Mann zog sich bei dem Sturz schwere Kopfverletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
 
Anhörung zur Schulgesetznovelle abgeschlossen
Uelzen/Hannover 18.03.15
Nach Abschluss derer dreitägigen Anhörung zum Entwurf der rot-grünen Landesregierung für eine Schulgesetznovelle ziehen die Grünen eine positive Bilanz.
Es habe deutliche Zustimmung vom Landeselternrat, Landesschülerrat, der GEW und von Verbänden der Grundschulen gegeben, so der Landtagsabgeordnete der Grünen, Heiner Scholing.
Für viele Verbände sei das Gesetz ein guter Kompromiss im Streit zwischen integriertem und gegliedertem Schulsystem und schaffe mehr Wahlfreiheit.
Die rot-grüne Landesregierung hatte im Februar den Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht.
Die wichtigsten Änderungen darin sind die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren, die Erleichterung der Genehmigung von neuen Gesamtschulen und die Weiterentwicklung der Inklusion.
Nach den Osterferien wird der Kultusauschuss die Anhörung auswerten und darüber beraten.
 
Rundreise zur Energiereise im Wendland mit Staatssekretärin
Lüchow-Dannenberg 18.03.15
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter wird am 31. März unter anderem Gorleben besuchen.
Sie folgt einer Einladung der SPD-Bundestagsabeordneten Hiltrud Lotze.
Die Region sei geprägt vom Zwischenlager Gorleben, den Atommülltransporten und dem Widerstand der Anti-Atomkraft-Bewegung. Gleichzeitig sei in Lüchow-Dannenberg der Ausbau erneuerbarer Energien früher als anderswo vorangetrieben worden, so Lotze.
Die Rundreise von Schwarzelühr-Sutter steht unter dem Motto „Von der Atomkraft bis zu den Erneuerbaren Energien – Die Energiewende im Wendland“. Neben dem Castorbehälter-Lager in Gorleben besucht sie auch die Biosphärenreservatsverwaltung in Hitzacker und die Akademie für Erneuerbare Energien in Lüchow.
 
Landkreis Lüneburg hat Nahverkehrsplan 2019 im Visier
Lüneburg 18.03.15
Der Landkreis beginnt mit der Erstellung des Nahverkehrsplans 2019.
Der Plan zur Gestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs wird alle fünf Jahre neu aufgestellt. Er ist Grundlage für das ÖPNV-Angebot in Stadt und Landkreis sowie für dessen Finanzierung.
Neu und anders sei im aktuellen Verfahren, dass ab 2020 Neuvergaben von Verkehrsträgern anstünden, so die Kreisverwaltung. Die Vorbereitungen einer Ausschreibung könnten über zwei Jahre in Anspruch nehmen.
In einer Auftaktveranstaltung soll heute Abend im Forum der Berufsbildenden Schulen I in das Thema eingeführt werden. Dort wird der Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen Dietmar Opalka das Verfahren zur Aufstellung des Nahverkehrsplans vorstellen. Außerdem wird Carsten Gertz, Professor für Verkehrsplanung und Logistik an der TU Harburg, über das Leitprojekt „Regionale Erreichbarkeitsanalysen“ der Metropolregion Hamburg berichten.
 
IHK Lüneburg-Wolfsburg erfreut über Empfehlung für Olympiabewerbung Hamburgs
Lüneburg/Hamburg 17.03.15
Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg begrüßt die Empfehlung des Deutschen Olympischen Sportbundes für Hamburg als Austragungsort der Olympischen Spiele.
IHK-Vizepräsident Michael Spethmann bezeichnete sie als Gewinn für ganz Norddeutschland. Die Region könnte sich auf internationalem Parkett als weltoffen, sympathisch und zukunftsgewandt präsentieren, so Spethmann.
Er verweist auf drei Orte im IHK-Bezirk Lüneburg-Wolfsburg, die bei einem Zuschlag für Hamburg Austragungsstätten für olympische Wettbewerbe wären, darunter das Vielseitigkeitsreiten in Luhmühlen und Sportschießen in Garlstorf im Landkreis Harburg.
 
Gemeinsam für Bildungsregion Uelzen
Uelzen 17.03.15
Der Landkreis Uelzen und die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften wollen in Zukunft beim Ausbau einer Bildungsregion zusammenarbeiten.
Dazu unterzeichneten Uelzens Landrat Heiko Blume und die Präsidentin der Ostfalia, Rosemarie Karger, gestern im Kreishaus einen Kooperationsvertrag.
Karger betont unter anderem die Rolle der Ostfalia im Rahmen der Bildungskonferenz, die am 28. April auf dem Campus in Suderburg stattfinden soll.
 
Flurbereinigung abgeschlossen
Brietlingen 17.03.15
Die Flurbereinigung in den Gemeinden Brietlingen, Scharnebeck und Barum ist endgültig beendet. Am kommenden Donnerstag wird sie im Rahmen einer Feierstunde offiziell abgeschlossen.
Nach Angaben des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg hat das Flurbereinigungungsverfahren Brietlingen den dortigen landwirtschaftlichen Betrieben viele Vorteile gebracht. Eigentumsflächen seien zu größeren Wirtschaftseinheiten zusammengelegt worden, dies habe unter anderem die Bewirtschaftung mit modernen Maschinen ermöglicht, so das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, dazu sei eine Verbesserung der Erschließung mit tragfähigen Wirtschaftswegen und ein regulierter Wasserhaushalt gekommen.
Das nun beendete Flurbereinigungsverfahren hatte seine Anfänge zu Beginn der 1960er Jahre. Nach Angaben des Amtes für regionale Entwicklung führten die verschiedenen Maßnahmen im Laufe des langen Prozesses im Ergebnis zu einer sehr intensiv abgestimmten und am Ende einvernehmlichen Planung.
 
Verkehrszählung startet im Landkreis Harburg
Winsen 17.03.15
Seit dieser Woche läuft eine Zählung des Straßenverkehrs auf nahezu allen Kreisstraßen des Landkreises Harburg. Nach Angaben des Landkreises dient die Ermittlung der Verkehrsstärken als Grundlage für Verkehrsprognosen und Straßenbauplanungen.
Die Zählungen laufen elektronisch mit Seitenradargeräten am Straßenrand oder mit Zählplatten aus Kunststoff, die auf der Straßendecke fixiert sind.
Sie erfassen in einem Zeitraum von jeweils einer Woche die Verkehrsfrequenz, also die Zahl und Größe der Fahrzeuge.
Das Material diene als wichtige Arbeitsgrundlage für Prognosen und Planungen, die der Landkreis auch den Kommunen bei Bedarf für ihre Planungen zur Verfügung stellen, erläuterte der Betriebsleiter Kreisstraßen Uwe Karsten. So könne man Engpässe und starke Fahrbahnbelastungen präzise erkennen und Straßenbaumaßnahmen daraufhin ausrichten, so Karsten weiter.
Nach Angaben des Landkreises Harburg wird an insgesamt rund 80 Zählstellen gemessen.
 
Verkehrsunfalltrend seit Jahren insgesamt rückläufig
Lüneburg 16.03.15
Die Zahl der Verkehrsunfälle und der Unfalltoten in der Region ist 2014 zurückgegangen.
Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik der Polizeiinspektion Lüneburg hervor.
So gab es mit 7792 rund ein halbes Prozent weniger Unfälle als im Vorjahr und mit 13 tödlich verletzten Unfallbeteiligten 7 weniger als noch 2013.
Dagegen stieg die Zahl der Schwerverletzen infolge von Unfällen in den drei Landkreisen deutlich um rund 12 Prozent auf 215 an.
Vor allem in den Landkreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg gab es im vergangenen Jahr weniger Unfälle.
Einzig im Landkreis Lüneburg stieg die Zahl der Unfälle um 1,4 Prozent auf 3900 und die Zahl der Verkehrstoten von 4 auf 5.
Nach Angaben des Leitenden Polizeidirektors Hans-Jürgen Felgentreu ist der Trend aber seit Jahren insgesamt rückläufig.
Hans-Jürgen Felgentreu, Leitender Polizeidirektor der Polizeiinspektion Lüneburg.
 
Bauausschuss berät über Bauvorhaben
Lüneburg 16.03.15
Der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung berät heute über verschiedene Bauvorhaben in der Hansestadt.
Nach Angaben der Stadt Lüneburg geht es unter anderem um einen Bebauungsplan für den alten Dorfkern des Stadtteiles Rettmer, wo die Errichtung neuer Wohngebäude geplant ist.
Des weiteren sei eine Erweiterung der Beschulungsräume des Johanneums durch einen Neubau geplant, heißt es in der Beschlussvorlage.
Zu guter letzt soll es eine Umstrukturierung der Bebauung des Gebietes der ehemaligen Schlieffen Kaserne geben. Demnach solle die Gesamtfläche in drei Abschnitte eingeteilt werden, da eine Entwicklung in unterschiedlichen Geschwindigkeiten möglich werde.
So sollen die Gebäude an der Bleckeder Landstraße bereits sehr schnell für eine gemischte Nutzung bereitgestellt werden. Der Bereich zwischen Bleckeder Landstraße und Lübecker Straße sei überwiegend für eine Wohnbebauung vorgesehen. Der dritte Bereich nahe der Ostumgehung könne nicht so schnell wie die westlichen Flächen weiterentwickelt werden, da dort noch die Planungen für den Bau der A39 liefen, so die Stadt Lüneburg.
 
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