Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
Landkreis Harburg veröffentlicht Informationen zum Dialogforum Schiene Nord auf seiner Homepage
Winsen 28.02.15
Der Landkreis Harburg informiert über seine Aktivitäten im Dialogverfahren Schiene Nord zur Y-Trasse und Alternativstrecken jetzt im Internet. Auf seiner Homepage werden ab sofort alle Stellungnahmen des Landkreises sowie Terminhinweise zu Informationsveranstaltungen, Positionen und Presseinformationen der Kreisverwaltung veröffentlicht.
Außerdem plant der Landkreis Harburg nach eigenen Angaben gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden voraussichtlich im April und im September zwei Bürgerveranstaltungen, um die Bevölkerung über den Diskussionsprozess des Dialogforums und die Position von Landkreis und Gemeinden zu informieren. Darüber hinaus haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, per Postkarte ihre Stellungnahmen zu den diskutierten Bahntrassen beim Dialogforum einzureichen. Die Postkarten können in den Rathäusern der einzelnen Gemeinden abgeholt werden.
 
Notrufstatistik veröffentlicht
Lüneburg/Winsen 28.02.15
Im Jahr 2014 liefen in der Region insgesamt 130.000 polizeiliche Notrufe auf. Dies geht aus der neuen Statistik der Lage- und Führungszentrale „Luna“ hervor, in der alle polizeilichen Notrufe aus den Polizeiinspektionen Lüneburg und Harburg auflaufen.
Durchschnittlich gab es demzufolge rund 350 Notrufe pro Tag, mit einem Einsatzaufkommen von durchschnittlich 250 Einsätzen pro Tag.
Absolute Einsatzspitzen ergaben sich laut der Statistik an den Feiertagen, wie z.B. zu Himmelfahrt und Silvester. Zu einer deutlichen Arbeitsverdichtung der Notrufzentrale führten unter anderem auch die Bombenentschärfungen an der Wittenberger Bahn in Lüneburg oder die Schießerei am Klinikum der Hansestadt.
Diese Einsatzspitzen konnten nach Angaben des Leiters der Notrufzentrale Hans-Jürgen Orth aufgrund eines bedarfsorientierten Schichtenmodells gut abgefedert werden. Insgesamt hätten sich die Arbeitsabläufe bei zu erwartender Arbeitsverdichtung sehr gut eingespielt, sagte Orth, der insgesamt ein positives Fazit für das Jahr 2014 gezogen hat.
 
Arbeitslosenzahlen im Februar rückläufig
Lüneburg/Uelzen 27.02.15
Die Arbeitslosigkeit in der Region ist im Februar leicht gesunken. Nach Angaben der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen eine saisonal unübliche Entwicklung am Arbeitsmarkt.
Die Zahl der Erwerbslosen ging im Vergleich zum Januar um 93 auf rund 17.500 zurück, damit wurden die Vorjahreswerte um 8,4 Prozent unterschritten. Die Arbeitslosenquote entsprach mit 6 Prozent dem Januarwert.
Mit dem Saisonbeginn in der Gastronomie und Wiedereinstellungen in den Außenberufen werde die Arbeitslosigkeit in den nächsten Monaten noch weiter zurückgehen, prophezeite der Vorsitzende der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, Bernd Passier. Ein wesentlicher Indikator hierfür sei auch die bereits im Februar deutlich gestiegene Personalnachfrage, erklärte Passier.
 
Ehemaliger Richter zu 5 Jahren Haft verurteilt
Lüneburg 27.02.15
Das Landgericht Lüneburg hat einen ehemaligen Richter aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren verurteilt. Der 48-jährige muss ins Gefängnis, weil er in seiner Zeit als Referatsleiter im Niedersächsischen Landesjustizprüfungsamt Prüfungslösungen für Jura-Staatsexamen verkauft hat. Die Lösungen hat er den Referendaren gegen Geldzahlungen oder Sex angeboten.
Das Gericht verurteilte den Juristen in sechs Fällen wegen Bestechlichkeit, davon in vier Fällen in Verbindung mit Nötigung, sowie in sechs Fällen wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses.
Mit dem Urteil lag das Gericht nur knapp unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die eine Haftstrafe von 5 Jahren und 3 Monaten gefordert hat.
 
Am Sonntag wird das neue Museum Lüneburg eröffnet.
Lüneburg 26.02.15
Am kommenden Sonntag wird das neue Museum Lüneburg eröffnet.
Nach Angaben der Stadtverwaltung war das dreijährige Bauvorhaben eines der größten Bauprojekte Lüneburgs seit den 1960er Jahren.
Das neue Museum präsentiert die Stadt- und Regionalgeschichte von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert und ist aus dem Museum für das Fürstentum Lüneburg, dem Naturmuseum und der Lüneburger Stadtarchäologie hervorgegangen.
Die elf Millionen Euro für den Bau teilen sich die Hansestadt sowie der Landkreis Lüneburg mit Hilfe von EU-Fördermitteln und mehreren Stiftungen.
Neben zahlreichen Wandbildern, Texten und rund 1300 Exponaten sollen auch kulturelle Veranstaltungen im Museum zu sehen sein.
 
Nach einem sexuellen Missbrauch darf ein Anästhesist nicht mehr praktizieren.
Lüneburg 26.02.15
Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht OVG hat die Rechtmäßigkeit des Widerrufs der Approbation eines Anästhesisten bestätigt.
Nach Angaben des OVG wurde ihm der Arzttitel aberkannt, nachdem er wegen sexuellen Missbrauchs an einer narkotisierten Patientin verurteilt wurde.
Nach dem Urteil hatte der Niedersächsische Zweckverband zur Approbationserteilung seinen Arzttitel widerrufen.
Seine Klage dagegen wurde jetzt unanfechtbar vom OVG abgewiesen.
In der Urteilsbegründung führte es unter anderem an, das Fehlverhalten des Klägers sei mit dem Berufsbild und den allgemeinen Vorstellungen von der Persönlichkeit eines Arztes schlechthin nicht zu vereinbaren.
 
Nach wiederholter mutwilliger Zerstörung einer Biberdamms hat der Landkreis Lüneburg nun Strafanzeige gestellt.
Lüneburg 26.02.15
Der Landkreis Lüneburg hat Anzeige gegen Unbekannt wegen der Zerstörung eines Biberdammes gestellt.
Nach Angaben der Kreisverwaltung war der Biberdamm an der neuen Sude bei Sückau im Amt Neuhaus zum wiederholten Mal mutwillig zerstört worden.
Eine solch massive Störung sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, erklärte Elke Benecke vom Fachdienst Umwelt des Landkreises.
Da der Biber als Art streng geschützt ist, hat der Landkreis als Untere Naturschutzbehörde die Strafanzeige gestellt.
Bis Anfang der 90er Jahre galt der Biber in Niedersachsen als ausgestorben. Mittlerweile gibt es wieder 58 Reviere im Gebiet der niedersächsischen Elbtalaue.
 
Die Zahl der Touristen in der Lüneburger Heide ist 2014 gestiegen.
Lüneburg/ Hannover 26.02.15
Die Zahl der Touristen in der Lüneburger Heide hat 2014 zugenommen.
Nach Angaben des niedersächsischen Landesamt für Statistik stieg die Zahl der Übernachtungen um 1,5 Prozent, auf 6,1 Millionen.
Damit ist die Lüneburger Heide das zweitstärkste Reisegebiet in Niedersachsen, nach der Nordseeküste.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 40,4 Millionen Übernachtungen in niedersächsischen Beherbergungsbetrieben registriert, was den vorherigen Höchstwert um rund 400.000 übersteigt.
Das ist nach Angaben des Landesamtes für Statistik der höchste Wert seit Beginn der Erhebung.
 
50 neue Plätze für Asylbewerber in Rosengarten
Rosengarten 25.02.15
Im Stadtteil Tötensen soll eine neue Unterkunft für 50 Asylbewerber entstehen. Dafür hat der Landkreis Harburg ein Apartmenthaus in der Hamburger Straße gemietet. Das Gebäude sei ideal für die Unterbringung der Flüchtlinge. Wie der Landkreis mitgeteilt hat, biete es 18 Wohneinheiten, von denen jede mit einer Küche und einem Badezimmer ausgestattet sei. Bisher habe die Gemeinde Rosengarten 80 Plätze für Asylbewerber geschaffen, bis Ende des Jahres sollen rund 100 weitere folgen, so Bürgermeister Dirk Seidler. Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger wird es am Donnerstag, den 05. März, um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung im Landgasthaus Kösters geben. Dort informieren Vertreter des Landkreises und der Gemeinde über den Stand der Vorbereitungen.
 
Julia Verlinden hält verbindliches Klimaschutz-Abkommen für zwingend notwendig
Lüneburg 25.02.15
Julia Verlinden, grüne Bundestagsabgeordnete für die Wahlkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg, hält es für zwingend notwendig, auf dem Klimagipfel in Paris Ende des Jahres ein verbindliches Klimaschutz-Abkommen zu verabschieden. Der Klimawandel sei bereits spürbar und nur mit Hilfe eines solchen Beschlusses bestünde noch eine Chance, die sogenannte Zwei-Grad-Grenze einzuhalten und den Klimaschutz maßgeblich voranzubringen. Um dieses Ziel zu erreichen, bedürfe es einer umfassenden Energiewende, die eine Stromversorgung ausschließlich durch erneuerbare Energien vorsieht, so Verlinden. Daher würden die Grünen sich unter anderem für einen Ausstieg aus der Kohlekraft einsetzen sowie den Ausbau regenerativer Energien beschleunigen.
 
Linke fordert schnellstmögliche Planung eines geeigneten Sportplatzes in Lüneburg
Lüneburg 25.02.15
Die Linke hat die Lüneburger Kommunalpolitik dazu aufgefordert, schnellstmöglich mit der Planung eines geeigneten Sportplatzes zu beginnen. Unter Einbeziehung eines LSK-Vertreters und anderer Lüneburger Sportvereine sollen regelmäßige Sachstandsberichte, die Prüfung eines Pachtvertrages über die Sportflächen der Theodor Körner Kaserne sowie die Prüfung alternativer Standorte erfolgen. Bereits im April letzten Jahres wurde unter der Leitung des CDU-Politikers Jens Kaidas eine Planungsrunde gegründet – diese sei aber aufgelöst worden, so Kaidas. Ratsherr Rainer Petroll möchte die Arbeitsgruppe nun wiederbeleben. Er befürchtet nämlich, dass die rot-grüne Mehrheitsgruppe das Interesse an einem Standort für den LSK als Wahlkampfmanöver für die Kommunalwahlen missbrauchen könnte. Darüber hinaus sei es ein Armutszeugnis für die Stadt Lüneburg, keinen Sportplatz für größere Zuschauerzahlen zu haben.
 
Notwendige Standards von TTIP und CETA bei SPD-Konferenz in Berlin diskutiert
Lüneburg/Berlin 25.02.15
Bei der SPD-Konferenz „Transatlantischer Freihandel – Chancen und Risiken“ in Berlin wurden jetzt die Vor- und Nachteile sowie notwendige Standards von TTIP und CETA diskutiert. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze hat sich für die Freihandelsabkommen ausgesprochen – allerdings setze sie gute Standards und vor allem Transparenz voraus. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat unter anderem vorgeschlagen, anstelle privater Schiedsgerichte einen demokratisch legitimierten Internationalen Handelsgerichtshof zu schaffen. Hiltrud Lotze begrüßte seine Idee. Dieser Schritt sei eine Stärkung des internationalen Rechts, so die Lüneburger Politikerin. Darüber hinaus müsse das System der öffentlichen Daseinsvorsorge vor Deregulierung geschützt werden und auch die kulturelle Vielfalt dürfe nicht unter den Freihandelsabkommen leiden
 
Erster Informationskreis zum Dialogforum Schiene Nord in Embsen
Lüneburg 24.02.15
Der Landkreis Lüneburg lädt Bürger am Donnerstag zum ersten Informationskreis begleitend zum „Dialogforum Schiene Nord“ ein.
Ziel sei es, den Menschen aus der Region, die nicht direkt am Dialogforum mitwirken können, eine Plattform zu bieten, um ihre Belange vorzutragen und Informationen aus dem Dialogforum aus erster Hand zu erhalten, so die Kreisverwaltung.
Landrat Manfred Nahrstedt, der für den Landkreis im Dialogforum der Landesregierung sitzt, wird gemeinsam mit weiteren Vertretern aus dem Landkreis aus der ersten Sitzung berichten. Moderiert wird der Informationskreis vom Ersten Kreisrat Jürgen Krumböhmer.
Beginn ist morgen um 18 Uhr in der Mensa des Schulzentrums Embsen.
 
Urteil gegen korrupten Richter vor dem Landgericht Lüneburg erwartet
Lüneburg 24.02.15
Vor der dritten großen Strafkammer des Landgerichts wird am Donnerstag das Urteil gegen einen Richter aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg wegen des Verkaufs von Lösungen zu Jura-Examensprüfungen erwartet.
Der 48jährige hatte den Verkauf der Prüfungslösungen im Laufe des Verfahren gestanden.
Neben Bestechlichkeit wirft ihm die Staatsanwaltschaft auch Verletzung des Dienstgeheimnisses sowie versuchte Nötigung vor.
Sie fordert eine Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten, die Verteidigung hingegen fordert ein Strafmaß von unter einem Jahr.
 
Konferenzwoche an der Leuphana-Universität mit prominenten Gästen
Lüneburg 24.02.15
Unter dem Titel “Klima.Wandel.Gerechtigkeit“ hat heute die Konferenzwoche an der Leuphana Universität begonnen.
1.500 Erstsemester diskutieren bis Donnerstag mit zahlreichen Experten über gesellschaftliche Verantwortung. Teilnehmer sind unter anderem der ehemalige UN-Umweltdirektor Klaus Töpfer, Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel, der ehemalige Bremer Senator und Fußball-Manager Willi Lehmke und Fernsehköchin Sarah Wiener.
Die rund 350 Programmpunkte sind nach Angaben der Universität Ergebnisse von Projektseminaren aus dem Leuphana Semester.
Der Präsident des Wuppertal Instituts, Uwe Schneidewind, der eine Rede zur Eröffnung der Konferenzwoche hielt, hob die Vielzahl dieser verschiedenen Projekte hervor.
 
Neue Schweinezuchtanlage Ellringen heute Thema im Dahlenburger Fleckenrat
Dahlenburg 24.02.15
Die Vergrößerung der Schweinezuchtanlage im Ortsteil Ellringen ist heute Abend Thema im Umwelt- und Bauausschuss des Fleckenrates.
Die „Bundes Hybrid Zucht Programm GmbH“ (BHZP) plant den Bau neuer Ställe für die Ferkelaufzucht und Schweinemast für insgesamt rund 6.300 Schweine.
Sie sollen laut Bebauungsplan-Entwurf östliche der bestehenden Anlagen entstehen, die bisherigen Ställe sollen dafür abgebrochen werden.
Da die Ställe des BHZP nur 600 Meter von der Wohnbebauung Ellringrens entfernt liegen, fürchten Anwohner Belastungen durch die Schweinezucht. Die Bürgerinitiative Region Dahlenburg nennt unter anderem Emissionen wie Güllegeruch, Keimbelastungen und LKW-Verkehr.
Der Umwelt- und Bauausschuss des Fleckens Dahlenburg berät heute Abend um 18 Uhr im Gasthaus Adam über den Entwurf des Bebauungsplans für die Vergrößerung der Schweinzuchtanlagen.
 
Uelzens Bürgermeister begrüßt Pläne für Ilmenaustadt
Uelzen 24.02.15
Bürgermeister Jürgen Markwardt hat die veröffentlichten Pläne für eine „Ilmenaustadt“ am Herzogenplatz begrüßt.
Vergangene Woche hatte ein Verein seine architektonischen Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt.
Markwardt verweist jedoch auch auf mögliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung.
 
"Regiobranding" soll Landkreis Lüchow-Dannenberg voranbringen
Lüchow-Dannenberg 24.02.15
Das Projekt „Regiobranding – Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika“ der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hatte nun seinen offiziellen Auftakt. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens soll untersucht werden, wie Kulturlandschaften und ihre Qualitäten hervorgehoben und wie die Potenziale einzelner Regionen bestmöglich genutzt werden können. Gemeinsam mit dem Landkreis Ludwigslust-Parchim bildet Lüchow-Dannenberg bis 2019 eine von insgesamt drei „Fokusregionen“. Zunächst betrachte ein interdisziplinäres Projektteam die Geschichte dieser Regionen, um anschließend relevante Inhalte zur Außendarstellung der Landkreise zu nutzen, so Daniela Kempa vom Institut für Umweltplanung der Leibnitz Universität Hannover. Für die Umsetzung konkreter Maßnahmen stünden für die Landkreise Lüchow-Dannenberg und Ludwigslust-Parchim insgesamt 100 Tausend Euro zur Verfügung, sagt Dagmar Schulz vom Landkreis Lüchow-Dannenberg.
 
MdL Heiner Scholing (Grüne) begrüßt Priorisierung bei Radwege-Sanierungen
Uelzen/Hannover 24.02.15
Uelzens Grüner Landtagsabgeordneter Heiner Scholing hat einen Antrag der Landesregierung begrüßt, der neben einer Priorisierung der neu zu bauenden Radwege zusätzlich auch eine Bewertung der notwendigen Sanierungsarbeiten vorsieht. Lücken schließen, eine verbesserte Verkehrssicherheit an Schulen und Kindertagesstätten sowie eine Überarbeitung widersprüchlicher Regelungen in der Straßenverkehrsordnung sind uns ein großes Anliegen, so Scholing. Allein in diesem Jahr würde an 19 Radwegen in Niedersachsen gebaut werden, so auch zwischen Bad Bevensen und Röbbel. Die Regierungsfraktionen wollen mit der Initiative unter anderem noch mehr Menschen davon überzeugen, dass Radfahren gesund ist, Spaß macht und wichtiger Part einer klimafreundlichen Mobilität ist, so der Grünen-Politiker.
 
Spektakulärer Einbruchsdiebstahl
Adendorf 23.02.15
Unbekannte Einbrecher haben in der Nacht zu heute eine größere Menge an Zigaretten aus einem Einkaufscenter in der Artlenburger Landstraße in Adendorf erbeutet.
Die Täter waren in der Nacht auf das Dach des Einkaufsmarktes gelangt und hatten dort professionell das Blechdach und weitere Zwischendecken geöffnet.
Im Markt verstauten die Einbrecher zielgerichtet eine größere Menge Zigaretten im Wert von mehreren tausend Euro und transportierten sie ab.
Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf gut 20.000 Euro.
Hinweise zu der Tat nimmt die Polizei in Lüneburg entgegen.
 
Markwardt will Kompromisslösung für Ganztagsgrundschulen
Uelzen 23.02.15
Bürgermeister Jürgen Markwardt hat einen Kompromiss in der Diskussion um Ganztagsgrundschulen vorgeschlagen.
Er möchte in einem ersten Schritt zum Schuljahr 2016/17 in vier Grundschulen den offenen Ganztagsbetrieb aufnehmen.
Dies würde die Sternschule, die Lucas-Backmeister-Schule, die Hermann-Löns-Schule sowie die Grundschule Oldenstadt betreffen.
Langfristig sollen alle weiteren Schulen zu Ganztagsgrundschulen ausgebaut werden, so der Bürgermeister.
Geschlossen würde nach seinen Vorstellungen eine Grundschule dann, wenn dort weniger als 15 Schüler aus dem Stadtgebiet in zwei aufeinanderfolgenden Jahren eingeschult würden, so der Bürgermeister.
Markwardt möchte eine Lösung erreichen, mit der sich eine möglichst große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger und damit auch eine breite Ratsmehrheit identifizieren kann.
 
Stadt und Landkreis Uelzen befürworten Erweiterung des Hafenindustriegebietes
Uelzen 20.02.15
Landrat Heiko Blume und Bürgermeister Jürgen Markwardt haben sich dafür ausgesprochen, das Hafenindustriegebiet um eine Fläche auf der anderen Seite des Elbe-Seitenkanals zu erweitern. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Stadt, Landkreis und Wirtschaftsförderung Uelzen aktiv unter Federführung der Stadt werde in einem ersten Schritt einen Zeit- und Maßnahmenplan zum Ausbau des Hafenindustriegebietes erstellen. Auch die kurzfristige Hinzuziehung externen Sachverstandes werde notwendig werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Stadt und Landkreis Uelzen. Zuerst soll unter anderem eine grobe Schätzung der Investitionen und Folgeaufwendungen erfolgen. Außerdem soll nach Fördermöglichkeiten recherchiert werden.
Selbst wenn in den ersten zehn Jahren keine Vollauslastung des Hafens und des Industriegebiets gesichert sei, so müsse die öffentliche Hand Vorsorge für eine positive Wirtschaftsentwicklung leisten, so Landrat Heiko Blume.
 
Landkreis Lüneburg investiert 9,4 Millionen Euro in Baumaßnahmen an kreiseigenen Schulen
Lüneburg 20.02.15
Etwa 9,4 Millionen Euro investiert der Landkreis in diesem Jahr in Baumaßnahmen an kreiseigenen Schulgebäuden. Unter anderem sollen fünf Klassenräume der Integrierten Gesamtschule Embsen bis zum Sommer saniert werden. Darüber hinaus würden im naturwissenschaftlichen Trakt eine Rampe und ein Fahrstuhl eingebaut, um auch die Fachklassen barrierefrei zugänglich zu machen, so Detlef Beyer, Fachdienstleiter für Gebäudewirtschaft beim Landkreis Lüneburg. Auch die Schulzentren Scharnebeck und Oedeme sowie die Georg-Sonnin-Schule seien von Umbauarbeiten betroffen. Die baulichen Veränderungen seien notwendig, um die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit einer Behinderung zu erleichtern, sagt Beyer.
 
Zweiter Bauabschnitt des Gewerbegebietes Luhdorf vollständig nutzbar
Luhdorf/Winsen 19.02.15
Wie die Stadt Winsen gestern mitgeteilt hat, ist der zweite Bauabschnitt des Gewerbegebietes Luhdorf nun vollständig nutzbar. Auf der circa 16 Hektar großen Fläche sollen vorrangig Unternehmen Platz finden, die gut nach Winsen passen, keine allzu hohe Verkehrsbelastung hervorrufen und qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Das Gewerbegebiet sei insbesondere bei Handelsunternehmen begehrt, wünschenswert sei aber vor allem die Ansiedlung von produzierenden Unternehmen und Handwerksbetrieben. Bereits im Jahr 2006 hat die Entwicklung des Gewerbegebietes Luhdorf I begonnen – inzwischen seien mehr als 80 Prozent der Fläche an etwa 30 Betriebe verkauft, die insgesamt 440 Arbeitsplätze geschaffen haben. Daher sei ein zweiter Bauabschnitt notwendig gewesen, so André Wiese, Bürgermeister der Stadt Winsen.
 
Konsequenzen nach Morden an Krankenhauspatienten in Oldenburg und Delmenhorst
Lüneburg/Oldenburg 19.02.15
Nach den Morden an Patienten der Krankenhäuser in Oldenburg und Delmenhorst durch den Krankenpfleger Niels H. möchte die SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers die notwendigen Konsequenzen ziehen. Bereits im letzten Jahr habe die Gesundheitsministerin der SPD, Cornelia Rundt, eine Initiative zur Stärkung der Patientensicherheit ins Leben gerufen. Darüber hinaus habe die SPD in der letzten Woche einen Änderungsantrag zum Niedersächsischen Krankenhausgesetz in den Sozialausschuss eingebracht, so Schröder-Ehlers. Ab Juli dieses Jahres sollen alle niedersächsischen Krankenhäuser einen ehrenamtlich tätigen Patientenbeauftragten haben. Außerdem sollen nun die Abläufe in Kliniken analysiert und Kontrollinstrumente eingeführt werden, die kriminelles Handeln künftig erschweren. Nur so könne die Sicherheit in Krankenhäusern erhöht und das Vertrauen der Patienten zurück gewonnen werden, sagt die Lüneburger Politikerin.
 
Gemeinderat Wrestedt spricht sich für Radweg entlang der K14 aus
Wrestedt 19.02.15
Der Gemeinderat hat sich bei seiner gestrigen Sitzung mehrheitlich für den Bau des Radweges entlang der K14 vom Suderburger Kreisel nach Stadensen ausgesprochen. Nachdem der Rat der Gemeinde Suderburg den Bau des Radweges abgelehnt hatte, hat der Wrestedter-SPD-Fraktionsvorsitzende Kai Staeding jetzt einen Dringlichkeitsantrag für das Projekt beim Landkreis Uelzen gestellt. Weil die K14 zwischen dem Suderburger Kreisel und Stadensen als Umleitungsstrecke für eine Bundesstraße im Landkreis ausgewiesen sei und auch regelmäßig durch den Schwerlastverkehr genutzt würde, sei der Bau des Radweges zwingend notwendig, so Staeding.
Würde der Antrag erneut abgelehnt, könnten Nachteile für die Gemeinde Wrestedt entstehen, befürchtete der SPD-Fraktionsvorsitzende.
 
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50 Millionen Kilometer- das mußte gefeiert werde und Radio ZuSa war natürlich dabei!
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Interview im Kasten: Wellenrauschen Moderator Gunnar Theuerkauff mit Barry Burns von der Band Mogwai
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Lüneburgs Bürgermeister Dr. Scharf beim Deutschen Weiterbildungstag 2010