Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
MdL André Bock kritisiert Lehrerversorgung an Gymnasien
Winsen/Hannover 16.04.14
Der Winsener CDU-Landtagsabgeordnete André Bock kritisiert die schlechte Lehrerversorgung an Gymnasien.
Bereits zum Schulhalbjahreswechsel im Februar seien einer Statistik des Kultusministeriums zufolge mehr Lehrkräfte ausgeschieden als eingestellt worden, sagte Bock.
Auch an Gymnasien im Landkreis Harburg gibt es nach Angaben des CDU-Landtagsabgeordneten Engpässe.
Das Albert-Einstein-Gymnasium in Buchholz und das Gymnasium Hittfeld müssten der letzten verfügbaren Statistik zufolge mit einer Unterrichtsversorgung von unter 100 Prozent auskommen, so Bock. Dies sei bei insgesamt 79 Gymnasien in Niedersachsen der Fall.
 
Betriebe in der Region bewerten Konjunktur zum Jahresbeginn positiv
Lüneburg/Wolfsburg 16.04.14
Die Betriebe in der Region bewerten die Wirtschaftslage im ersten Quartal des Jahres positiv.
Die regionale Wirtschaft sei weiterhin auf Erfolgskurs, erklärte die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg zur Veröffentlichung ihrer aktuellen Konjunkturumfrage, an der sich 300 Betriebe beteiligt hatten.
Zwar sei der Index erstmals seit Herbst 2012 gefallen, liege aber mit 123 Punkten deutlich über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt, so die IHK.
Während das Dienstleistungsgewerbe die aktuelle Wirtschaftslage von allen Branchen am besten einschätzt, verzeichnet der Einzelhandel Rückgänge.
Auch die Industriebetriebe in der Region schätzen die Lage besonders positiv ein.
 
Gespräch zu Ilmenau-Schleusen im Bundesverkehrsministerium
Lüneburg/Berlin 16.04.14
Politiker aus der Region unternehmen morgen in Berlin einen erneuten Versuch, die Ilmenau-Schleusen zu retten.
Neben Lüneburgs Landrat Manfred Nahrstedt und Oberbürgermeister Ulrich Mädge sind auch die Bundestagsabeordneten Hiltrud Lotze von der SPD, Eckhard Pols von der CDU und Julia Verlinden von den Grünen bei einem Gespräch im Bundesverkehrsministerium.
Nach Angaben von Pols hat Staatsskretär Enak Ferlemann aber bereits signalisiert, dass der Bund die Kosten zur Sanierung der Schleusen nicht
übernehmen werde.
Pols kündigte an, das Treffen zur Zukunft der drei Ilmenau-Schleusen auch zu einem Gespräch über die Verkehrsanbindung des Kiesabbaugeländes im Lüneburger Ortsteil Häcklingen nutzen zu wollen.
 
Grüne im Niedersächsischen Landtag fordern Klärung der Castor-Frage
Gorleben/Hannover 16.04.14
Die Fraktion der Grünen im Niedersächsischen Landtag fordert von der Bundesregierung eine Klärung der Castor-Frage.
Die atompolitische Sprecherin Miriam Staudte fordert einen Beschluss von Bundestag und Bundesrat, keinen weiteren Castor-Transporte nach Gorleben durchzuführen. Außer unkonkreten Absichtserklärungen tue sich jedoch nichts: Die Gesellschaft für Nuklear-Service habe den Anlieferungsantrag nach Gorleben nicht zurückgezogen und der Bund habe selbigen auch nicht zurückgewiesen, sagte Staudte.
Die Grünen-Politikerin hält eine faire Verteilung der 26 Castoren, die noch aus Wiederaufarbeitungsanlagen in Frankreich und England zurückgenommen werden müssen, für die beste Option.
 
Bund der Steuerzahler kritisiert hohe Kassenkredite der Kommunen
Lüchow-Dannenberg/Hannover 16.04.14
Der Bund der Steuerzahler Niedersachsen kritisiert die immer noch hohe Abhängigkeit niedersächsischer Kommunen von Kassenkrediten.
Er bezeichnet den Nordosten Niedersachsens mit den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Uelzen und Lüneburg als eines von drei Problemgebieten.
Mit einem Betrag von 3.268 Euro pro Einwohner an Kassenkrediten hatte der Kreis Lüchow-Dannenberg Ende 2013 den höchsten Bestand an Kassenkrediten in Niedersachsen.
Er ist auch einer von lediglich fünf Landkreisen, die im vergangenen Jahr neue Kassenkredite aufnehmen mussten.
Unter den Gemeinden gehört Amt Neuhaus zu den Kommunen, die pro Kopf die höchste Belastung mit Kassenkrediten aufweisen.
Eigentlich sollten Kassenkredite nur unterjährige Zahlungsschwankungen ausgleichen und somit die jederzeitige Liquidität sicherstellen. In der Realität dienten sie jedoch verbreitet als dauerhaftes Finanzierungsinstrument, sodass viel Kommunen beträchtliche Kassenkreditbestände aufgetürmt hätten, kritisiert de Bund der Steuerzahler.
 
Uelzens MdB Kirsten Lühmann (SPD) fordert Ausbau von Infrastruktur für alternative Kraftstoffe
Uelzen/Berlin 15.04.14
Uelzens SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann hat einen zügigen Ausbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe gefordert. Hintergrund ist eine entsprechende Richtlinie, die gestern im Europaparlament verabschiedet wurde. Die mangelnde Akzeptanz von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben liege hauptsächlich an der fehlenden Sicherheit, die Autos überall in Deutschland betanken zu können, so die Politikerin. Der Straßenverkehr sei ein bedeutender Verursacher von klimaschädlichen Treibhausgasen. Ohne einen Wandel zu emissionsärmeren Fahrzeugen und Antrieben wie Gas und Strom könne der Klimawandel nicht gelingen, so Lühmann abschließend.
 
A39-Gegner fordern Bürgerbeteiligung bei Plänen für Autobahnneubauten
Bienenbüttel/Hannover 15.04.14
Der Dachverband der Autobahn 39-Gegner hat eine Bürgerbeteiligung bei der Bewertung von Autobahnneubauten gefordert. Frühestens im April 2015 sollen Kommunen und Verbände die Möglichkeit erhalten, zu einer dann vorliegenden niedersächsischen Prioritätenliste für den Bundesverkehrswegeplan Stellung zu nehmen, kritisieren die A39-Gegner in einer Mitteilung. Sie fordern, dass Verbände und Initiativen bereits frühzeitig bei der Erarbeitung der Kriterien beteiligt werden. Annette Niemann vom Bündnis gegen die A39 fordert von der rot-grünen Landesregierung, mit den Betroffenen frühzeitig einen ernsthaften Dialog zu führen.
 
Umbauarbeiten am Alten Rathaus in Uelzen verzögern sich um rund einen Monat
Uelzen 15.04.14
Die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten an der Außenfassade des Alten Rathauses in Uelzen wird sich um rund einen Monat verzögern. Die mit dem Verputzen der Fassade beauftragte Firma habe trotz mehrfacher Fristsetzung die Arbeit nicht begonnen, teilt Eckardt Meier, Fachbereichsleiter beim Gebäudemanagement mit. Wir haben den Vertrag nun gekündigt und kümmern uns um schnellstmöglich um eine Ersatzfirma, so Meier weiter. Da für das Verputzen und die anschließenden Maler- und Tischlerarbeiten das Baugerüst stehen bleiben muss, kann auch die Freigabe des Gebäudes für die öffentliche Nutzung vorerst nicht erfolgen. Auf die Arbeiten im Inneren des Alten Rathauses habe die Verzögerung aber keine Auswirkung, betont die Stadt. Die Fertigstellung des Gebäudes soll nun Ende Juni erfolgen. Als neue Nutzer sind dann die Lebenshilfe und die Kreisvolkshochschule geplant.
 
Klagewelle zu landwirtschaftlichen Subventionen beschäftigte Verwaltungsgerichte 2013 in Niedersachsen
Lüneburg 15.04.14
Die Verwaltungsgerichte in Niedersachsen hatten auch 2013 mit einer Klagewelle wegen landwirtschaftlicher Subventionen zu kämpfen. Herwig van Nieuwland, Präsident des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts sprach bei der Vorstellung des Geschäftsberichts 2013 von einer bäuerlichen Klageflut. Rund 6.000 von insgesamt rund 34.000 Verfahren richteten sich gegen Kürzungen landwirtschaftlicher Betriebsprämien. Zweiter Grund für den Anstieg der Verfahren ist die wachsende Zahl an Asylverfahren. Sie stieg im Vergleich zu 2012 um rund 800. Van Nieuwland rechnet 2014 mit einem noch stärkeren Zuwachs.
 
Kulturkreis Uelzen veranstaltet Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl
Uelzen 14.04.14
Der Kulturkreis Uelzen veranstaltet nach Ostern in Vorbereitung auf die Bürgermeisterwahl eine Podiumsdiskussion zu kulturellen Themen in der Stadt. Auf dem Podium sitzen neben den Bürgermeisterkandidaten auch Vertreter der Uelzener Kulturträger, so Birte Ebermann vom Kulturkreis. Zu den vertretenen Einrichtungen zählen unter anderem der BBK, das Schloss Holdenstedt und die Musikschule für Kreis und Stadt Uelzen. Dazu ist auch die Öffentlichkeit eingeladen. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 24. April um 18 Uhr in der Uelzener Stadthalle.
 
BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg bedauert BUND-Entscheidung zu Endlager-Kommission
Lüchow-Dannenberg/Berlin 14.04.14
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg hält die Entscheidung des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschlands (kurz BUND), mit einem Vertreter an der Endlagersuchkommission teilzunehmen, für falsch. Die BI Umweltschutz bedauere den Schritt, mit dem der BUND von der gemeinsamen politischen Einschätzung abweiche, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Bei einem Treffen seiner Verbandsgremien am vergangenen Wochenende hat der BUND beschlossen, den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Klaus Brunsmeier in die Kommission zu entsenden. Trotz dieser Entscheidung sehe der BUND das Standortauswahlgesetz jedoch weiterhin kritisch. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke kritisierte, dass das tiefe Misstrauen in einen ehrlichen Neustart der Endlagersuche nicht zerstreut werde, so lange an Gorleben festgehalten würde.
 
Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Leuphana-Vizepräsidenten Holm Keller ein
Lüneburg/Stade 14.04.14
Die Staatsanwaltschaft Stade hat ihre Ermittlungen gegen den Vizepräsidenten der Leuphana Universität, Holm Keller, eingestellt. Die Ermittlungen hätten keinerlei Hinweise auf Untreue oder Subventionsbetrug in Zusammenhang mit dem Neubau des Audimax-Gebäudes ergeben, teilt die Universität mit. Anlass der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen waren Hinweise des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung „OLAF“ gewesen. Im Zusammenhang mit dem Neubau des Audimax-Gebäudes war „OLAF“ anonym behaupteten Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe nachgegangen, so die Uni. An den Gesamtkosten des Baus ist die Europäischen Union mit 10 Millionen Euro beteiligt. Universitätspräsident Sascha Spoun begrüßte die Entscheidung.
Er sprach von einer Hexenjagd gegen Holm Keller, die jetzt vorbei sei.
 
Prozess vor Lüneburger Landgericht wegen schwerer räuberischer Erpressung
Lüneburg 13.04.14
Vor der 3. großen Strafkammer des Landgerichts beginnt am kommenden Mittwoch der Prozess gegen vier Männer wegen schwerer räuberischer Erpressung.
Die Staatsanwaltschaft wirft drei der Angeklagten im Alter zwischen 24 und 27 Jahren vor, im Juni 2011 in Bergen auf ihr Opfer eingeschlagen und mit einem Messer bedroht zu haben. Damit hatten sie die Herausgabe von Bargeld erzwungen.
Ein vierter Angeklagter soll das Opfer zum Tatort gelockt haben.
Für den Prozess sind sechs weitere Verhandlungstage anberaumt.
 
Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung startet im Kreis Lüneburg früher als geplant
Lüneburg 11.04.14
Der Landkreis wird voraussichtlich schon nach Ostern mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beginnen.
Nach Angaben der Kreisverwaltung würde die Aktion aufgrund des milden Winters und der relativ hohen Temperaturen damit rund drei Wochen früher als im vergangenen Jahr beginnen.
An zwei Tagen sollen betroffene Bäume außerhalb von Ortschaften vom Hubschrauber aus mit dem Mittel Dimilin besprüht werden. Die Bekämpfung vom Boden aus wird rund zwei Wochen dauern.
Genaue Termine stehen noch nicht fest. Die Besprühungsaktion richte sich nach dem Stadium der Larvenentwicklung. Damit sich das Mittel gleichmäßig auf den Bäumen verteilen könne, müsse die Sprühaktion bei trockenem Wetter und wenig Wind durchgeführt werden, so Lüneburgs Erster Kreisrat Jürgen Krumböhmer.
 
Löcknitz-Wehr bei Wehningen soll saniert werden
Lüneburg/Amt Neuhaus 11.04.14
Das Wehr in der Löcknitz bei Wehningen im Amt Neuhaus soll saniert werden.
Das Niedersächsische Umweltministerium hat nach Angaben der Lüneburger Kreisverwaltung die Sanierung zugesichert.
Das Elbehochwasser im Juni habe das Wehr so stark beschädigt, dass eine umfassende Sanierung erforderlich geworden sei.
Das Wehr am Zusammenfluss mit der Elbe soll nun so umgebaut werden, dass auch höhere Wasserstände und -abflüsse reguliert werden können.
 
MdL Staudte kritisiert Zusammensetzung der Endlagersuchkommission
Lüneburg/Hannover 11.04.14
Die Grünen-Landtagsabgeordnete Miriam Staudte hat die Zusammensetzung der Endlagersuchkommission kritisiert.
Der Bundestag habe versäumt, auf die Umweltverbände zuzugehen, sagte Staudte.
Die Benennung von belasteten Wissenschaftlern wie den Atomlobbyisten Bruno Thomauske oder Hubert Steinkemper seien Fehler, die sich rächen würden.
Fragen im Zusammenhang mit der Endlagersuche, wie der immer noch nicht zurückgezogene Planfeststellungsantrag, die alleinige Veränderungssperre für Gorleben oder die Verteilung der restlichen Castoren auf andere Zwischenlager, stünden weiter im Raum, so Staudte weiter.
 
Grüne in der Samtgemeinde Elbtalaue legen sich bei Bürgermeisterwahl nicht fest
Lüchow-Dannenberg 11.04.14
Die Grünen im Ortsverband Elbtalaue haben beschlossen, bei den Samtgemeinde-Bürgermeisterwahlen keinen der Kandidaten von CDU und SPD zu unterstützen.
Weder Jürgen Meyer noch Klaus-Peter Dede hätten die Nordkreis-Grünen in Bezug auf deren politische Ziele überzeugen können, heißt es in einer Erklärung.
Weiterhin behalten sich die Grünen vor, auch den von der FDP nominierten Holger Mertins zu einem Informationsgespräch einzuladen.
Aufgrund personeller Engpässe konnten die Grünen nach eigenen Angaben in der Samtgemeinde Elbtalaue keinen Kandidaten aufstellen.
Sie empfehlen jedoch ihrer Wählerschaft, die Kandidaten im Wahlkampf auf grüne Schwerpunkte hin abzuklopfen.
 
Mutter- und Kind-Einrichtung "Ma Donna" wird mit 90.000 Euro gefördert
Lüneburg/Hannover 11.04.14
Die Mutter- und Kind-Einrichtung „Ma Donna“ wird von der Klosterkammer Hannover mit 90.000 Euro gefördert. Das Geld soll nach Angaben der Klosterkammer in die Ausstattung der Einrichtung investiert werden.
Die Landesbehörde, die ehemals kirchliches Vermögen verwaltet, bezuschusst nach eigenen Angaben über zehn kirchliche, bildungsbezogene und soziale Projekte in ihrem Fördergebiet mit gut 750.00 Euro. Dabei steht die Förderung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Vordergrund.
Neben der Lüneburger Mutter- und Kind-Einrichtung „Ma Donna“ werden unter anderem niedersächsische Jugendtheater-Projekte sowie die politische Bildung von Jugendlichen aus sozial schwachen Familien gefördert.
 
Das Verkehrsministerium prüft noch einmal die Entwidmung der Ilmenauschleusen
Lüneburg/Berlin 11.04.14
Das Bundesverkehrsministerium wird strittige Fragen um den Erhalt der Ilmenauschleusen im Landkreis noch einmal untersuchen.
Das ist das Ergebnis eines Gespräches der Lüneburger Bundestagsabgeordneten Hiltrud Lotze und Eckhard Pols sowie der Verwaltungsspitzen aus Stadt und Landkreis in dem Ministerium, bei dem es um die Entwidmung der Ilmenau ging.
Die Vertreter von Stadt und Landkreis äußerten nach Angaben von Hiltrud Lotze ihre Bedenken, wie das Absinken des Wasserspiegels und die Sekundärschäden an Häusern und Natur.
Staatsekretär Enak Ferlemann hat diesbezüglich zugesagt, im Juni zu einem Fachgespräch einzuladen, am der Bund, das Land Niedersachsen, die betroffenen Kommunen sowie Verbände teilnehmen sollen.
Mädge hat nach eigenen Angaben außerdem den Staatsekretär darum gebeten, die 20 Millionen Euro, die in der Machbarkeitsstudie für den Erhalt der Schleusen angegeben sind, noch einmal zu beleuchten.
 
Grünen Kreistagsfraktion kritisiert die Gegner der Reaktivierung von Bahnstrecken
Lüneburg 10.04.14
Die Grünen Kreistagsfraktion drängt auf mehr Engagement für die Wiederbelebung von Bahnstrecken. Sie kritisiert Berichte aus Amelinghausen und der Kreisverwaltung über Bedenken gegen die Wiederbelebung der Bahnstrecke Lüneburg-Soltau. Gerade diese Strecke, mit ihren Haltepunkten in Embsen und Oedeme könne doch den Schülerverkehr endlich aus den überfüllten Bussen holen, so Detlev Schulz-Hendel von der Grünen-Kreistagsfraktion. Statt Ängste zu schüren, müsse die Politik im Landkreis nun die Chance ergreifen und in den angekündigten Gesprächen mit Verkehrsministerium und Landesnahverkehrsgesellschaft den hohen Nutzen der Strecke für unsere Region herausstreichen, sagte Grünen-Kreistagsmitglied Oliver Glodzei.
Die Bahnstrecke von Lüneburg nach Soltau wird derzeit nach einem bundeseinheitlichen Bewertungsverfahren auf seine Wirtschaftlichkeit hin untersucht.
 
MdB Hiltrud Lotze(SPD) und Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg zu Endlagerkommission
Gorleben/Berlin 10.04.14
Die Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Lüchow-Dannenberg, Hiltrud Lotze, sieht eine offene Atommüllendlagersuche als gewährleistet.
Sie begrüßt die Wahl von Michael Müller als zweiten Vorsitzenden der Kommission zur Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe. Müller ist Bundesvorsitzender der Naturfreunde Deutschlands und ehemaliger Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Zur Verabschiedung der Wahlvorschläge für die Endlagerkommission sagt Lotze, endlich müssten nicht mehr die Menschen der Region Lüchow-Dannenberg die Lasten der bisherigen Atompolitik alleine tragen.
Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg hingegen kritisiert die Verabschiedung der Wahlvorschläge für die Endlagerkommission.
Der Sprecher der Inititative, Wolfgang Ehmke, behauptet, ein Atomlobbyist und ein Geschäftsmann aus dem Atom-Segment, der ein vitales Interesse an der Endlagerfrage hat, das sei kein Personaltableau, das für eine transparente, offene und wissenschaftsbasierte Endlagersuche stehe. Die Umweltverbände verweigern ihre Beteiligung an der Endlagerkommission. Sie sollten vereinnahmt werden für einen Suchprozess, bei dem am Ende wieder Gorleben herauskommt, begründet Ehmke diese Haltung.
 
Bilanz des Blitzmarathons
Lüneburg 10.04.14
Beim sogenannten Blitzmarathon wurden gestern bis in die frühen Morgenstunden insgesamt 15.400 Fahrzeuge kontrolliert.
Nach Angaben der Polizei sind 154 Beamte im Einsatz gewesen, die an 96 Kontrollorten PKW, Motorräder, Busse und LKW auf ihre Geschwindigkeit überprüft haben.
Insgesamt 585 Verstöße wegen Überschreiten der Geschwindigkeit haben die kontrollierenden Beamten notiert.
Zwei weitere Verstöße wegen Überholen im Überholverbot seien mit einem Bußgeld geahndet und eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis geschrieben worden, so die Polizei.
Spitzenreiter sei ein junger Fahrer im Bereich der Polizeiinspektion Stade gewesen, der mit 125 km/h in einer 70-er Zone erwischt wurde, so die Polizei abschließend.
 
Stadtrat beschäftigt sich mit Kostenfortschreibung für Neubau des Kurhauses
Bad Bevensen 10.04.14
Der Rat der Stadt Bad Bevensen beschäftigt sich heute mit der Kostenfortschreibung für den Neubau des Kurhauses.
Die Beschlussvorlage sieht eine Erhöhung des Baukostenbudgets auf 5,4 Millionen Euro vor.
Das zuständige Architektenbüro war zu Beginn des Jahres damit beauftragt worden, die Kosten für eine Basisvariante des Kurhauses zu ermitteln.
Um einen erfolgreichen Betrieb zu gewährleisten, sind daraufhin Mehrkosten bei der Innenausstattung ermittelt worden.
Entsprechend soll das Baukostenbudget jetzt erhöht werden.
Die Kosten für die Stadt würden abzüglich der Zuschüsse höchstens 1,67 Millionen Euro betragen, so die Beschlussvorlage.
Die Nbank hat im Dezember 2013 einen Bewilligungsbescheid für Fördergelder in Höhe von rund 3 Millionen Euro ausgestellt.
 
Naturschutzbund Hamburg kauft Land in der Elbtalaue
Gartow 09.04.14
Der Naturschutzbund NABU Hamburg hat ein Gelände in der Elbtalaue nahe Höhbeck gekauft. Gestern ist die Fläche offiziell ihrer Bestimmung für den Naturschutz übergeben worden.
Auf dem ehemaligen Funkgelände der Post und einer angrenzenden Brachfläche hat sich nach Angaben des NABU über Jahrzehnte eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt angesiedelt. Die naturbelassene, weitgehend ungenutzte Fläche sei ein wertvoller Rückzugsraum auf dem Höhbeck, der großflächig auch von intensivem Ackerbau und Forstwirtschaft geprägt sei, sagte der NABU Hamburg.
Ermöglicht wurde der Kauf durch Spenden von NABU-Mitgliedern sowie der Hermes Logistik Gruppe Deutschland. Ein weiterer Zuschuss kam von der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe.
Auf der NABU-Fläche sollen zukünftig besonders die naturnahe Waldentwicklung und die Förderung der artenreichen Trockenrasenfläche Schwerpunkte der Naturschutzarbeit sein.
 
Sekundärschäden sind ausgeschlossen, sollte der Betrieb der Ilmenauschleusen eingestellt werden
Lüneburg/Berlin 09.04.14
Das Bundesverkehrsministerium schließt Sekundärschäden an Häusern und der Natur aus, sollte der Betrieb der Ilmenauschleusen eingestellt werden.
Nach Angaben des Lüneburger CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols hat das Ministerium signalisiert, dass der Bund die Kosten in Höhe von 30 Millionen Euro für die drei Schleusen nicht tragen wird.
Es schlägt vor, die Schleusen in sogenannte Sohlgleiten umzubauen, für die gegebenenfalls der Wasserverband Ilmenau Niederung die Kosten übernehmen würde.
Eine weitere denkbare Alternative sei laut Pols die Übernahme der Ilmenau durch die Hansestadt und den Landkreis Lüneburg. Doch selbst durch eine Abstandszahlung durch den Bund sei fraglich, ob dies nicht auf Dauer die Haushalte von Hansestadt und Landkreis Lüneburg belasten würde, so Pols.
Am 17. April gibt es ein Gespräch der drei Lüneburger Bundestagsabgeordneten sowie der Verwaltungsspitzen aus Stadt und Landkreis im Bundesverkehrsministerium, bei dem es um die Zukunft der drei Ilmenauschleusen gehen soll.
 
Oberverwaltungsgericht lehnt Antrag eines angehenden Grundschülers ab bzgl. Wahlfreiheit des Schulstandortes
Scharnebeck-Lüneburg 08.04.14
Ein angehender Grundschüler aus der Gemeinde Hittbergen muss bis zu einer Entscheidung des Gerichts die Grundschule Echem besuchen.
Der Junge hatte, vertreten durch seine Eltern einen Antrag gestellt, die Schulbezirkssatzung bis zur Entscheidung außer Kraft zu setzen.
Der Antrag wurde jetzt abgelehnt.
Bis zur Satzungsänderung im Sommer letzten Jahres hatten die Schulkinder aus den Gemeinden Echem, Hittbergen und Lüdersburg die Möglichkeit, zwischen den Grundschulstandorten Hohnstorf und Echem zu wählen.
Nach Auffassung des Antragstellers leide die Schulbezirkssatzung unter formellen Mängeln und verschiedenen Abwägungsdefiziten.
Das Gericht hingegen verwies darauf, dass die Grundschule in Echem mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und die Fahrzeit maximal 6 Minuten länger sei, sodass kein „schwerer Nachteil“ beim Antragsteller vorliege.
Auch der Normenkontrollantrag werde mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Erfolg haben, so das Oberverwaltungsgericht abschließend.
 
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Lüneburgs Bürgermeister Dr. Scharf beim Deutschen Weiterbildungstag 2010
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Zu Gast bei Florian-ZuSa: v.l. Dominik Schwock, Mirko Tügel und Alexa Casteinicke von der Kreisjugendfeuerwehr Lüchow-Dannenberg