Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
Bürger im Landkreis Harburg interessieren sich für neues Regionales Raumordnungsprogramm
Winsen 28.07.14
Mehr als 1.200 Einwohner haben sich in den vergangenen Wochen über das neue Regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises Harburg informiert.
Die Kreisverwaltung sprach von einer großen Resonanz auf ihre Informationsveranstaltungen, die bisher in allen Samtgemeinden sowie in zwei Einheitsgemeinden angeboten wurden.
Auf erwartungsgemäß großes Interesse seien Informationen zu geplanten Vorranggebieten für Windkraftanlagen gestoßen, so die Kreisverwaltung. Dazu sind bereits rund 1.000 Einwendungen beim Landkreis eingegangen.
Bis zum 5. September haben Einwohner des Landkreises Harburg noch die Möglichkeit, Stellungnahmen zum Regionalen Raumordnungsprogramm 2025 abzugeben.
Die nächste Informationsveranstaltung ist nach der Sommerpause am 3. September in Stelle.
 
Deutsche Bahn informiert Öffentlichkeit über Y-Trasse und Alternativen
Lüneburg/Soltau 28.07.14
Die Deutsche Bahn informiert morgen in Soltau in einer öffentlichen Veranstaltung über die Varianten der Y-Trasse.
Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und Michael Körber, Regionalbereichsleiter bei der Deutschen Bahn, wollen dort auch eine Vereinbarung zum Dialogprozess über die Variantenuntersuchung unterzeichnen.
In den vergangenen Wochen hatte die Bahn zunächst in mehreren Veranstaltungen Vertreter von Kommunen und Behörden informiert.
Morgen sollen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie allen Bürgern aus der Region vorgestellt werden.
Neben der bisherigen Y-Trasse werden fünf Alternativen genannt. Darunter sind eine Güterverkehrs-Variante der Y-Trasse, zwei Varianten zum Ausbau der bestehenden Hauptstrecke sowie zwei Neubau-Varianten für Strecken von Ashausen nach Unterlüß beziehungsweise Suderburg. Zusätzlich steht noch der Ausbau der Amerikalinie zur Debatte.
Die öffentliche Informationsveranstaltung der Bahn beginnt morgen um 16 Uhr 30 in der Alten Reithalle in Soltau.
 
Umwelt-Staatssekretär Flasbarth besucht Gorleben
Gorleben/Berlin 28.07.14
Jochen Flasbarth, Staatsekretär im Bundesumweltministerium, wird morgen das Erkundungsbergwerk besuchen.
Im Anschluss ist jeweils ein Gespräch mit Vertretern des Lüchow-Dannenberger Kreistages sowie mit Vertretern der Bürgerinitiative Umweltschutz geplant.
Die BI erwartet von Flasbarth eine Erklärung, welche Entscheidung das Bundesumweltministerium für den Bergwerk getroffen hat.
Die Bürgerinitiative erklärte, sie werde in dem Gespräch darauf drängen, dass der alte Planfeststellungsantrag für den Bau eines atomaren Endlagers in Gorleben aus dem Jahr 1977 zurückgezogen werde, um jede Hintertür in Sachen Gorleben auszuschließen.
Streitpunkt zwischen Atomkraftgegnern und Bundesregierung ist die Frage, wie die Schließung des Erkundungsbergwerks Gorleben aussehen soll, um eine neue ergebnisoffene Endlagersuche zu gewährleisten.
 
3.500 Kinder und Jugendliche waren Wölfen auf der Spur
Lüneburg 28.07.14
Mit einer Fachtagung und der Auszeichnung beteiligter Schulklassen und Kitas ist heute die landesweite Bildungsinitiative „Wölfen auf der Spur“ abgeschlossen worden.
Frank Corleis, Leiter des Schubz Umweltbildungszentrums in Lüneburg und Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft, zogen auf dem Campus der Leuphana-Universität eine positive Bilanz für das Projekt. Über 3.500 Kinder und Jugendliche aus Kitas, Grundschulen und der Sekundarstufe I hatten an dem Projekt teilgenommen. Neun Schulklassen und Kitas, die auch Arbeiten zum Wettbewerb „Wölfe als Nachbarn?!“ eingereicht hatten, wurden von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt ausgezeichnet. Sie bezeichnete die Initiative als wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.
 
Samtgemeinderat Gellersen diskutiert Senkung der Elternbeiträge für KiTa und Krippe
Reppenstedt 28.07.14
Im Rat der Samtgemeinde Reppenstedt geht es heute Abend um eine mögliche Senkung der Elternbeiträge für Kitas und Krippen.
Die CDU/FDP-Gruppe schlägt in einem Antrag vor, die Erhöhung des Betriebskostenzuschusses durch den Landkreis Lüneburg sowie Bundes- und Landesmittel für die dritte Krippen-Kraft teilweise zur Senkung der Elternbeiträge zu verwenden.
Samtgemeindebürgermeister Josef Röttgers hält dagegen, dass die höheren Betriebskostenzuschüsse für Kitas und Krippen steigende Defizite bei weitem nicht auffangen würden. Für Gebührensenkungen sei kein Raum.
Ähnlich argumentiert die Samtgemeindeverwaltung bei der Verwendung von Mitteln für die dritte Krippenkraft. Für die personelle Mehrausstattung gebe es derzeit noch keine Berechnungsgrundlage hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen. Die Entscheidung über den Antrag von CDU und FDP über die Verwendung dieser Mittel zur Senkung der Elternbeiträge sollte deshalb zurückgestellt werden, bis vom Land nähere Details vorliegen.
Die Sitzung des Rates der Samtgemeinde Gellersen findet heute Abend um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Reppenstedt statt.
 
Erster Jahrgang Altenflege wird an den Berufsbildenden Schulen Lüneburg verabschiedet
Lüneburg 28.07.14
An den Berufsbildenden Schulen III werden am Vormittag die ersten Absolventen der dreijährigen Altenpflege-Ausbildung verabschiedet.
Seit 2011 gibt es dort je dreißig Ausbildungsplätze in den Bereichen Altenpflege und Pflegeassistenz.
Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt seien gut, denn Fachkräfte seien in der Altenpflege-Branche der Region gefragt – und das werde auch in den kommenden Jahren so bleiben, so die Lüneburger Kreisverwaltung.
Die Zeugnisse an die ersten Absolventen werden von Landrat Manfred Nahrstedt und Schulleiterin Christiane Pätz überreicht.
 
Lüneburger Kreistagssitzung mit personellen Veränderungen bei den Grünen
Lüneburg 25.07.14
Zur Kreistagssitzung am kommenden Montag gibt es innerhalb der Fraktion der Grünen personelle Veränderungen.
So wird Sabine Brunke-Reubold in der Sitzung als Nachfolgerin von Björn Adam verpflichtet, der sein Kreistagsmandat niedergelegt hat.
Erstmals wird auch Petra Kruse-Runge in einer Sitzung den Vorsitz der Grünen-Fraktion nach dem Rücktritt von Bernhard Stilke übernehmen.
Die Sitzung des Lüneburger Kreistages beginnt am
Montag um 14 Uhr in der Ritterakademie. Unter anderem steht ein Antrag der SPD-Grünen-Gruppe auf der Tagesordnung zur Erstorientierung und zu Deutschkursen für Asylbewerber. SPD und Grüne fordern, dass die Deutschkurse der Volkshochschule in Lüneburg für den ganzen ganzen Landkreis besser verfügbar sein sollen. Entsprechende Angebot für einen Erstpracherwerb sollen möglichst kurzfristig erarbeitet werden.
Außerdem steht ein Antrag von FDP und Unabhängigen auf der Tagesordnung, den Kreistag frühzeitig an der Entscheidung über regionale EU-Förderprojekte zu beteiligen.
 
Wölfen auf der Spur auf dem Lüneburger Uni-Campus
Lüneburg 25.07.14
Mit einer Fachtagung auf dem Campus der Leuphana-Universität findet am kommenden Montag der Abschluss der landesweiten Bildungsinitiative „Wölfen auf der Spur“ statt.
Die Landesjägerschaft und das Lüneburger Schubz Umweltbildungszentrum hatten die Initiative für Kinder und Jugendliche 2012 gestartet. Ziel ist es, eine sachliche und vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit der Wiederansiedlung von Wölfen zu fördern.
Rund 3.500 Kinder und Jugendliche aus Kindertagesstätten, Grundschulen und der Sekundarstufe 1 hatten niedersachsenweit an dem Projekt teilgenommen.
Zur Eröffnung der Fachtagung wird unter anderem Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt als Schirmherrin der Bildungsinitiative sprechen. Anschließend werden die Gewinner des Wettbewerbs „Wölfe als Nachbarn“ ausgezeichnet.
Die Bildungsinitiative selber wird am kommenden Montag zum zweiten Mal von der UNESCO-Kommission als UN-Dekade-Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.
 
Nidersächsisches Umweltministerium sieht keine Chance für Erhalt der Nadelwehre in der Ilmenau
Lüneburg/Hannover 25.07.14
Das Niedersächsische Umweltministerium sieht keine Chancen für den Erhalt der Nadelwehre im Verlauf der Ilmenau.
Das geht aus der Antwort von Umweltminister Stefan Wenzel auf eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Andrea Schröder-Ehlers hervor.
Hintergrund ist die vom Bundesverkehrsministerium geplante Entwidmung der Ilmenau als Bundeswasserstraße. Damit würde der Bund auch die Wehre in der Ilmenau nicht mehr unterhalten.
Nach Ansicht Wenzels könnte die Schiffbarkeit der Ilmenau nur erhalten bleiben, wenn der Bund neue Wehranlagen nach Stand der Technik errichtet und die Schleusen saniert. Nach Auffassung der Landesregierung sei es allerdings unwahrscheinlich, dass der Bund diese Variante bevorzuge. Eine Übernahme der Zuständigkeit für die Ilmenau durch das Land komme nicht in Betracht, so der Umweltminister.
 
Samtgemeinde Aue und Stadt Uelzen bilden gemeinsamen Standesamtbezirk
Uelzen 25.07.14
Die Samtgemeinde Aue und die Stadt Uelzen bilden ab dem 1. August einen gemeinsamen Standesamtbezirk.
Eine entsprechende Vereinbarung haben Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke und Bürgermeister Otto Lukat jetzt unterzeichnet.
Für Anmeldungen von Eheschließungen, bei Geburten und im Sterbefall ist künftig das Bürger- und Standesamt Uelzen zuständig.
Die beiden Kommunen versprechen sich von der Zusammenarbeit eine Kostenentlastung. Dies sei ein gutes Beispiel für die Interkommunale Zusammenarbeit im Sinne des Zukunftsvertrages mit dem Land Niedersachsen, den sowohl Stadt als auch die Samtgemeinde abgeschlossen haben, sagte Lukat.
 
FDP/Die Unabhängigen im Lüneburger Kreistag fordern Beteiligung bei EU-Förderprojekten
Lüneburg 25.07.14
Die Gruppe FDP/Die Unabhängigen im Kreistag fordert eine frühzeitige Beteiligung des Kreistages bei regionalen EU-Förderprojekten.
In dem Antrag zur Sitzung am kommenden Montag fordert die Gruppe, dass der Kreistag an Förderentscheidungen der Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung bzw. des kommunalen Steuerungsausschusses substantiell beteiligt werden muss.
So soll nach Ansicht von FDP und Unabhängigen die politisch erforderliche Mitwirkung bei Entscheidungsprozessen über regional relevante Förderprojekte ermöglicht werden.
Hintergrund des Antrags ist das neu eingeführte Lüneburger Amt für regionale Landesentwicklung, das ab der jetzt angelaufenen neuen EU-Förderperiode die Maßnahmen in der Region koordiniert. Dabei werden die Kommunen in sogenannten Steuerungsausschüssen beteiligt.
 
Elbe-Achtern-Diek will erneut LEADER-Region werden
Winsen 25.07.14
Die Region Achtern-Elbe-Diek will sich erneut für die Förderung als LEADER-Region bewerben.
Zur bisherigen LEADER-Region, die aus der Samtgemeinde Elbmarsch, der Stadt Winsen, sowie den Gemeinden Barum, Seevetal und Stelle besteht, kommt jetzt auch die Samtgemeinde Bardowick hinzu.
Die Region wurde erstmals 2007 als LEADER-Region von der EU gefördert.
Die Arbeit der letzten Jahre habe sich wirklich gelohnt, sagte der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe, der Elbmarscher Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth. Von Tespe bis Ramelsloh, von Bullenhausen bis Barum habe sich eine neue Kultur der Zusammenarbeit entwickelt. Diese integriere neben den kommunalen Anliegen auch zunehmend erfolgreich Interessen aus Vereinen, Unternehmen und Initiativen, so Roth.
Bei einer erneuten Anerkennung würde die LEADER-Region mit 2,4 Millionen Euro aus EU-Mitteln gefördert.
 
Mehr Touristen, aber weniger Übernachtungen in der Lüneburger Heide
Lüneburg/Hannover 24.07.14
In den ersten fünf Monaten des Jahres haben mehr Touristen die Lüneburger Heide besucht als im Vorjahreszeitraum.
Nach Angaben des niedersächsischen Landesamtes für Statistik waren zählte die Region von Januar bis Mai fast 708.000 Gästeankünfte, 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Zahl der Übernachtungen in der Lüneburger Heide ging im selben Zeitraum allerdings leicht zurück und lag mit etwas mehr als 2 Millionen um 0,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Der Trend bei Gästeankünften und -übernachtungen war nach Angaben des Landesamtes für Statistik in ganz Niedersachsen zu verzeichnen.
 
Seevetalerin für Lebensrettung in Bayern ausgezeichnet
Seevetal/Burghausen 24.07.14
Barbara Seeliger aus dem Seevetaler Ortsteil Over ist mit der Christophorus-Medaille für die Rettung von Menschen aus Lebensgefahr des Landes Bayern ausgezeichnet worden.
Sie hatte im vergangenen Jahr in Burghausen eine ältere Frau mit Suizid-Absicht daran gehindert, von einer Kanal-Brücke zu springen.
Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen dankte der pensionierten Lehrerin jetzt im Rathaus. Menschen wie sie seien selten geworden in unserer Gesellschaft. Durch ihr couragiertes Eingreifen habe sie einem Menschen das Leben gerettet, sagte Oertzen.
 
Naturpark Lüneburger Heide will LEADER-Region werden
Lüneburg / Winsen 23.07.14
Die drei Mitglieds-Landkreise des Vereins Naturpark Lüneburger Heide wollen sich im kommenden Jahr als eine der 40 Leader-Regionen in Niedersachsen bewerben.
„Leader“ ist ein EU-Förderprogramm, das die Potenziale bestimmer Regionen fördert. Der Heidekreis, Lüneburg und Harburg, die seit mehreren Jahren in der Naturpark-Struktur zusammen arbeiten, müssen nun bis zum 10. Januar ein Regionales Entwicklungskonzept erarbeiten, das alle Ideen und Projekte der kommenden sechs Jahre zusammen bringt, so Geschäftsführerin Hilke Feddersen. Darin sollen Schwerpunkte wie naturverträglicher Tourismus, Barrierefreiheit, Mobilität und Steigerung der Wertschöpfung enthalten sein. Im Fall einer erfolgreichen Bewerbung könnte der Naturpark Lüneburger Heide eine Fördersumme von rund 2,8 Millionen Euro erhalten.
 
Kreis Uelzen weitet Schutz-Radius für Bienen aus
Uelzen 23.07.14
Das Kreisveterinäramt hat nach dem Feuer in der Nordzucker AG den Schutz-Radius für Bienenvölker auf zehn Kilometer ausgeweitet. Schon in der vergangenen Woche hatten Untersuchungen ergeben, dass Bienen den verbrannten Zucker anfliegen und schädliche Stoffe auf Honig und Nachkommen übertragen.
Nachdem der Radius zunächst nur viereinhalb Kilometer betrug, musste er aufgrund der noch immer hohen Schadstoffkonzentration jetzt ausgeweitet werden, so Uelzens Kreisveterinär Jörg Pfeiffer.
 
Klinikum Lüneburg mahnt vor finanzieller Unterversorgung
Lüneburg 23.07.14
Das Klinikum sammelt in dieser Woche Unterschriften für eine angemessene Finanzierung der Niedersächsischen Krankenhäuser.
Nach Angaben von Klinikum-Geschäftsführer Michael Moormann hätten 78 Prozent der Krankenhäuser im ersten Quartal ein Ergebnis vorgelegt, mit dem sie auf Dauer nicht existieren können. Laut einer aktuellen Untersuchung müssten bis 2020 13 Prozent aller Kiniken in Deutschland schließen, so dass eine stationäre Versorgung nur noch in den Ballungszentren möglich sei, fürchtet Moormann.
In Niedersachsen seien die Rahmenbedingungen noch schlechter, da die Krankenhäuser für gleiche Leistungen weniger Geld bekommen, als in Bremen oder Hamburg. Durch Budgetedeckelungen stünde für die Behandlung pro Patient immer weniger Geld zur Verfügung. Mit der Unterschriftensammlung sollen Bürger und Politiker für die Probleme der stationären Versorgung senisbilisert werden, so das Lüneburger Klinikum abschließend.
 
Harburgs Gemeinden sind gegen Alternativen zur Y-Trasse
Winsen 22.07.14
Der Landkreis Harburg und seine zwölf Gemeinden fordern eine stärkere Einbindung bei den Planungen für eine Alternative zur Y-Trasse. Die bisherige Informationspolitik der Deutschen Bahn sei völlig unzureichend und fragwürdig, kritisiert Landrat Joachim Bordt und beruft sich darauf, dass noch kein Konzept oder Ablaufplan zum angekündigten Dialogverfahren vorläge. Der Kreis brauche vor allem Verbesserungen für die Pendlerströme, statt weitere Zumutungen im Güterverkehr, so Winsens Bürgermeister André Wiese.
Daher wollen sowohl Landkreis als auch Kommunen keinen generellen Ausschluss der bisherigen Y-Trasse. Für sie läge bereits ein abgeschlossenen Raumordnungsverfahren vor, erinnern die Gemeinden. Der Hinterlandverkehr der Deutschen Seehäfen müsse dringend verbessert werden, ohne noch mehr Zeit durch Alternativ-Prüfungen zu verlieren.
 
Landkreis Harburg informiert über Raumordnungsprogramm
Winsen 22.07.14
Der Landkreis Harburg informiert heute Abend im Dorfgemeinschaftshaus Garlstorf über das neue Regionale Raumordnungsprogramm 2025.
Themen sind unter anderem die Diskussion über die Varianten der Y-Trasse, die Umfahrung Pattensen-Luhdorf und die Veränderungen der Vorrangflächen für Windräder in Wulfsen-Pattensen und Putensen. Im Rahmen des sogenannten Beteiligungsverfahrens haben auch Bürger die Gelegenheit, Stellung zu den Entwürfen zu nehmen. Der Infoabend in Garlstorf beginnt heute um 19 Uhr.
 
Kabelbrand bei Meckelfeld war möglicherweise ein Anschlag
Winsen 22.07.14
Der Kabelbrand, der am Wochenende für zahlreiche Zugausfälle im Bereich Meckeld gesorgt hat, könnte eine Brandstiftung zur Ursache haben.
Nach Angaben der Polizei ist gestern Nachmittag in der Redaktion einer Hamburger Tageszeitung eine Art Bekennerschreiben eingetroffen. Das Schriftstück liegt der Polizei vor und wird derzeit kriminaltechnisch untersucht.
Das Feuer in dem Kabelschacht war am Samstagmorgen von einem Lokführer gemeldet worden. Die Folgen des Brandes legten große Teile des Zuverkehrs bis Sonntagnachmittag lahm. Erst gestern Morgen waren die letzten Störungen behoben.
 
SOLI-Fraktion Lüchow-Dannenberg unzufrieden mit Umweltminister Wenzel
Lüchow-Dannenberg 22.07.14
Lüchow-Dannenbergs Landrat Jürgen Schulz hat eine Anfrage an Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel geschickt, in der dieser noch einmal Stellung zu Fragen der Gorleben-Sicherheit nehmen soll.
Wenzel hatte in der Sitzung des Kreisausschusses für Atomanlagen Anfang Juli die Antworten auf einen Fragenkatalog zum Zwischenlager schriftlich abgegeben.
Daraufhin hatte der Vorsitzende der SOLI-Fraktion im Kreistag, Kurt Herzog, den Antrag gestellt, den Umweltminister noch einmal um eine Stellungnahme zu bitten, ob er die Antworten auf den Fragenkatalog inhaltlich trage. Herzog kritisiert unter anderem, dass neuere Erkenntnisse zur Sicherheit von Zwischenlagern nicht berücksichtigt würden.
 
Kreis Uelzen und Stadt Lüneburg klagen gegen Land Niedersachsen
Uelzen / Lüneburg 21.07.14
Insgesamt 13 Städte, Gemeinden und Landkreise haben vor dem Staatsgerichtshof in Bückeburg Verfassungsbeschwerde wegen des fehlenden Kostenausgleichs zur inklusiven Schule eingereicht – darunter auch der Landkreis Uelzen und die Stadt Lüneburg. Das Land habe keinen Gesetzesentwurf zur Kostenerstattung vorgelegt, wozu es nach dem Konnexitätsprinzip von 2006 verpflichtet wäre, so Hubert Meyer, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages.
Der Niedersächsische Städtetag geht davon aus, dass auch nach der Klageerhebung eine Einigung mit dem Land zur Kostenübernahme möglich ist. Entsprechende Gespräche hätten bereits begonnen, so NST-Geschäftsführer Heiger Scholz.
 
Musikwoche Hitzacker bekommt neue Leitung
Lüchow-Dannenberg 21.07.14
Der Trompeter und Dirigent Ludwig Güttler wird im kommenden Jahr die Künstlerische Leitung der Musikwoche Hitzacker abgeben. Nachfolger wird ab 2016 der Berliner Oboist Albrecht Mayer.
Ludwig Güttler hatte die Musikwoche bereits 1986 als damaliger DDR-Künstler ins Leben gerufen und seitdem organisiert. In politisch turbulenten Jahren habe er die Reihe zu einem hochwertigen, kulturellen Ereignis geformt, lobt der Trägerverein der Musikwoche seinen Einsatz.
Mit dem neuen Leiter habe das Festival einen vielfach preisgekrönten und auf den großen Bühnen der Welt präsenten Musiker engagiert, heißt es vom Verein weiter.
Bereits im kommenden Jahr wird sich Mayer im Rahmen eines Kammerkonzerts erstmals dem Publikum in Hitzacker vorstellen.
 
Vorstellung von Ergebnissen der Integrierten Energetischen Quartierskonzepte in Lüneburg
Lüneburg 20.07.14
Der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung der Hansestadt beschäftigt sich heute unter anderem mit den Ergebnissen der Integrierten Energetischen Quartierskonzepte für die Gebiete Kaltenmoor, Kreideberg und Hasenburger Berg. Die Erarbeitung der Konzepte fand in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt, den beauftragten Firmen, den Eigentümern und relevanten Akteuren vor Ort statt, so die Beschlussvorlage zur heutigen Sitzung. Diese Konzepte zeigten aus, welche technischen und wirtschaftlichen Potentiale zur Energieeinsparung und –gewinnung in den jeweiligen Quartieren bestünden. Demnach wird für das Quartier Kreideberg bei einer möglichen Sanierung ein hohes Baualter der Gebäude und eine ungünstige Ausrichtung der Satteldächer für mögliche Solaranlagen als Schwachpunkt festgestellt. Dennoch könnten allein in diesem Gebiet durch Photovoltaikanlagen rund 700 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr eingespart werden, so das erarbeitete Konzept. Die Vorstellung der Ergebnisse findet heute im Rahmen der Bauausschusssitzung um 15 Uhr im Lüneburger Rathaus statt.
 
Kabelbrand nahe Bahnhof Meckelfeld sorgte für Verspätungen und Zugausfälle
Seevetal 20.07.14
Ein Kabelbrand auf der Bahnstrecke Hamburg-Hannover hat am Wochenende zu zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen geführt. Nach Angaben der Polizei geriet am Samstagmorgen zwischen vier und fünf Uhr ein Kabelschacht nahe des Bahnhofes Meckelfeld vermutlich aufgrund eines Kurzschlusses in Brand. Ein Zugführer bemerkte das Feuer und alarmierte die Einsatzkräfte. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Da eine Fremdeinwirkung beim Brand nicht ausgeschlossen werden könne, habe die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen. Die notwendige Behebung des entstandenen Schadens solle mehrere Tage dauern. Bereits am Sonntagvormittag meldete die Metronom Eisenbahngesellschaft, dass ihre Züge wieder planmäßig fahren.
 
Hanstedter Kläranlagen müssen umgerüstet werden
Hanstedt 19.07.14
Die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde müssen zukünftig alle vorhandenen Kleinkläranlagen auf sogenannte vollbiologische Kleinkläranlagen umstellen. Nach Angaben des Landkreises Harburg müssen grundsätzlich alle Anlagen außerdem über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik verfügen.
Die Änderung der Abwasserverordnung schreibt seit 2002 eine Modernisierung der Abwasserentsorgung mit Kleinkläranlagen vor.
Die große Anlagenzahl mache jedoch die Bildung von Prioritäten erforderlich, so der Landkreis Harburg. Da der Bau des zentralen Schmutzwasserkanals in der Samtgemeinde Hanstedt prinzipiell abgeschlossen sei, würden nun die dortigen Grundstücke überprüft, die ihr Abwasser dauerhaft dezentral entsorgen, so der Landkreis weiter.
In den kommenden Wochen werden rund 350 Grundstückseigentümer von der Kreisverwaltung dazu aufgefordert, ihre Kleinkläranlagen umzurüsten.
Die Umrüstung der Kleinkläranlagen soll innerhalb eines Jahres nach der ersten Aufforderung erfolgen.
 
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Zu Gast bei Linda Rommel in der Sendung ZuSa Express: Die Band KWIK LANSCH
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Die "Inseldeerns" live bei Radio ZuSa (27.11.2011)
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50 Millionen Kilometer- das mußte gefeiert werde und Radio ZuSa war natürlich dabei!