Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
26. Kulturelle Landpartie geht zu Ende
Lüchow-Dannenberg 25.05.15
Im Wendland ist gestern die 26. Kulturelle Landpartie zu Ende gegangen. Die Veranstalter hatten im Vorfeld an 122 Orten rund 540 Ausstellungen und 680 Veranstaltungen angekündigt. Für Freitag, den 22 Mai, waren Veranstaltungen am Erkundungsbergwerk in Gorleben organisiert. Mehr als 8000 Menschen folgten im Laufe des Freitagnachmittags und -abends dem Aufruf der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg und demonstrieren gegen eine Nutzung des Salzstocks Gorleben als atomares Endlager. Am Rande dieser "Widerstandsparty" kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Am Nachmittag hatten einige Hundert Menschen den äußeren Begrenzungszaun des Bergwerks durchschnitten und abgeräumt und forderten auf Transparenten den Rückbau der Anlage. Die Besetzungsaktion dauerte bis Samstag an.
 
90-minütige Stromabschaltung in Winsen wegen Plastikplane
Winsen 25.05.15
Eine Plastikplane hat gestern in Winsen für eine rund 90-minütige Stromabschaltung gesorgt. Rund 35.000 Bürgerinnen und Bürger hatten gestern von 13 bis 14 Uhr 30 keinen Strom, so Jan Krüger von der Polizeiinspektion Harburg. Im Bereich Borstel hatte sich in der Nacht zum Montag eine rund 100 Meter lange Plastikplane in einer Stromtrasse verfangen und für Stromüberschläge zwischen den Leitungen gesorgt. Um die Plane entfernen und den Schaden begutachten zu können, musste die Stromleitung gestern Mittag abgeschaltet werden. Die Feuerwehr konnte die Plane durch den Einsatz einer Drehleiter entfernen, ohne dass weitere Schäden am Leitungsnetz entstanden. Insgesamt waren rund 120 Kräfte von Feuerwehr und Polizei im Einsatz.
 
Bund, Länder und Kommunen sichern Mehrgenerationenhäuser
Lüneburg / Berlin 22.05.15
Bund, Länder und Kommunen haben eine Rahmenvereinbarung zur Sicherung der Mehrgenerationenhäuser unterzeichnet. Alle drei Gebietskörperschaften würden sich damit zu ihrer gemeinsamen Verantwortung bekennen und die Finanzierung auf eine feste Grundlage stellen, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Ekchard Pols.
Er begrüßt die Vereinbarung, nach der auch der Bund noch in diesem Jahr 16 Millionen Euro zu Unterstützung der 450 Einrichtungen bereitstellt.
Die Mehrgenerationenhäuser hätten sich seit dem ersten Programm von Ursula von der Leyen hervorragend entwickelt und würden einen enormen Einsatz leisten, so Pols.
 
Landkreis Lüchow-Dannenberg informiert über "Regio-Branding"
Lüchow-Dannenberg 22.05.15
Der Landkreis informiert am 4. Juni über das Forschungsprojekt „Regiobranding“. Darin untersuchen verschiedene Universitäten, wie die Qualitäten von Kulturlandschaften eingesetzt werden können, um die Attraktivität einer Region zu steigern.
Die Landkreise Lüchow-Dannenberg und Ludwigslust unterstützen das auf vier Jahre angelegte Projekt unter anderem mit verschiedenen Formen der Bürgerbeteiligung. Nach Angaben der Verwaltung ist unter anderem eine Befragung von Haushalten vorgesehen, in der die Bürger einschätzen sollen, welche Qualitäten ihre Region hat und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.
Der Info-Abend beginnt am 4. Juni um 18 Uhr im Pulverkeller der Festung Dömitz.
 
Auschwitz-Prozess wird am Dienstag fortgesetzt
Lüneburg 22.05.15
Der Prozess gegen Oskar Gröning wird am kommenden Dienstag fortgesetzt.
Nachdem die weitere Verhandlung aufgrund des Gesundheitszustands von Gröning unsicher war, hat das Landgericht heute bestätigt, dass am kommenden Dienstag ein ehemaliger Richter und ein Sachverständiger angehört werden. Dabei geht es um eine frühere Vernehmung des Angeklagten und um die Wirkungsweise von Zyklon B, das zur Massentötung im Konzentrationslager Auschwitz eingesetzt worden war.
Noch sei allerdings nicht klar, wie lange der Angeklagte verhandlungsfähig sein werde. Gegebenenfalls müssten die Aussagen am darauffolgenden Mittwoch fortgesetzt werden, so das Gericht.
Beginn ist am Dienstag um 9.30 Uhr.
 
Lüneburger Polizei nimmt Tankautomaten-Aufbrecher fest
Lüneburg 22.05.15
Die Polizei hat zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren festgenommen, die zwischen März und Mai insgesamt fünf Tankautomaten in Neetze, Bleckede, Scharnebeck und Dannenberg aufgebrochen haben. Nach Angaben der Polizei haben sie dabei 9000 Euro erbeutet und einen Sachschaden von mehreren 10.000 Euro verursacht.
Nach der Auswertung von Kameraaufnahmen durchsuchten die Beamten jetzt die Wohnungen der beiden Verdächtigen aus Scharnebeck, die daraufhin ein umfassendes Geständnis ablegten. Außerdem stellten die Ermittler auf dem Konto eines der Täter einen Großteil des Geldes sicher.
Die Hintergrundermittlungen zu dem Fall dauern noch an.
 
Bürgerinitiativen im Dialogforum Schiene Nord fordern Infos zu Verkehrsprognosen
Uelzen/Celle 21.05.15
Das Bündnis der Bürgerinitiativen im Dialogforum Schiene Nord fordert für die morgige Sitzung aussagekräftige Unterlagen zu Verkehrsprognosen.
Es bleibe bislang völlig unklar, welche Prämissen und Wahrscheinlichkeits-Annahmen man den bisherigen Verkehrsprognosen zugrunde gelegt habe und welche Ausbaumaßnahmen man im Prognosejahr 2030 als realisiert unterstelle, so die Bürgerinitiativen.
Das kürzlich vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebene Gutachten bezeichnen die Bürgerinitiativen als veraltet und überholt.
Friedrich-Karl Bodin vom Aktionsbündnis Schutz der Ostheide spricht sich in diesem Zusammenhang für eine Untersuchung der Alpha-Variante aus, der unter anderem den dreigleisigen Ausbau der Strecke Lüneburg-Uelzen sowie den Ausbau der Amerikalinie und der Strecke Rotenburg-Verden beinhaltet.
Dieser Forderung nach „Ausbau vor Neubau“ haben sich 16 Bürgerinitiativen sowie BUND und NABU angeschlossen.
 
Hamburger Antrag zur Förderung von Heidewasser vor Abschluss
Winsen 21.05.15
Der Antrag der Hamburger Wasserwerke auf Förderung von Trinkwasser in der Nordheide soll nach der Sommerpause öffentlich ausgelegt werden.
Der Landkreis Harburg hatte nach eigenen Angaben in dieser Woche in einem Gespräch mit den Wasserwerken letzte Ergänzungen und Präzisierungen vereinbart.
Nach dem neuen Antrag könnten die Hamburger Wasserwerke künftig 18,4 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr in der Nordheide fördern.
Die durchschnittliche jährliche Fördermenge würde 16,1 Millionen Kubikmeter betragen, 0,4 Millionen mehr als bisher.
Alle Beteiligen hätten es sich mit diesem Antrag nicht leicht gemacht, sagte Harburgs Erster Kreisrat Björn Hoppenstedt. Der Landkreis wolle den bestmöglichen Schutz der Umwelt und der Belange der Menschen vor Ort und zugleich die Trinkwasserversorgung Hamburgs nachbarschaftlich ermöglichen.
 
Kita-Streik wird verlängert
Lüneburg/Fulda 21.05.15
Der Kita-Streik soll in der kommenden Woche weiter gehen.
Das hat eine erste bundesweite Streikdelegiertenkonferenz der Gewerkschaft ver.di gestern in Fulda beschlossen.
Auch die Stadt Lüneburg bereitet sich darauf vor. Die Planung der Notbetreuungsangebote für die von den Gewerkschaften bereits angekündigte dritte Streikwoche am Dienstag, 26. Mai, laufe auf Hochtouren, so Stadtsprecherin Suzanne Moenck.
Gestern hatten 6.000 Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes aus Niedersachsen und Bremen in Lüneburg demonstriert.
Bei der landesweiten Demonstration hatte ver.di-Landesleiter Detlef Athing bereits eine Verlängerung des Streiks angekündigt. Der Streik gehe so lange weiter, bis die Arbeitgeber ihre Blockade einer Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe aufgeben würden, sagte Athing bei der Abschlusskundgebung auf dem Paltz Am Sande. Wenn die kommunalen Arbeitgeber endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen würden, dann könnten die Streiks unverzüglich ausgesetzt werden, so Athing.
 
Dirk Hirsch neuer Erster Stadtrat in Buchholz
Buchholz 21.05.15
Dirk Hirsch ist neuer Erster Stadtrat. Nach Angaben der Stadtverwaltung wählte ihn der Buchholzer Rat einstimmig bei drei Enthaltungen.
Der 36jährige Verwaltungsfachwirt wird das Amt für acht Jahre am 1. August antreten.
Er wird damit Nachfolger von Jan-Hendrik Röhse, der bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister im vergangenen November Erster Stadtrat in Buchholz war.
 
3. Sitzung des Dialogforums zur Y-Trasse steht bevor
Uelzen-Celle 20.05.15
Die Uelzener Vertreter beim Dialogforum Schiene Nord fordern eine bessere Kommunikation zwischen der Geschäftsstelle und den Forumsteilnehmern.
Am Freitag, den 22.05. findet in Celle die 3. Sitzung des Dialogforums statt, bei dem es um die Alternativen der Y-Trasse geht. Uelzens Landrat Heiko Blume sowie die Bürgermeister der im Landkreis potenziell betroffenen Orte und Samtgemeinden trafen sich jetzt vorher zu einer vorbereitenden Gesprächsrunde.
Dabei kam die Forderung nach einer besseren Informationsvermittlung auf. Das Thema soll am Freitag im Dialogforum eingebracht werden. Genau so wie die Frage, wie der direkte Zugriff des Forums auf den unabhängigen Sachverständigen konkret ausgestaltet werden kann und soll.
Ein weiterer Punkt sind die Kriterien zur Bewertung der vorliegenden Trassen-Varianten.
Bei einer Informationsveranstaltung in Uelzen hatte der verantwortliche Mitarbeiter des Bundesverkehrsministeriums erklärt dass die Formulierung dieser Kriterien dem Dialogforum freistehe.
 
MdB Lotze (SPD) für Fracking-Verbot
Lüneburg-Berlin 20.05.15
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze spricht sich für ein Verbot der unkonventionellen Fracking-Methode aus, und läd zu einer Informationsveranstaltung ein.
Die Abgeordnete aus dem Wahlkreis Lüneburg hält diese Form der Erdgasförderung für enorm umweltgefährdend. Die Risiken könnten nicht abschließend eingeschätzt werden, so Lotze.
Zudem sollte nach Ansicht der SPD-Fraktion im Bundestag das konventionelle Fracking einen strengen und transparenten Rechtsrahmen erhalten.
Die Reglementierung von Fracking ist aktuell Thema im Bundestag.
Um über den Stand dieses parlamentarischen Verfahrens zu informieren und um Anregung aufzunehmen findet am 29. Mai um 18 Uhr eine Podiumsdiskussion statt. Vor Ort im Hotel Bergström ist dann Hiltrud Lotze, und mit Frank Schwabe ein weiterer Bundestagsabgeordneter der Sozialdemokraten.
 
Nds. Verkehrsministerium sichert Gemeinde Seevetal Hilfe bei Decatur-Brücke zu
Seevetal-Hannover 20.05.15
Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies hat der Gemeinde Seevetal zugesichert, sich bei der Lösungssuche zum Thema Decatur-Brücke mit einzubringen.
Gemeindebürgermeisterin Martina Oertzen empfing jetzt den Verkehrsminister sowie Ulrich Bischoping von der Deutschen Bahn vor Ort, um über die baufällige Brücke zu sprechen, die den Rangierbahnhof in Maschen überspannt.
Sie sei weder sanierungsfähig, noch könne die Gemeinde Seevetal einen möglichen Neubau alleine schultern, so Oertzen.
Neben dem niedersächsischen Verkehrsministerium sagte auch Bischoping der Gemeinde Hilfe zu. Er betonte, dass auch die Bahn ein großen Interesse an einer guten Lösung habe.
Nach Angaben der Gemeinde Seevetal sollen in naher Zukunft weitere Gespräche zur Konkretisierung mit dem Land Niedersachsen und der Bahn folgen.
Die baufällige Brücke müsse nun erst einmal stark in ihrer Nutzung eingeschränkt werden, so die Gemeindeverwaltung.
 
Verkehrsclub Deutschland begrüßt geplante Reaktivierung von Bahnhöfen - u.a. in Adendorf
Adendorf-Hannover 20.05.15
Der Verkehrsclub Deutschland (kurz VCD) begrüßt die geplante Wiedereröffnung einiger Bahnhöfe in Niedersachsen.
Anfang der Woche hatte die Landesregierung mitgeteilt, dass 21 von insgesamt 38 untersuchten Haltestellen eine gute Chance auf Reaktivierung hätten. Der Haltepunkt Adendorf auf der Strecke Lüneburg-Lübeck sei massiv favorisiert.
Nach Angaben des Verkehrsministeriums sollen die 10 favorisierten Bahn-Haltestellen – also auch die in Adendorf – zügig realisiert werden.
Der niedersächsische VCD-Landesverband kritisierte indes frühere Landesregierungen für fehlendes Engagement und bot weiterhin fachliche Unterstützung bei den Reaktivierungsvorhaben an.
 
Landkreis Lüneburg zieht Grenze für Hochwasserschutz
Lüneburg 19.05.15
Nach den Abschlussarbeiten am Elbdeich in Alt Garge hat der Landkreis Lüneburg jetzt die Grenze des Gebiets gezogen, das es künftig vor Hochwassern zu schützen gilt. Dabei sei die Verwaltung von ansteigenden Höchstwasserständen ausgegangen und habe sich für einen Pegel von 13 Metern über Normallnull entschieden, so Stefan Bartscht, Leiter des Fachdienstes Umwelt.
Der Artlenburger Deichverband nennt den Entwurf für die neuen zu schützenden Gebiete ein „rundum kompaktes und vernünftiges Paket“.
Unklar sei noch, an welcher Stelle die Ausgleichspflanzungen für die Rückschnittarbeiten erfolgen sollen, erläutert Bartscht. Ein naturschutzfachliches Gutachten, das dafür Flächen vorsähe, die erneut an der Elbe lägen, widersprächen klar dem Interesse des Kreises, den Hochwasserschutz zu verbessern, so Bartscht weiter.
 
Gewerkschaft NGG warnt vor unbezahlten Überstunden in der Region
Lüneburg / Uelzen 19.05.15
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mahnt vernünftige Schichtpläne und gerechte Entlohnungen für Überstunden in der Gastronomie an. Gerade im Monat Mai mit vielen Feier- und Brückentagen würden die Angestellten und Mini-Jobber eine Menge unbezahlter Überstunden anhäufen, so Silke Kettner, Geschäftsführerin der NGG für den Bezirk Lüneburg.
Allein im Landkreis und der Hansestadt seien rund 2100 Angestellte in den Hotel- und Gaststättenbetrieben betroffen. In Harburg sind es rund 1800, in Uelzen um die 1000 und in Lüchow-Dannenberg immerhin fast 600.
Doch auch außerhalb des Monats Mai seien Umsonst-Übertunden zwischen 30 und 40 mehr die Regel als die Ausnahme, beklagt Kettner. Sie rät allen Beschäftigten, die Überstunden genauestens zu dokumentieren und bei ihren Arbeitgebern geltend zu machen. Die Gewerkschaft helfe bei Fragen und Problemen.
 
Streit um Veränderungssperre für Gorleben
Gorleben / Berlin 19.05.15
Bundesregierung und Bundesrat sollen prüfen, ob auf eine Verlängerung der Veränderungssperre für den Salzstock Gorleben verzichtet werden kann. Das hat die sogenannte Endlager-Kommission gestern mit knapper Mehrheit beschlossen.
Die Sperre besagt, dass am Standort keine Veränderungen vorgenommen werden dürfen, die ein späretes Endlager verhindern. Um auf eine Verlängerun der Sperre zu verzichten, soll das Land Niedersachsen für Gorleben das Bergbaurecht anwenden und den Salzstock als möglichen Endlagerstandort sichern, heißt es weiter in dem Beschluss.
Die Bürger-Initiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg hat das Abstimmungsergebnis scharf kritisiert. In der Kommission ginge es nicht um einen Neustart in der Endlagersuche, sondern um ein Ringen um Gorleben, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.
Die Veränderungssperre für Gorleben endet am 15. August. 12 Kommissionsmitglieder stimmten für die Beschlussvorlage, elf dagegen. Drei weitere enthielten sich bei der Abstimmung.
 
Landkreis Lüneburg bringt Landschaftsrahmenplan in Entscheidungsphase
Lüneburg 19.05.15
Der Landkreis will im Juni mit dem öffentlichen Beteiligungsverfahren für seinen Landschaftsrahmenplan beginnen. Ein wichtiges Ziel sei, Biotopverbünde zwischen Wald- und Heideflächen mit ihren Tier- und Pflanzenarten darzustellen, so Ute Johannes vom Planungsbüro EGL.
Dabei werde der Landkreis komplett aus Naturschutzsicht betrachtet.
Eine digitalisierte Fassung des Landschaftsrahmenplans solle später als Grundlage dienen, um wertvolle Flächen zu erhalten und sinnvoll weiter zu entwickeln.
Nach der Sommerpause soll dann der Kreistag endgültig über die Landschaftschutzgebiete abstimmen.
 
Landesweite Ver.di-Demo in Lüneburg
Lüneburg 18.05.15
Die Gewerkschaft Ver.di ruft für Mittwoch zu einer landesweiten Demonstration der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Kommunen auf.
Derzeit streiken die Beschäftigten niedersachsenweit unter anderem in den Kitas. Ver.di fordert Einkommenserhöhungen von durchschnittlich 10 Prozent und weitere Verbesserungen.
Die landesweite Demonstration in Lüneburg beginnt morgen um 11 Uhr am Liebesgrund und führt zum Sande. Dort ist bis 13 Uhr eine Abschlusskundgebung geplant.
Ver.di erwartet bis zu 4.000 Teilnehmer.
 
Prozess wegen Doppelmord in Lüneburg
Lüneburg 18.05.15
Vor dem Landgericht beginnt morgen der Prozess gegen einen 31jährigen wegen zweifachen Mordes.
Dem Mann wird vorgeworfen, Anfang Januar seine 32jährige Ehefrau und deren 33jährige Freundin in seiner Wohnung im Stadttteil kaltenmorr mit einem Küchenmesser getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte, der jesidischen Glaubens ist, befürchtet hatte, dass sein Fau ihn verlassen und zum Christentum übertreten werde. Dafür habe er die getötete Freundin verantwortlich gemacht und gehofft, seine Ehefrau werde nach der Tötung der Freundin aus Angst bei ihm bleiben, so die Anklage.
Die Polizei hatte den Mann nach seiner Flucht zweieinhalb Wochen später in Hamburg festgenommen. Ihm droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Der Prozess beginnt heute um 9 Uhr 30 vor der 10. großen Strafkammer des Lüneburger Landgerichts, insgesamt sind acht Verhandlungstage angesetzt.
 
Adendorf mit besten Chancen auf Bahnhaltepunkt
Adendorf/Hannover 18.05.15
Die Gemeinde Adendorf hat sehr gute Chancen auf die Reaktivierung des Bahnhaltespunktes an der Strecke Lüneburg–Lübeck.
Das erklärte die SPD-Landttagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers nach einem Gespräch mit Verkehrsminister Olaf Lies.
Laut Schröder-Ehlers müssten lediglich noch final die Rahmenbedingungen für den künftigen Fahrplan geklärt werden.
Die Landesnahverkehrsgesellschaft hatte insgesamt 38 mögliche Haltestellen untersucht. 21 der gemeldeten Projekte haben nun gute Chancen auf eine Realisierung. Zehn davon, darunter Adendorf, sollen nach Planungen des Verkehrsminsteriums kurzfristig realisiert werden.
 
Bad Bevenser Geothermie-Projekt wird in Brüssel vorgestellt
Bad Bevensen/Hannover 18.05.15
Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium will sich für eine Förderung der Erdwärmenutzung in Bad Bevensen einsetzen.
Dazu hatte Wirtschaftsminister Olaf Lies unter anderem Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer und Bauamtsleiter Roland Klewwe nach Hannover eingeladen.
Lies will EU-Fördermittel aus dem Programm „Investitionsoffensive für Europa (EFSI)“ aquirieren. Gemeinsam mit Kammer will er das Bad Bevenser Geothermie-Projekt am 26. Mai in Brüssel vorstellen.
Hans-Jürgen Kammer freute sich sich über das Interesse des Ministers. Olaf Lies habe deutlich gemacht, dass ohne die Umsetzung eines Pilotprojekts – wie Bad Bevensen – die Entwicklung der Tiefengeothermie in Niedersachsen in den Kinderschuhen stecken bleibe.
 
Stadtrat Uelzen diskutiert über "Gebäudemanagement" als Eigenbetrieb
Uelzen 17.05.15
Der Rat der Stadt Uelzen beschäftigt sich auf seiner heutigen Sitzung unter anderem mit Anträgen zu den Themen „Gebäudemanagement“ und mit den Straßenreinigungsgebühren. Die Stadt will ihren Teil des Gebäudemanagements zu einem Eigenbetrieb umstrukturieren. Künftig werde dann ein Betriebsausschuss mit Ratsmitgliedern über die Belange für die Stadt entscheiden, so Uelzens Erster Stadtrat Florian Ebeling. Die SPD/UWG-Gruppe führt in ihrem Antrag unter anderem aus, dass mit der Gründung eines Eigenbetriebs eine größere Kontrollmöglichkeit für die Stadt gegeben sei. Ratsfrau Susanne Niebuhr beantragt die Rückabwicklung der gesamten Anstalt des öffentlichen Rechts im Einvernehmen mit den anderen Trägern. Beim Thema Straßenreinigungsgebühren geht es um die Empfehlung des Landesrechnungshofes, zu überprüfen, ob die derzeitige Gebührenminderung für land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke in der bisherigen Form zulässig ist.
 
40jähriges Bestehen der Städtepartnerschaft Lüneburg-Clamart
Lüneburg 17.05.15
Die Hansestadt feiert das 40jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft mit dem französischen Clamart. Bürgermeister Eduard Kolle empfing am Samstag im Fürstensaal des Rathauses eine Delegation um François Le Got, den stellvertretenden Bürgermeister der französischen Stadt. Le Got unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der Partnerschaft mit Lüneburg. „Leben wir im Namen der Generation, die sich bewusst gegen den Horror und für den Frieden entschiedt“, appellierte der stellvertretende Bürgermeister von Clamart. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfasst die diesjährige Delegation.
 
Landrat Rainer Rempe fordert mehr Gelder für Asylbewerber.
Winsen/Berlin 15.05.15
Landrat Rainer Rempe fordert die vollständige Kostenabdeckung der Betreuung von Asylbewerbern durch Land und Bund.
Unterstützung erhält er dabei von den Bürgermeistern der zwölf Gemeinden.
Sie würden das klare Signal des Berliner Flüchtlingsgipfels begrüßen, die Lösung der aktuellen Problematik als gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen zu begreifen und durch ein neues Maßnahmenpaket zu untermauern, statt wie bisher die Verantwortung für diese gesamtstaatliche Aufgabe sich jeweils wechselseitig zuzuschieben, so der Rempe wörtlich.
Allerdings übte er auch Kritik.
Doch ob und in welcher Weise die Kommunen und Landkreise für ihre Aufgaben auch finanziell besser ausgestattet werden sollen, blieb leider noch völlig offen, erklärte der Landrat abschließend.
 
Gewichtsbeschränkung für Wandrahmbrücke.
Lüneburg 15.05.15
Die Stadtverwaltung hat eine Gewichtsbeschränkung für die Wandrahmbrücke erlassen.
Nach eigenen Angaben stellt die Stadt spätestens am Dienstag entsprechende Schilder auf.
In Zukunft soll nur jeweils ein LKW ab 30 Tonnen über die Brücke fahren dürfen.
Entgegenkommende sowie folgende LKWs müssten warten, bis die Brücke überquert wurde.
2009 hatten Experten festgestellt, dass die 1955 gebaute Brücke irreparable Schäden aufweist.
Ein Neubau ist im kommenden Jahr geplant.
Bis dahin gilt die Beschränkung für LKW.
Das sei eine rein vorsorgliche Beschränkung, um die Brückensubstanz zu schonen, erklärte Fachbereichsleiterin Uta Hesebeck.
 
Klicken Sie für ein großes Bild
Zu Gast bei Linda Rommel in der Sendung ZuSa Express: Die Band KWIK LANSCH
Klicken Sie für ein großes Bild
Die "Inseldeerns" live bei Radio ZuSa (27.11.2011)
Klicken Sie für ein großes Bild
50 Millionen Kilometer- das mußte gefeiert werde und Radio ZuSa war natürlich dabei!