Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
Podiumsdiskussion zum Thema Fracking
Seevetal 16.09.14
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler lädt morgen zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Fracking im Landkreis Harburg?“ ein.
Mit Stadler diskutieren bei der öffentlichen Veranstaltung zur umstrittenen Fracking-Methode Experten aus verschiedenen Bereichen, unter anderem Dr. Oliver Olsson von der Leuphana Universität Lüneburg.
Fracking sei für viele ein Schreckgespenst, erklärt Stadler ihre Beweggründe, die Diskussion auszurichten. Ihrzufolge haben zwar die zuständigen Bundesministerien erklärt, dass es in Deutschland kein Fracking geben wird, dennoch bleibt der Aufklärungsbedarf groß. Fast wöchentlich würden sie Mails und Anrufe besorgter Bürgerinnen und Bürger erreichen, so Stadler.
Die Podiumsdiskussion findet morgen um19 Uhr im großen Foyer der Burg Seevetal in Hittfeld statt.
 
Stadt stellt den Haushalt für 2015 vor
Uelzen 16.09.14
Am Mittwoch präsentiert die Stadt der Öffentlichkeit den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2015.
Nach Angaben der Verwaltung gibt es dabei noch zahlreiche Mitgestaltungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger.
Uelzen hat durch den Abschluss des Zukunftsvertrages mit dem Land Niedersachsen im Januar diesen Jahres 28 Millionen Euro erhalten.
Nun gelte es, sich mit dieser finanziellen Unterstützung bestmöglich für die Zukunft aufzustellen, so die Stadtverwaltung.
Bei der Präsentation des Haushaltsplanentwurfes gibt es für die Zuhörer die Möglichkeit, sich im Verlauf der Veranstaltung mithilfe von Fragebögen auf schriftlichem Wege in die Haushaltsplaung einbringen zu können. Vorschläge würden aufgenommen und in die aktuellen Haushaltsberatungen der städtischen Gremien einfließen.
Die Stadt stellt den Haushaltsplan für 2015 am Mittwoch um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses vor.
 
MdB Julia Verlinden(Grüne) kritisiert MdB Eckhard Pols(CDU)
Lüneburg 15.09.14
Die Grüne Bundestagsabgeordnete Julia Verlinden kritisiert ihren CDU-Kollegen Eckhard Pols für seinen Vorschlag, das Bundesamt für kerntechnische Entsorgung in Lüneburg anzusiedeln.
Der Zeitpunkt für so eine Standortdebatte sei verfrüht, schließlich werde über Sinn und Funktion dieses neuen Bundesamtes noch heftig diskutiert, sagte Verlinden. Ihrer Meinung nach dürfe er jetzt nicht durch Vorfestlegungen das Ergebnis der Atommüll-Kommissionsarbeit bereits vorweg nehmen wollen, da Pols sich in der letzten Sitzung der Kommission für ein bürgernahes und transparenteres Verfahren eingesetzt habe.
Auch die Grüne Landtagsabgeordnete Miriam Staudte kritisiert Pols scharf. Das geplante Bundesamt stehe für Zentralisierung statt für Entflechtung, auch die EU-Richtlinie schreibe kein weiteres Bundesamt vor, so Staudte.
 
Informationsveranstaltung Zur Umwandlung der Samt- in eine Einheitsgemeinde
Reppenstedt 15.09.14
Morgen findet eine Informationsveranstaltung zur Umwandlung der Samtgemeinde Gellersen in eine Einheitsgemeinde statt.
Nach Angaben der Samtgemeinde Gellersen sollen dort die aktuellen Strukturen der Samtgemeinde mit dem Organisationsmodell einer Einheitsgemeinde verglichen, und die Vorteile einer möglichen Umwandlung erläutert und diskutiert werden.
Die Gemeinderäte von Kirchgellersen, Südergellersen, Westergellersen und Reppenstedt behandeln bereits seit Mitte letzten Jahres das Thema der Kommunalreform.
Bei der morgigen Informationsveranstaltung möchte die Samtgemeinde die Bürger nach eigenen Angaben auch über die Gründe dieses Prüfungsprozesses informieren.
Die Bürger können dort auch Meinungen, Einschätzungen und Vorschläge einbringen.
Die Veranstaltung beginnt morgen um 19 Uhr 30 in der Schulaula in Kirchgellersen. Weitere Veranstaltung finden in den kommenden Wochen auch in den anderen Mitgliedsgemeinden statt.
 
Pläne für Asylbewerberunterkunft Jesteburg
Jesteburg 14.09.14
Der Landkreis Harburg wird kurzfristig 40 Asylbewerber im Hotel Niedersachsen unterbringen. Angesichts der dramatisch steigenden Zahl von Bewerbern habe der Landkreis die Suche nach kurzfristig verfügbaren Unterkünften verstärkt, so Kreissprecher Johannes Freudewald. Dabei würden jetzt auch Turnhallen für Notunterkünfte sowie Hotels und leerstehende Pflegeheime geprüft. In der Gemeinde Jesteburg wird neben den geplanten neuen Unterkünften am Sandbarg und im Erikaweg jetzt auch das Hotel Niedersachsen in der Hauptstraße mit zunächst 40 Asylbewerbern belegt, so Freudewald. Um die Jesteburger Bürgerinnen und Bürger über diese aktuellen Vorhaben zu informieren, veranstaltet der Landkreis gemeinsam mit der Samtgemeinde Jesteburg morgen Abend eine Bürgerversammlung. Der Abend beginnt morgen um 18 Uhr mit der Besichtigung der neuen Wohnanlage am Sandbarg 33. Anschließend um circa 19 findet ein Diskussionsabend im Saal des Heimathauses Jesteburg statt. Neben Mitarbeitern des Landkreises sowie Vertretern der Betreiberfirma werden auch Vertreter der Gemeinde anwesend sein.
 
Ingewahrsamnahmen in Lüneburg am Wochenende
Lüneburg 14.09.14
Nach der gewalttätigen Auseinandersetzung zweier verfeindeter Familien vor einer Woche hat die Polizei an diesem Wochenende mehrere Ingewahrsamnahmen angeordnet und Platzverweise ausgesprochen. Im Laufe des Samstagnachmittags wurde in der Ilmenaustraße in Lüneburg eine Gruppe von 21 Personen von der Polizei kontrolliert. Bei der folgenden Durchsuchung stellten die eingesetzten Polizeibeamten unter anderem mehrere Messer sicher. Im Anschluss erhielten 18 Personen Platzverweise. Gegen drei Personen wurde durch das Amtsgericht ein Langzeitgewahrsam angeordnet. Da die Polizei nach eigenen Angaben auf eine bevorstehenden Auseinandersetzung eingerichtet war, konnte die Lage schnell und konsequent bewältigt werden.
 
Nahrstedt schlägt Jürgen Krumböhmer für weitree Amtszeit als Erster Kreisrat in Lüneburg vor
Lüneburg 12.09.14
Landrat Manfred Nahrstedt schlägt den Ersten Kreisrat Jürgen Krumböhmer für eine weitere Amtszeit vor.
Er habe sich in seiner bisherigen Amtszeit als Erster Kreisrat im Landkreis Lüneburg bewährt, so die Kreisverwaltung.
Nahrstedt schlägt dem Kreistag vor, Krumböhmer für eine weitere achtjährige Amtszeit ab Juli 2015 zu wählen und auf eine Ausschreibung der Stelle zu verzichten.
Der auch für Personalangelegenheiten zuständige Finanzausschuss des Landkreises berät in seiner Sitzung am kommenden Montag über Nahrstedts Vorschlag.
Nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz werden Beamte auf Zeit nach einer öffentlichen Ausschreibung der Stelle vom Landrat vorgeschlagen und vom Kreistag gewählt. Beabsichtigt der Kreistag, den bisherigen Stelleninhabers wiederzuwählen, kann auf die Ausschreibung verzichtet werden.
 
Flurbereinigung in Neu Wulmstorf für den Bau der A 26
Neu Wulmstorf 12.09.14
Das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg informiert in einer Teilnehmerversammlung am kommenden Montag im Rathaus über die geplanten Baumaßnahmen der Autobahn 26.
Thema ist auch der Stand des Flurbereinigungsverfahrens.
In einer vorläufigen Anordnung hat das Amt für regionale Landesentwicklung weitere Flurstücke auf dem Gebiet der Gemeinde Neu Wulmstorf benannt, die den Eigentümern und Pächtern für den Bau der Autobahn entzogen werden.
Laut Planfeststellungsbeschluss für den 3. Bauabschnitt der A 26 zwischen Buxtehude und Neu Wulmstorf handelt es sich dabei um landwirtschaftliche Flächen.
Die Betroffenen werden am kommenden Montag um 19 Uhr im Rathaus Neu Wulmstorf über die Planungen informiert.
 
Auswahl für neuen Uelzener Ersten Stadtrat beginnt
Uelzen 12.09.14
Die Stadt beginnt jetzt mit dem Auswahlverfahren für den neuen Ersten Stadtrat.
Nach Angaben der Stadtverwaltung sind 38 Bewerbungen eingegangen. Das weitere Vorgehen soll am kommenden Montag im Verwaltungsausschuss abgestimmt werden.
Die Wahl des neuen Ersten Stadtrats ist für die Ratssitzung am 20. Oktober geplant. Ob das möglich werde, hänge vom zeitlichen Ablauf des Auswahlprozesses ab, so die Stadtverwaltung.
Spätestens bis zum 31. Oktober soll ein Kandidat zur Wahl vorgeschlagen werden.
Der neue Erste Stadtrat wird Nachfolger von Jürgen Markwardt, der am 1. November das Amt des Uelzener Bürgermeisters antritt.
 
Überregiionaler Widerstand gegen Alternativen zur Y-Trasse formiert sich
Natendorf/Winsen 12.09.14
Im Natendorfer Ortsteil Hohenbünstorf wollen Einwohner de Region heute den Widerstand gegen die Alternativbahnstrecken zur Y-Trasse organisieren.
Im Gasthaus Wilhelms soll es am Abend auch um den überregionalen Widerstand gegen die möglichen Bahnstrecken von Ashausen bis Suderburg beziehungsweise bis nach Unterlüß gehen.
Widerstand formiert sich auch im Winsener Stadtteil Bahlburg. Dort ist am kommenden Mittwoch die Gründung eines Vereins geplant. Er soll alle betroffenen Ortschaften entlang der von der Bahn favorisierten Hochgeschwindigkeistrasse Ashausen – Unterlüß umfassen, heißt es in der Einladung der Interessengemeinschaft Bahlburg.
 
Keine Alternative zum Zwischenlager Gorleben
Gorleben/Brüssel 11.09.14
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament, Rebecca Harms, kritisiert fehlende Alternativen zum Castor-Zwischenlager Gorleben.
Die Verschiebung der Transporte auf mindestens 2016 zeige, dass die Rücknahme der Castoren genehmigungstechnisch, aber auch politisch nicht geklärt sei. Zumindest bei der Zwischenlagerung scheine es trotz jahrelanger Debatte noch keine Alternativen zu Gorleben zu geben, sagte Harms.
Jochen Stay von der Initiative „ausgestrahlt“ wies auf den Zusammenhang mit der Endlagersuche hin. Niedersachsen habe dem Endlagersuchgesetz nur unter der Bedingung
zugestimmt, dass die Frage geklärt sei, wo die restlichen
Castor-Behälter aus dem Ausland landeten. Nun sei das Gesetz schon mehr als ein Jahr in Kraft, die Castor-Frage aber weiter ungelöst, sagte Stay.
 
Abschiedsfeier für Harburgs Landrat Joachim Bordt
Buchholz/Winsen 11.09.14
Am morgigen Freitag wird Harburgs Landrat Joachim Bordt mit einer Feierstunde in der „Empore“ Buchholz offiziell in den Ruhestand verabschiedet.
Seine achtjährige Amtszeit als Landrat endet am 14. September.
Rund 200 geladene Gäste werden nach Angaben der Kreisverwaltung an der Feier teilnehmen, darunter Bordts Nachfolger Rainer Rempe und die stellvertretenden Landräte Heiner Schönecke und Uwe Harden.
Bordt war 2006 als parteiloser Kandidat zum Landrat gewählt worden, der 67jährige war zuvor drei Jahre lang Erster Kreisrat.
Für den Landkreis Harburg ist Joachim Bordt seit 1977 tätig. Der Verwaltungsjurist begann damals im Rechtsamt, dessen Leitung er später übernahm.
 
Artlenburger Deichverband beginnt mit Reparatur der Elbdeiche
Artlenburg 11.09.14
Der Artlenburger Deichverband hat mit der Reparatur der Elbdeiche begonnen, die nach dem Jahrhunderthochwasser im Sommer 2013 beschädigt worden waren.
Das beauftragte Unternehmen hat bereits mit Arbeiten im ersten Bauabschnitt zwischen Garlstorf und Barförde begonnen.
Mit der Sanierung der Deichkronen zwischen Bleckede und Artlenburg gehe auch eine bis zu 30 Zentimeter Erhöhung der Deiche einher, sagte Heiko Warnecke, Fachberater vom Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz NLWKN.
Das ist die Höhe, um die die Deiche beim vergangenen Hochwasser mit Millionen von Sandsäcken erhöht worden waren.
Die Sanierung der 26 Kilometer langen Deichstrecke soll Ende September 2015 abgeschlossen sein. Der Artlenburger Deichverband erhält dafür 5,1 Millionen Euro aus dem Fonds für Aufbauhilfe.
 
CDU-Landtagsfraktion foedert nach Schießerei in Lüneburg Aktionsplan der Landesregierung
Lüneburg/Hannover 11.09.14
Die CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag fordert von der Landesregierung einen Aktionsplan zum Umgang mit rivalisierenden Familienclans.
Nach den Auseinandersetzungen zweier Familien am vergangenen Samstag vor dem Lüneburger Klinikum, sagte die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Angelika Jahns, es dürfe nicht hingenommen werden, dass in unserem Rechtsstaat Familienfehden mit Waffengewalt ausgetragen würden – noch dazu vor öffentlichen Einrichtungen wie einem Krankenhaus.
Die gesellschaftliche Akzeptanz für Zuwanderung hänge nicht zuletzt auch davon ab, dass sich Vorfälle wie in Lüneburg nicht wiederholten, so Jahns.
Die CDU-Fraktion hat dazu eine Unterrichtung im Innenausschuss des Landtages beantragt.
 
Haftbefehl gegen 33-jährigen Lüneburger nach Schießerei
Lüneburg 10.09.14
Nach dem Schusswechsel am Klinikum vom vergangenen Freitag, fahndet die Polizei nach einem 33-Jährigen, dem versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen werden.
Die Schüsse waren in Folge der vorangegangenen Massenschlägerei zweier verfeindeter Familien in einem Fitnessstudio am Pulverweg gefallen.
Zur Ergreifung des Verdächtigen hat die Polizei eine 15-köpfige Ermittlungsgruppe unter der Leitung der Staatsanwaltschaft eingerichtet.
Mittlerweile hat sich auch die Lüneburger Landtags-Abgeordnete Andrea Schröder-Ehlers für die Wiedereinsetzung der Sonderkommission ausgesprochen, die bis vor zwei Jahren die kriminellen Strukturen der Familien untersucht hatte. Anfang der Woche hatte Oberbürgermeister Ulrich Mädge bereits mit Innenminister Boris Pistorius darüber gesprochen.
 
Zwei Geldautomaten im Kreis Harburg gesprengt
Winsen 10.09.14
Im Landkreis Harburg wurden in der Nacht zum Mittwoch zwei Geldautomaten in die Luft gesprengt.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich die erste Explosion gegen 2.30 Uhr an der Sparkasse in der Straße Im Alten Dorf in Bendestorf. Während die Polizei mit Einsatzwagen und Hubschrauber einen verdächtigen Opel Richtung A1 verfolgte, ereignete sich die zweite Explosion in der Zweigstelle der Volksbank Nordheide in der Hauptstraße in Brackel. Hier flüchteten die Täter vermutlich mit einem Audi Avant. Die Polizei geht davon aus, dass die Nummernschilder an beiden Fahrzeugen gestohlen waren. Über die Höhe des Schadens und die Art der Sprengungen liegen bisher noch keine Erkenntnisse bei der Polizei vor.
Erst in der vergangenen Woche sprengten Unbekannte zwei Geldautomaten in Wriedel und Unterlüß in die Luft.
 
Vollsperrung des Elbeseitenkanals nach Schiffsunfall
Uelzen 10.09.14
Nach der Kollision zweier Güterschiffe bei Bad Bevensen ist der Elbeseitenkanal zwischen dem Schiffshebewerk Scharnebeck und der Schleuse Uelzen voll gesperrt.
Nach Anabgen der Polizei kollidierte gegen 9 Uhr die „MS Hanna“ Richtung Uelzen mit der entgegenkommenden „MS Weser“. Die mit Kohle beladene „MS Hanna“ schlug Leck, so dass der Bug sank und derzeit auf der Böschung aufliegt.
Die Feuerwehr legte eine Ölsperre und Taucher haben das Leck untersucht. Derzeit seien weder die Ursache noch die Schadenshöhe bekannt, so die Polizei. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
 
Lüneburg erhält eine Million aus Städtebau-Programm
Lüneburg 10.09.14
Die Stadt erhält vom Land Niedersachsen eine Million Euro aus dem Landesprogramm Städtebau.
Nach Angaben der SPD-Landtagsabgeordneten Andrea Schröder-Ehlers sollen mit den Geldern das Einkaufszentrum Kaltenmoor neugeordnet und die Geschosswohnungen modernisiert und energetisch saniert werden.
Insgesamt hat das Landesprogramm in diesem Jahr ein Volumen von 45-einhalb Millionen Euro. Laut Andrea Schröder-Ehlers plane das Sozialministerium eine Aufstockung im kommenden Jahr um weitere 47 Millionen.
 
Rübenkampagne startet am Freitag in Uelzen
Braunschweig / Uelzen 09.09.14
Die Nordzucker AG startet am Donnerstag mit der diesjährigen Rübenkampagne.
Das Werk in Uelzen wird am Freitag die Arbeit aufnehmen. Senior Vice President Michael Gauß geht von einer Kampagnenlänge von rund 130 Tagen und einem überdurchschnittlichen Ertrag aus. Die Aussaatbedingungen im März seien hervorragend gewesen und die Rübe sei bislang keinen Extremen ausgesetzt, so Gauß.
Das Großfeuer im Uelzener Werk soll keinen Einfluss auf die Kampagne haben, versichert das Unternehmen. Obwohl das betroffene Silo 9 noch nicht wieder zur Verfügung steht, würden die Lagerkapazitäten ausreichen, so Sprecherin Tanja Schneider-Diehl. Das Silo 8 sei einsatzbereit und außerdem habe Nordzucker weitere Lagermöglichkeiten angemietet. Während der Kampagne sind auch Werksführungen möglich.
 
Zahlreiche Raser in Winsen unterwegs
Winsen 09.09.14
Zwei Drittel der städtischen Autofahrer überschreiten die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten. Das haben umfangreiche Messungen der Stadt in den vergangenen Wochen ergeben.
Während einer achttägigen Messung in der Luhdorfer Straße waren mehr als 91 Prozent der Fahrzeuge mit mehr als den zulässigen 50 Stundenkilometern unterwegs. Die höchste Geschwindigkeit lag bei 151. Auch an der Schirwindter Straße, der Bahnhofstraße und dem Bultweg ergaben die Messungen massive Überschreitungen, so die Stadtverwaltung. Gerade jetzt zum Schuljahresbeginn sollten die Aurofahrer sensibler werden, mahnt Bürgermeister André Wiese.
Die von der Stadt gemessenen Verstöße werden nicht geahndet.
 
Kliniken in der Region profitieren vom Investitionsprogramm für Krankenhäuser
Bad Bevensen / Hannover 09.09.14
Die Herzkreislaufklinik in Bad Bevensen erhält vom Land Niedersachsen fünf Millionen Euro für die Zusammenlegung der Intensivmedizin. Sie ist damit eine von insgesamt neun Kliniken, die in das Investitionsprogramm für Krankenhäuser neu aufgenommen wurden.
Darüber hinaus wird das Land in diesem Jahr auch den Neubau des Funktionstraktes im Krankenhaus Winsen mit weiteren drei Millionen Euro unterstützen. Das Klinikum Lüneburg erhält für eine neue Interdisziplinäre Notaufnahme und Intensivstation noch einmal fünf Millionen Euro.
In dem Investitionsprogramm 2014 stehen insgesamt 120 Millionen Euro Fördergelder bereit.
 
Lüneburgs OB fordert nach Massenschlägerei Konsequenzen
Lüneburg 09.09.14
Nach der gewalttätigen Auseinandersetzung in einem Fitnessstudio am vergangenen Freitag, fordert Oberbürgermeister Ulrich Mädge den erneuten Einsatz einer Sonderkommission der Polizei.
Sie hatte bis vor zwei Jahren die Strukturen der beiden Familien beleuchtet, die durch eine Massenschlägerei letzte Woche einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst hatten. Dabei waren mehrere Menschen schwer verletzt und die Einrichtung des Fitnesstudios verwüstet worden.
Der Staat müsse sein Gewaltmonopol durchsetzen und dürfe nicht zulassen, dass sich Parallelgesellschaftten mit Selbstjustizstrukturen entwickeln, so Mädge. Er habe bereits mit Innenminister Boris Pistorius über den Wiedereinsatz der Sonderkommission gesprochen. Sie war vor zwei Jahren aus Kostengründen aufgelöst worden.
 
SOLI-Fraktion im Lüchow-Dannenberger Kreistag kritisiert ÖPNV_Pläne
Lüchow-Dannenberg 08.09.14
Die SOLI-Fraktion im Kreistag wirft Landrat Jürgen Schulz vor, den ÖPNV einstampfen zu wollen.
Das weitere Ausdünnen des Fahrtenangebots insbesondere in Ferienzeiten und an Wochenenden träfe nicht nur Menschen ohne Auto, sondern zum Beispiel auch die Tourismusbranche, so Fraktionssprecher Kurt Herzog.
Er bezeichnete solche Pläne als rechtswidrig und als eine totale Missachtung sozialer Grundstandards der Daseinsvorsorge.
Es sei auch überhaupt nicht nachvollziehbar, dass die Ausschüsse in langer Beratungsarbeit einen Nahverkehrsplan entwickelt hätten, den die Verwaltung nun komplett umwerfen wolle, kritisiert die SOLI-Fraktion.
 
MdB Eckhard Pols schließt ein Stilllegung des Salzstocks Gorleben aus
Gorleben/Berlin 08.09.14
Der Lüneburger CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols schließt eine komplette Stilllegung des Salzstocks Gorleben aus.
Nach der heutigenn Sitzung der Standortauswahlkommission sagte Pols,
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks habe betont, dass das Erkundungsbergwerk im Topf möglicher Standorte bleibe.
Eine komplette Schließung und die Verfüllung der Schächte in Gorleben stünden somit überhaupt nicht zur Debatte, so Pols. Zur viel geforderten Transparenz gehöre aber auch, dass der Besucherverkehr aufrecht erhalten bleibe, fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete.
 
Landkreis Harburg eröffnet neue Flüchtlingsunterkunft in Salzhausen
Salzhausen 08.09.14
Der Landkreis Harburg eröffnet morgen eine neue Asylbewerberunterkunft.
In der Containerwohnanlage auf dem OHE-Gelände in Salzhausen sollen nach Angaben der Kreisverwaltung in den kommenden Wochen 58 Flüchtlinge untergebracht werden.
Die Salzhausener Bürger können die Unterkunft ab 18 Uhr besichtigen. Anschließend ist eine Informationsveranstaltung im Krankenhaus geplant, an der auch Vertreter des Betreibers der Wohnanlage „Human Care“ teilnehmen, um Fragen zu beantworten.
Um 19 Uhr 30 ist dann ein Vernetzungstreffen der ehrenamtlichen Unterstützer geplant. Dazu erklärte Salzhausens Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause, dass die Flüchtlinge in Salzhausen als neue Nachbarn willkommen seien und ihnen Schutz und Hilfe angeboten werde.
Eine weitere Flüchtlingsunterkunft eröffnet der Landkreis in der nächsten Woche in Jesteburg.
 
Fördergelder aus dem Programm "Soziale Stadt" für Lüneburg und Winsen
Lüneburg/winsen 08.09.14
Die Städte Lüneburg und Winsen erhalten vom Land Fördergelder aus dem Programm „Soziale Stadt“.
Nach Angaben des Niedesächsischen Sozialministeriums wird Lüneburg mit 1 Million Euro und Winsen mit 60.000 Euro gefördert.
Ziel des Programms sei es, benachteiligte Quartiere im ländlichen und im städtischen Raum zu stabilisieren und aufzuwerten, so dass sich die Lebensbedingungen und -perspektiven der dort lebenden Menschen nachhaltig verbesserten, sagte Sozialministerin Cornelia Rundt.
Weitere Fördermittel gehen aus dem Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ in die Elbtalaue. Die Samtgemeinde erhält 28.000 Euro.
Insgesamt stellen Bund und Land rund 22,7 Millionen Euro für Städtebauförderung in Niedersachsen zur Verfügung.
 
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Gut gelaunt in den Morgen mit Mike Mathis
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Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz zu Besuch bei Studioleiter Matthias Dworschak im Lüneburger Studio.
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Auf Sendung bei der Lüneburger Umweltmesse: Wolfgang Laudan und Horst Mozdzen-Freudenberger