Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
Beschäftigungsprojekt für Asylbewerber in Winsen zum zweiten Mal erfolgreich
Winsen 29.08.14
Der ADFC übergibt am kommenden Mittwoch 30 Fahrräder an Flüchtlinge, die im Landkreis Harburg untergebracht sind.
Die Winsener Ortsgruppe hatte Anfang Juni Bürger dazu aufgerufen, Fahrräder zu spenden. Diese wurden dann gemeinsam mit Flüchtlingen repariert.
Anders als bei den ersten Reparatur-Workshops seien diesmal zwei Aslybewerber als feste Arbeitskräfte dabei gewesen, die im Rahmen des Beschäftigungsprogramms des Landkreises Harburg und des Herbergsvereins eingesetzt worden seien, so Arno Neumann vom Winsener ADFC.
Die 30 Räder werden am kommenden an bereits ausgewählte Asylbewerber übergeben.
Bereits im Herbst 2013 hatte der ADFC in einer ersten Aktion 50 gebrauchte Fahrräder gemeinsam mit Flüchtlingen repariert.
 
Versuchsstrecke mit neuenFarhbahnmarkierungen im Kreis Uelzen
Uelzen 29.08.14
Der Landkreis hat auf der Kreisstraße 5 zwischen Emern und Gavendorf eine Versuchsstrecke mit neuen Fahrbahnmarkierungen angelegt.
Durch die neue Markierung mit gestrichelten Leitlinien an den Straßenrändern sollen besonders Baumunfälle vermieden werden, da Autos 75 Zentimeter vom Straßenrand entfernt fahren. Die Mittelmarkierung fehlt dabei komplett.
Der Sprecher des Landkreises Uelzen, MartinTheine, bittet Autofahrer auf der Stecke um erhöhte Aufmerksamkeit.
Die Fahrzeugführer sollten sich auf der Strecke an den Außenstreifen orientieren, die bei Bedarf beziehungsweise Engpässen überfahren werden dürften, so Theine.
Die Höchstgeschwindigkeit wird auf der Stecke für die ersten sechs Monate auf 80 km/h begrenzt.
 
Stadt Lüneburg plant weitere Flüchtlingsunterkünfte
Lüneburg 29.08.14
Die Stadt plant weitere Unterkünfte für Flüchtlinge.
Das zweite Gebäude der ehemaligen Schlieffenkaserne, das die Stadt angemietet hat, soll nur als Übergangsquartier dienen.
Ab November sollen die Asylbewerber dann in einer Containerunterkunft am Ochtmisser Kirchsteig untergebracht werden.
Pro Woche kämen etwa zehn neue Flüchtlinge zu uns, sagte Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge. Er rechnet laut Prognosen im nächsten Jahr mit 500 weiteren Flüchtlingen. Er habe deshalb die Planungen für noch weitere Standorte in Auftrag gegeben, so Mädge. Sie sollen dezentral über die Stadt verteilt werden, eine Unterkunft hat die Stadtverwaltung bereits für den Ortsteil Rettmer angekündigt.
Unterdessen unterstützt auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze in einem Brief an Finanzminister Wolfgang Schäuble Mädges Forderung, den Kommunen leerstehende Kasernengebäude ohne Entgelt für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen.
 
MdB Verlinden (Grüne) gegen Braunkohletagebau
Lüneburg-Berlin 28.08.14
Die Bundestagsabgeordnete der Grünen Julia Verlinden hat sich für den Braunkohleausstieg ausgesprochen.
Die Lüneburger Abgeordnete war jüngst mit 6 weiteren Grünen-Politikern auf Tour durch das Lausitzer Braunkohlerevier in Brandenburg und Sachsen, um sich dort ein Bild von den Folgen der Kohleförderung zu machen, und darüber mit Betroffenen und Initiativen zu diskutieren.
In einigen Spreezuflüssen fließe anstatt klarem Wasser, eine undurchsichtige, rostbraune Brühe, so Verlinden.
Dort komme seit Jahren ausgewaschenes Eisenhydroxid aus ehemaligen Braunkohletagebauen an. Das bedrohe die Tiere und Pflanzen in den Flüssen.
Hinzu kämen Sulfateinträge, die in Ostbrandenburg bereits die Trinkwassergewinnung bedrohen würden.
Wer Klima- und Umweltschutz ernst meint, dürfe ab sofort keine neuen Tagebaue in Deutschland mehr genehmigen, so Verlindens abschließender Appell.
 
Das Freibad bleibt auch am Freitag geschlossen
Neu Wulmstorf 28.08.14
Das Freibad muss nach der Überschwemmung in der Nacht auf Donnerstag auch Freitag noch geschlossen bleiben.
Eine Hauptleitung im Bereich der Liegewiese war gebrochen.
Die Beseitigung der Wasserlachen und die Reparaturarbeiten konnten am Donnerstag nicht vollständig abgeschlossen werden, sodass das Neu Wulmstorfer Schwimmbad Freitag am zweiten Tag in Folge zu bleibt.
Man arbeite mit Hochdruck daran, das Wasser abzupumpen, und wieder zu öffnen, so die Gemeinde.
 
BI Uelzen fordert Versenkungs-Stopp von giftigem Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung
uelzen-Soltau 28.08.14
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen fordert, das Versenken von Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung zu stoppen.
Nach Erkenntnissen der BI beabsichtige der Konzern Exxon Mobil, Abwässer, die unter anderem umweltgefährdende Stoffe wie Benzol und Quecksilber enthalten würden, in der Bohrung Soltau Z 2 zu versenken.
Die Risiken einer solchen Verpressung seien jedoch groß, kritisiert die Bürgerinitiative.
Einmal bestünde Erdbebengefahr, und zum anderen könnte das Grundwasser mit den giftigen Stoffen kontaminiert werden.
Exxon Mobil solle, entgegen der für sie günstigste Lösung, das Lagerstättenwasser in Kläranlagen reinigen, fordert Bernd Ebeling, Sprecher der BI Uelzen abschließend.
 
Mehr Arbeitslose als im Juli - aber weniger als im letzten Jahr: 6,0 Prozent
Lüneburg-Uelzen 28.08.14
Die Arbeitslosenzahlen in der Region sind im August saisonal bedingt leicht angestiegen.
Mit einer Quote von 6,0 Prozent sind es 447 Arbeitslose mehr als im Juli, aber 360 weniger als im August 2013.
Grund für den Anstieg von 2,6 Prozent gegenüber dem Vormonat sei die Urlaubszeit, so Jens Mathias, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen.
In dieser Zeit würden sich die Personalentscheidungen verschieben – teilweise auch in Hinblick auf die Ausbildungsverträge.
Besonders stark betroffen seinen davon die Jugendlichen.
2.027 unter 25-jährige waren im August arbeitslos gemeldet – ein Anstieg von 9 Prozent gegenüber Juli.
Aus Erfahrung der vergangenen Jahre wisse man aber, dass sich die Situation in den kommenden Monaten entspannen, und die Jugendarbeitslosigkeit zurückgehen würde, so Agentur-Geschäftsführer Jens Mathias abschließend.
 
Lüneburgs Oberbürgermeister kritisiert hohe Mieten des Bundes für Aslybewerberunterbringung in Schlieffen-Kaserne
Lüneburg 27.08.14
Oberbürgermeister Ulrich Mädge wirft dem Bund vor, bei der Asylbewerberunterbringung an den Kommunen zu verdienen.
Konkret geht es um die Anmietung eines zweiten leerstehenden Gebäudes der ehemaligen Schliefen-Kaserne.
Mädge kritisiert, dass die Stadt pro Gebäude monatlich 12.000 Euro an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben überweisen muss.
Warum komme der Bund den Kommunen hier nicht entgegen und reduziere oder erlasse die Miete, wo doch die Unterbringung von Flüchtlingen eine gesamtstaatliche Aufgabe sein solle, stellt Lüneburgs Oberbürgermeister zur Diskussion.
Die Stadtverwaltung will in dem zweiten Kasernengebäude weitere Flüchtlinge unterbringen, da die 200 Wohnheim-Plätze in der Stadt belegt sind.
 
Bundesumweltministerin diskutiert in Lüchow mit Einwohnern über Endlagersuche
Gorleben/Berlin 27.08.14
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wird sich am Donnerstag nächster Woche nach ihrem Besuch in Gorleben Fragen der Einwohner stellen.
Das bestätigte die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, die Hendricks zu der öffentlichen Diskussion eingeladen hatte.
Die Bundesumweltministerin muss mit Kritik an dem Kompromiss zur Stilllegung des Erkundungsbergwerks rechnen.
Ein bisschen weniger Gorleben könne nicht die Antwort auf 37 Jahre Lug und Trug sein, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Das Festhalten an Gorleben sei einer der Kardinalfehler des politischen Kompromisses, der in das Standortauswahlgesetz gemündet sei, so Ehmke.
Hendricks wird vor der öffentliche Diskussion in Lüchow Gespräche mit dem Betriebsrat des Erkundungsbergwerks Gorleben sowie mit Kreispolitikern führen.
 
HVV will Preise zum 1. Januar erhöhen
Lüneburg/Hamburg 27.08.14
Der HVV will zum 1. Januar 2015 seine Preise erhöhen.
Wie der Hamburger Verkehrsverbund mitteilte, wird das Unternehmen eine Tarifanhebung um durchschnittlich 2,6 Prozent beantragen. Dieser Antrag werde in den kommenden Wochen in den zuständigen politischen Gremien behandelt.
HVV-Sprecher Lutz Aigner nannte als Grund für die Preiserhöhung unter anderem steigende Energie- und Personalkosten.
Nach den Planungen des HVV würde sich der Tarif für den Nahbereich, zum Beispiel eine Busfahrt im Lüneburger Stadtgebiet, von 2 Euro auf 2 Euro 10 erhöhen.
Eine Fahrt von Lüneburg nach Hamburg würde sich von 8 Euro 20 auf 8 Euro 40 verteuern.
 
Prozessbeginn wegen Angriff auf Faslamsgruppe mit PKW
Winsen/Lüneburg 26.08.14
Vor dem Lüneburger Landgericht beginnt in der kommenden Woche der Prozess gegen einen 45jährigen, der im vergangenen März mit seinem PKW in eine Faslamsgruppe gefahren ist.
Dem Mann aus Winsen wird versuchter Totschlag, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Er war am 3. März in eine Guppe der Stöckter Faslamsbrüder gefahren, dabei wurden mehrere Personen zum Teil schwer verletzt.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus,dass der Beschuldigte aufgrund einer psychischen Erkrankung zum Tatzeitpunkt schuldunfähig war. Er ist seit der Tat in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Die Hauptverhandlung beginnt am 2. September vor der 4. großen Strafkammer des Lüneburger Landgerichts. Insgesamt sind fünf Verhandlungstage anberaumt.
 
DGB kritisiert Arbeitsbdingungen von Arbeitsimmigranten im Wendland
Lüchow-Dannenberg 26.08.14
Der DGB-Kreisverband kritisiert die Arbeitsbedingungen von Arbeitsimmigranten im Landkreis. Sie würden mit Werksverträgen, menschenunwürdigen Unterkünften, miserablen Arbeitsbedingungen und untertariflichen Lohnzahlungen beschäftigt, sagte der DGB-Kreisverbandsvorsitzende Friedhelm Korth.
Am vergangenen Wochenende hatte der Gewerkschaftsbund in der Gemeinde Luckau mit einem Banner vor dem Schlachtbetrieb Vogler gegen Missstände protestiert.
Die Gewerkschafter besuchten auch die Unterkünfte von Arbeitern in umliegenden Rundlingsdörfern. Sie stammten überwiegend aus Polen und Ungarn. Teilweise seien über 20 Menschen in einem Haus untergebracht, so Korth.
An die Arbeiter wurde Informationsmaterial zum Thema Mindestlohn und Arbeitnehmerrechte in Deutschland verteilt.
Der DGB-Kreisverband kündigte an, sich weiter für gute Arbeit in der Region einzusetzen und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen zu bekämpfen.
 
Prozessbeginn gegen 19jährigen aus Neu Wulmstorf wegen Totschlags
Neu Wulmstorf/Stade 26.08.14
Vor dem Landgericht Stade hat gestern der Prozess gegen einen 19jährigen Neu Wumstorfers wegen Totschlags begonnen.
Ihm wird vorgeworfen, im vergangenen März seine 11jährige Schwester getötet und anschließend in einem Müllsack im Gartenschuppen auf dem Grundstück seiner Eltern versteckt zu haben.
Der Angeklagte, der sich seit dem 22. März in Untersuchungshaft befinde, habe sich bislang nicht zum Tatvorwurf eingelassen, so das Landgericht.
Die Hauptverhandlung vor der 2. großen Jugendkammer des Stader Landgerichts wird morgen Nachmittag fortgesetzt.
 
Stadt Winsen stellt Antrag auf Förderung im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms des Landes
Winsen 25.08.14
Die Stadt hat für ihre Ortsteile Hoopte, Stöckte, Laßrönne und Tönnhausen als Dorfregion Winsener Marsch die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm des Landes beantragt.
Ziel sei die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität in den ländlichen Elb- und Ilmenaudörfern, so die Stadtverwaltung.
Konkret könnten mit den Fördergeldern zum Beispiel kleinere Bau- und Erschließungsmaßnahmen zur Bewahrung des ländlichen Charakters, aber auch zur Anpassung an zeitgemäßes Wohnen finanziert werden.
Bis Anfang 2015 soll das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg entscheiden, ob die Region Winsener Marsch in das Programm aufgenommen wird.
Man wolle den Dörfern mit ihren Eigenarten und kulturhistorischen Besonderheiten eine gute Zukunft ermöglichen, so Bürgermeister André Wiese.
Sollte der Antrag Erfolg haben, würden sich die Planungs- und Umsetzungsschritte unter Bürgerbeteiligung anschließen.
 
Hiesige Handwerkskammer setzt sich für die Erhaltung des Meisterbriefs ein
Lüneburg 25.08.14
Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade setzt sich für die Erhaltung des Meisterbriefs als Befähigungsnachweis für die selbstständige Ausübung eines Handwerksberufs ein.
Die Vollversammlung habe eine entsprechende Resolution einstimmig verabschiedet, so Kammerpräsident Detlef Bade.
Wer sich in einem der 41 zulassungspflichtigen Handwerksberufe selbstständig machen wollen würde, solle auch weiterhin eine Meisterausbildung oder eine vergleichbare Qualifikation nachweisen, so der Konsens unter Arbeitgebern und Arbeitnehmern in den entsprechenden Bereichen.
Man wolle mit der Resolution ein deutliches Signal setzen, gegen Bestrebungen der EU-Kommission, die nationalen Berufszugangsvoraussetzungen zu deregulieren, so die hiesige Handwerkskammer.
Derzeit läuft zu dem Thema auch eine bundesweite Kampagne unter dem Motto „Ja zum Meister“.
 
Hennig Otte begrüßt Förderung von 3 Uelzener Einrichtungen durch das Projekt "Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration"
Uelzen-Berlin 25.08.14
Im Rahmen des Programms „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ fördert der Bund in Zukunft 3 Uelzener Betreuungseinrichtungen.
Nach Angaben des CDU-Bundestagsabgeordneten Henning Otte sollen der interkulturelle DRK-Kindergarten Niendorfer Straße, der DRK-Kindergarten Greyerstraße sowie die DRK-Kita Zimmermannstraße jährlich mit jeweils 25.000 Euro unterstützt werden.
Bundesweit werden etwa 4.000 Schwerpunkt-Kitas mit dem Programm gefördert. Es läuft bereits seit März 2011, und wurde nun bis Ende 2015 verlängert.
Es sei eine große Anerkennung für die bisher in den Kitas geleistete Arbeit und zeige, dass hier richtige Konzepte gestartet wurden, so Henning Otte zur Förderung der 3 Uelzener Einrichtungen.
Mit dem Geld des Bundes würde sich die Qualität dort noch weiter erhöhen. Und das sei ein Grundstein für gleiche Bildungschancen im späteren Leben, so Otte abschließend.
 
MdB Verlinden (Grüne): Bundesregierung beim Thema Energieeffizienz "weiter planlos"
Lüneburg-Berlin 25.08.14
Die Bundestagsabgeordnete der Grünen Julia Verlinden hat die Bundesregierung bezüglich der energetischen Gebäudesanierung als „weiter planlos“ bezeichnet.
Die Ankündigung, Energieeinsparungen zu erzielen, indem man zum Beispiel die Sanierungsrate von Gebäuden verdoppeln würde, entpuppe sich als eine reine Luftblase, so Verlinden wörtlich.
Aus zwei Antworten auf von ihr schriftlich gestellte Fragen ginge hervor, dass die Zuständigen im Wirtschafts- und Umweltministerium nicht einmal wissen würden, was darunter zu verstehen sei, so die Grünen-Politikerin weiter.
Die Bundesregierung wolle mit der Definition von besonders energiesparenden Gebäuden sogar bis 2016 warten, kritisiert Verlinden.
Um die Energieeffizienz wirklich zu verbessern, müsse die Regierung jetzt zügig nachlegen, so die Oppositions-Politikerin abschließend.
 
Sanierungsarbeiten am Bahnhof Bad Bodenteich beginnen am Montag
Aue 24.08.14
Heute beginnen die Umbau- und Sanierungsarbeiten am Bahnhof Bad Bodenteich. Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes 2014+ soll die Anlage zu einem Kreuzungsbahnhof umgebaut werden, so Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. Durch die Baumaßnahme werde die Voraussetzung für einen Stundentakt geschaffen, der ab Dezember auf der Strecke Braunschweig-Uelzen eingeführt werden soll. Dazu müssen vier neue Signale aufgestellt und rund 3 Kilometer Kabel verlegt werden. Der Bahnhof Bad Bodenteich erhält einen neuen Mittelbahnsteig mit Blindenleitstreifen sowie eine Höhe von 55 Zentimetern für ein einfacheres Ein- und Aussteigen, so der Bahnsprecher. Der Zugverkehr soll durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt werden.
 
Jugendlicher nach Sturz von Schuldach lebensbedrohlich verletzt
Lüchow 24.08.14
Bei einem Sturz von einem Gebäudedach ist am Wochenende ein Jugendlicher lebensgefährlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei bestiegen drei junge Männer am Samstagabend das Flachdach einer Werkstatthalle der Berufsbildenden Schule in Lüchow. Gegen 20 Uhr begab sich einer der drei Jugendlichen auf ein dort angebrachtes Oberlicht, so die ermittelnden Beamten. Daraufhin zerbrach das Oberlicht und der junge Mann stürzte drei Meter in die Tiefe. Er prallte auf dem Boden der Werkstatthalle auf. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Spezialklinik. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an. Sie geht aber von einem unbefugten Betreten des Gebäudedaches und damit Hausfriedensbruch aus.
 
Gedenkfeier und Einweihung von Informationstafel über Opfer der NS-Psychiatrie in Lüneburg
Lüneburg 22.08.14
Ein Jahr nach der Bestattung der sterblichen Überreste von zwölf Kindern auf dem Friedhof Nordwest werden morgen zwei Informationstafeln im Rahmen einer Gedenkfeier enthüllt. Die Kinder wurden in den Jahren 1941 und 1942 in der Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg ermordet. Die Informationstafeln wurden von Pflegeschülern des Klinikums Lüneburg im Rahmen einer Inklusionsschulung erarbeitet. Dazu werteten die Schülerinnen und Schüler Dokumente von Angehörigen und aus Archiven aus. Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung wird die erweiterte Sonderausstellung „Den Opfern ein Gesicht, den Namen wieder geben“ in der Bildungs- und Gedenkstätte „Opfer der NS-Psychiatrie“ Lüneburg auf dem Gelände der Psychiatrischen Klinik am Wienebütteler Weg eröffnet. Die Ausstellung ist den zwölf Kindern gewidmet und erzählt ihre Lebensgeschichten. Beginn der Gedenkfeier auf dem Friedhof Nordwest ist morgen um 16 Uhr.
 
Neue Lärmschutzwände entlang Bahnstrecken in Seevetal geplant
Seevetal/Berlin 22.08.14
Die Gemeinde Seevetal könnte bis zum Jahr 2017 neue Lärmschutzwände im Bereich des Maschener Rangierbahnhofs erhalten. Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen hat über dieses und andere Themen mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Niedersachsen, Ulrich Bischoping, gesprochen. Die Deutsche Bahn erwarte bis Ende dieses Jahres im Rahmen des geplanten Neubaus des Umfahrungsgleises im Maschener Rangierbahnhof auch den zweiten Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer Lärmschutzwand. Der Baubeginn werde für 2016 angestrebt, so die Pläne. Im Rahmen des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms des Bundes plane die Deutsche Bahn zudem auf der Bahnstrecke von und nach Bremen umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen. Davon profitieren würden Haushalte in Meckelfeld, Fleestedt und in Emmelndorf, so die Bürgermeisterin.
 
Polizei ermittelt wegen Brandstiftung nach Großbrand von 250 Strohballen in Püggen
Lüchow 22.08.14
Bei dem Brand eines Strohlagers in Püggen ist gestern ein Sachschaden von rund 10.000 Euro entstanden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Brand gegen 22 Uhr in einer Strohlagermiete im Bereich des Ortsverbindungsweges Püggen-Schwiepke. Dort waren rund 250 Rundballen gelagert. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften der Feuerwehr konnte das Feuer kontrolliert abbrennen lassen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und hat ihre Untersuchungen aufgenommen.
 
Lüneburg will für Flüchtlinge weitere Räume in der ehemaligen Schlieffenkaserne anmieten
Lüneburg 22.08.14
Die Hansestadt möchte kurzfristig einen weiteren Teil der ehemaligen Schlieffenkaserne anmieten, um dort Asylsuchende unterzubringen. Ab der kommenden Woche haben wir weder am Meisterweg, noch in der ehemaligen Kaserne an der Bleckeder Landstraße noch Plätze frei, so Markus Moßmann, Stadtrat und Dezernent bei der Hansestadt Lüneburg. Die Verwaltung werde dem Verwaltungsausschuss daher vorschlagen, einen zweiten Kasernenblock an der Bleckeder Landstraße anzumieten. Aktuell seien im Haus am Meisterweg 101 Menschen untergebracht und im ehemaligen Kasernengebäude weitere 90. Schon kommende Woche sollen weitere Flüchtlinge in die Hansestadt kommen. Sie in Zelten unterzubringen, wie es andere Kommunen tun, komme für uns nicht in Frage, so Moßmann weiter. Die Anmietung sei eine Übergangslösung, bis in einigen Wochen die Unterkunft am Ochtmisser Kirchsteig bezugsfertig ist. Die Verwaltung der Hansestadt will zudem mit der LüWoBau die Planungen für eine weitere Unterkunft für Asylsuchende vorantreiben. Sie soll im Lüneburger Stadtteil Rettmer entstehen.
 
Veranstaltungen zum Thema Ressourceneffizienz im LK Harburg
Buchholz 21.08.14
Im Landkreis Harburg finden im September eine Ausstellung und einen Sprechtag für Unternehmen zum Thema Ressourceneffizienz statt.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sei der verantwortungsvolle Umgang mit Energie, Rohstoffen und Nutzflächen besonders für kleinere und mittlere Unternehmen von Bedeutung, so die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH (kurz WLH).
Welche Möglichkeiten Unternehmen dahingehend offen stehen, zeigt die Wanderausstellung „Ressourceneffizienz – das zahlt sich aus“ vom 2. bis zum 12. September im ISI-Zentrum für Gründung, Business und Innovation in Buchholz.
Parallel dazu lädt die WLH am 11. September zu einem Sprechtag für Unternehmen ein. Dort beraten Fachingenieure des Transferzentrums Elbe-Weser. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil der Informationskampagne „Wettbewerbsvorteil Ressourceneffizienz“ des Bundesumweltministeriums.
 
Landrat Joachim Bordt hofft auf viele Teilnehmer aus dem LK Harburg beim Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz"
Winsen 21.08.14
Der Landkreis Harburg hat auf den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2014“ aufmerksam gemacht.
Landrat Joachim Bordt teilte mit, dass er sich freuen würde, wenn sich möglichst viele Initiativen aus dem Kreis Harburg dafür bewerben würden.
Das von der Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ zeichnet im Rahmen des Wettbewerbs Vereine, Initiativen, Projekte oder Einzelpersonen aus, die sich für eine lebendige und demokratische Gesellschaft stark machen.
Von solchen Menschen und Initiativen lebe das soziale Miteinander, so Harburgs Landrat Joachim Bordt.
Den Preisträgern winkt unter anderem ein Geldpreis in Höhe von 5.000 Euro.
Bewerbungen sind noch bis zum 26. September im Internet unter www.buendnis-toleranz.de möglich.
 
MdB Lühmann spricht sich für Telematik im Straßenverkehr aus
Uelzen-Berlin 21.08.14
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann hat sich dafür ausgesprochen, die Telematik zu einem zentralen Baustein zukünftiger Verkehrsplanungen zu machen.
Durch ein kluges Lenken von Verkehrsströmen mithilfe digitaler Infrastrukturen könnte die deutsche Wirtschaft jährlich zehn Milliarden Euro sparen, so die Uelzener Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Der Verkehr könnte zum Beispiel bei Überlastung auf weniger befahrene Strecken gelenkt werden, Bremsassistenten würden Auffahrunfälle vermeiden, und insgesamt könnten der CO2-Ausstoß und die Straßenbelastung verringert werden, so Lühmann weiter.
Um diese massenhafte Kommunikation von Fahrzeugen, Infrastrukturen und Verkehrszentralen zu ermöglichen, müssten aber auch entsprechende technische Voraussetzungen geschaffen werden.
Dabei sei der Ausbau der Breitbandnetze ein wesentlicher Faktor, so die SPD-Politikerin abschließend.
 
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Zu Gast bei Florian-ZuSa: v.l. Dominik Schwock, Mirko Tügel und Alexa Casteinicke von der Kreisjugendfeuerwehr Lüchow-Dannenberg
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Autor Stephan Rother liess es sich nicht nehmen, selbst eine Leseprobe aus seinem Buch "Der Stein des Raben" einzusprechen.