Radio ZuSa - Nachrichten aus Heide, Elbmarsch und Wendland
Lüneburgs MdB Julia Verlinden (Grüne) fordert Ende der Freisetzung von Mikroplastik
Lüneburg/Berlin 30.01.15
Die Grüne Bundestagsabgeordnete Julia Verlinden hat sich für ein Ende der Freisetzung von Mikroplastik ausgesprochen. Mikroplastik stelle eine große Umweltgefahr da, so Verlinden. Kleine Kügelchen oder Fasern aus Kunststoff finden sich überall in unserer Umwelt und im täglichen Leben, so die Grünen-Politikerin weiter. Nach Gebrauch landen die winzigen Partikel in der Umwelt und vor allem im Abwasser. Von Kläranlagen könne Mikroplastik nicht vollständig entfernt werden, so Verlinden. Die Grüne Bundestagsfraktion hat einen Antrag zu Mikroplastik erarbeitet.
 
Zahl der Zuzüge nach Uelzen 2014 gestiegen
Uelzen 30.01.15
Die Stadt Uelzen verzeichnete im vergangenen Jahr mehr Zuzüge als Wegzüge. Insgesamt sind im Jahr 2014 2111 Menschen nach Uelzen gezogen. Die Abwanderung fiel um 272 Menschen geringer aus. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Meldedaten. Die meisten Menschen, die nach Uelzen ziehen, sind zwischen 20 und 40 Jahre alt. Auch die Geburtenzahlen sind im Vergleich zum Jahr 2013 gestiegen. 279 Kinder kamen 2014 in Uelzen zur Welt.
 
Gabriele Lukoschek zur neuen Ersten Stadträtin von Lüneburg gewählt
Lüneburg 30.01.15
Gabriele Lukoschek ist zur Ersten Stadträtin der Hansestadt gewählt worden. Von den 41 anwesenden Ratsmitgliedern stimmten auf der jüngsten Ratssitzung 36 für Lukoschek. Damit ist sie bis 2023 gewählt und die erste Frau, die in der Hansestadt Lüneburg dieses Amt bekleidet. Seit dem Jahr 2008 ist Gabriele Lukoschek Stadtkämmerin von Lüneburg. Zudem ist sie für Controlling, EDV und den Personalbereich verantwortlich. Das Amt des Ersten Stadtrates hatte in den vergangenen Jahren Peter Koch innegehabt, bis er im Dezember letzten Jahres in den Ruhestand ging.
 
Nach Scheunenbrand in Bütlingen ermittelt Polizei gegen Eigentümer wegen Brandstiftung
Elbmarsch 30.01.15
Nach dem Scheunenbrand in Bütlingen am 21. Januar dieses Jahres geht die Polizei von Brandstiftung aus. Die Beamten ermitteln gegen den 35-jährigen Eigentümer der zwei Scheunen. Nach einem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Lüneburg beschlagnahmten die Ermittler diverse Unterlagen, die jetzt ausgewertet würden, so Jan Krüger von der Polizeiinspektion Harburg. In den letzten Tagen konnten Gutachter des Niedersächsischen Landeskriminalamtes am Tatort Spuren entdecken, die eindeutig auf Brandstiftung schließen lassen, so Krüger weiter. Die Ermittlungen gingen zunächst in alle Richtungen. So wurde auch überprüft, ob der der seit 2013 in Haft sitzende Serienbrandstifter aus der Elbmarsch zur Tatzeit Hafterleichterungen hatte. Dies konnte jedoch ausgeschlossen werden. Bei dem Brand in der Nacht des 21. Januar wurden zwei jeweils 200 Quadratmeter große Scheuen zerstört. Mehrere in den Gebäuden untergebrachte Pferde vielen den Flammen zum Opfer. Zwei Menschen wurden beim Versuch, die Tiere zu retten, verletzt. Der Sachschaden liegt bei mindestens 200.000 Euro.
 
Förderschulen Sprache in Niedersachsen bleiben erhalten
Lüneburg/Hannover 29.01.15
Die SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers hat mitgeteilt, dass die Förderschulen Sprache in Niedersachsen auf Wunsch vieler Eltern und Pädagogen erhalten bleiben.
Auch die Förderklassen mit dem Schwerpunkt Sprache an Lüneburger-Grundschulen sollen weiterhin bestehen.
Darüber hinaus würden Förderschulen zu sonderpädagogischen Zentren, die die Arbeit inklusiver Schulen unterstützen, so Schröder-Ehlers.
Das Bildungschancengesetz, das im Februar in den Landtag eingebracht werden soll, würde in diesen Punkten angepasst.
Für die Konzeptentwicklung der geplanten neuen Regionalstellen für schulische Inklusion solle mehr Zeit eingeräumt werden – schließlich sei dies eine große Aufgabe, die die SPD Schritt für Schritt erfüllen möchte, erklärt Andrea Schröder-Ehlers.
 
Lüneburger SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze hält Aufzeichnungspflicht bei Mindestlohn für unerlässlich
Lüneburg/Berlin 29.01.15
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze ist der Meinung, die Aufzeichnung der täglichen Arbeitszeit sei unerlässlich, um eine korrekte Auszahlung des Mindestlohns zu gewährleisten.
Seit dem 01. Januar müssen Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit dokumentiert werden – so schreibt es das Mindestlohngesetz vor.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Lüneburger CDU kritisiert diese Vorgabe stark.
Die Aufzeichnungspflicht sei eine massive Belastung und eine Überbürokratisierung.
Hiltrud Lotze hat dafür kein Verständnis.
Schließlich beziehe sich der Mindestlohn von 8,50 Euro auf die Bezahlung pro Stunde.
Werden die Arbeitszeiten nicht erfasst, könnte es zu nicht vergüteten Überstunden kommen oder der Mindestlohn würde sogar vollkommen umgangen, befürchtet die Lüneburger Politikerin.
 
Heiner Scholing fordert intensive Auseinandersetzung mit inklusiver Bildung in Niedersachsen
Bienenbüttel/Hannover 29.01.15
Heiner Scholing, Mitglied des Landwirtschafts- und Kultusausschusses der Grünen, fordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Gestaltung inklusiver Bildung.
Noch gäbe es zu viele Oppositionen, die der Änderung des Schulgesetzes ablehnend gegenüber stehen.
Für eine optimale Umsetzung bedürfe es aber einer größeren Beteiligung aller Akteure sowie der größtmöglichen Unterstützung und Akzeptanz seitens der Bürgerinnen und Bürger, so Scholing.
Die Sorgen der Eltern würden selbstverständlich berücksichtigt und würden zum Anlass genommen, der Weiterentwicklung inklusiver Schulen noch mehr Zeit zu geben, sagt der Politiker aus Bienenbüttel.
Konkret hieße das, ein Aktionsprogramm auszuarbeiten, das die Rahmenbedingungen für die Arbeit der inklusiven Schulen festlegt.
Darüber hinaus sollen Förderschulen zu Förderzentren werden, die die Bildungseinrichtungen unterstützen.
Förderschulen Sprache würden durch regionale Inklusionskonzepte weiterentwickelt und würden Bestandsschutz im Schulgesetz erhalten.
 
Arbeitslosenzahl im Agenturbezirk der Arbeitsagentur Lüneburg/Uelzen gestiegen
Lüneburg/Uelzen 29.01.15
Nach Angaben der Arbeitsagentur Lüneburg/Uelzen ist die Arbeitslosenzahl im Agenturbezirk in diesem Monat gestiegen.
Laut der Statistik liegt die aktuelle Arbeitslosenquote bei 6,0 Prozent.
Im Vergleich zum Dezember 2014 sei das ein Anstieg von 0,5 Prozent.
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes sei aber nicht ungewöhnlich für diese Jahreszeit, so Bernd Passier, Leiter der Arbeitsagentur Lüneburg/Uelzen.
Allerdings stellt er einen bedeutenden Unterschied zu 2014 fest:
obwohl der Zuwachs der Arbeitslosen im Januar nicht erheblich geringer ausgefallen sei, läge die Arbeitslosenquote deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Dies sei vor allem darauf zurück zu führen, dass die Einstellungen der vergangenen Monate nachhaltig seien.
Darüber hinaus sei den Betrieben daran gelegen, insbesondere Fachkräfte im Unternehmen zu halten
Für das Frühjahr rechnet Bernd Passier mit einem deutlich stärkeren Rückgang der Arbeitslosigkeit als bisher.
 
Förderung für Grundschulsozialarbeit auf dem Prüfstand
Lüneburg 27.01.15
Morgen diskutiert der Jugendhilfeausschuss des Landkreises über die Weiterführung der Förderung der Grundschulsozialarbeit.
Nach Angaben der Kreisverwaltung hatten sich im vergangenen Jahr sowohl der Jugendhilfeausschuss als auch der Schulausschuss eingehend mit der Situation der Grundschulsozialarbeit befasst.
Die Kreisverwaltung schlägt auf dieser Grundlage vor, die jeweiligen Verträge für die Grundschulsozialarbeit bis Ende 2015 zu verlängern.
Ein Problem für die Weiterförderung ist das Auslaufen der Bundesmittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket Ende des Jahres.
Ob auch 2016 eine Förderung stattfinden kann, bleibt deshalb fraglich.
 
47 Meisterprüfer der HWK verabschiedet
Lüneburg 27.01.15
Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade HWK hat heute in Lüneburg 47 Meisterprüfer in den Ruhestand verabschiedet.
Nach Angaben der Handwerkskammer waren diese zum Teil über 40 Jahre tätig und haben so Generationen von Handwerkern begleitet.
Als Meisterprüfer hätten sie über die handwerkliche Qualität und damit über den Erhalt des guten Rufs des Handwerks entschieden, erklärte Detlef Bade, Präsident der HWK.
So sei das Meisterprüfungswesen im Sinne einer Qualitätskontrolle von unschätzbarem Wert für das Handwerk.
Doch bei der Gelegenheit wurde auch Kritik an der EU-Kommission geübt, die den Meisterbrief als Voraussetzung für eine handwerkliche Selbstständigkeit kritisch sieht.
 
Fünf Schulen im Landkreis Harburg nehmen am ESF-Bundesprogramm zur Berufseinstiegsbegleitung teil.
Winsen/Berlin 27.01.15
Fünf Schulen im Landkreis Harburg nehmen am ESF-Bundesprogramm zur Berufseinstiegsbegleitung teil.
Konkret würden die eingesetzten Berufseinstiegsbegleiter Jugendliche und junge Erwachsene beim Erreichen des Schulabschlusses unterstützen, bei der Berufswahl beraten und beim Start in die Berufsausbildung begleiten, erklärte die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler.
Die teilnehmenden Schulen sind die Birkenschule in Buchholz, die Estetalschule in Hollenstedt, die Oberschule in Salzhausen, die Hauptschule in Meckelfeld und die Schule am Düvelshöpen in Tostedt.
Insgesamt umfasst das ESF-Bundesprogramm des Bundesarbeitsministeriums rund eine Milliarde Euro und kommt bundesweit etwa 115.000 Schülern an 2500 Schulen zu Gute.
 
Stadt hält trotz Urteil des OVG an Bettensteuer fest
Lüneburg 27.01.15
Nach dem gestrigen Urteil des Oberverwaltungsgerichts gegen die Bettensteuer will die Stadtverwaltung dennoch an der Steuer festhalten.
Die Steuer an sich stehe für die Stadt auch nach dem jetzigen Urteilsspruch nicht zur Disposition, erklärte Stadtkämmerin Gabriele Lukoschek.
Hintergrund war die Klage der Betreiber des Seminaris-Hotels gegen die Beherbergungssteuer, die für Hotels ab vier Sternen drei Euro pro Gast und Nacht und für Hotels unter vier Sternen zwei Euro pro Übernachtung vorsah.
Dabei kritisierten die Richter unter anderem die zweistufige Steuersatz-Staffelung, die gegen den Grundsatz der Besteuerungsgleichheit verstoße sowie eine Ablösemöglichkeit für Beherbergungsbetriebe.
Die Stadt will nach Auswertung der Urteilsbegründung einen neuen Satzungsvorschlag machen.
 
Lüneburgs Stadtkämmerin steht als Erste Stadträtin zur Wahl
Lüneburg 26.01.15
Stadtkämmerin Gabriele Lukoschek soll in der Ratssitzung am kommenden Donnerstag zur Ersten Stadträtin gewählt werden.
Oberbürgermeister Ulrich Mädge hatte Lukoschek als seine Stellverertreterin und Nachfolgerin von Peter Koch vorgeschlagen. Die Stadtkämmerin habe sich in ihrer bisherigen Tätigkeit bei der Hansestadt Lüneburg bewährt und durch ihre Leistung gezeigt, dass sie die erforderliche Eignung, Befähigung und Sachkunde für das Amt der Ersten Stadträtin mitbringe.
Lukoschek muss am Donnerstag vom Rat der Stadt mit einer Zweidrittelmehrheit gewählt werden. Im Falle einer Wahl würde sie das Amt der Ersten Stadträtin bereits am 1. Februar für acht Jahre antreten.
 
Arbeitslosenzahl im Landkreis Uelzen auf tiefstem Stand seit 20 Jahren
Uelzen 26.01.15
Die Anzahl der Arbeitslosen im Landkreis hat 2014 den niedrigsten Stand seit 20 Jahren erreicht.
Nach Angaben von Bernd Passier, Leiter der Agentur für Arbeit Lüneburg/Uelzen, betrug die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr 6,9 Prozent.
Das seien etwa 0,2 Prozent weniger als noch 2013.
Zusätzlich sei die Zahl der Arbeitsplätze im Landkreis auf rund 28.100 gestiegen.
Darüber hinaus hätte es nur wenige Entlassungen und Betriebsschließungen gegeben, sodass die Beschäftigungsrate konstant geblieben sei, so Passier weiter.
Insgesamt beurteilt der Leiter der Arbeitsagentur das Jahr 2014 als erfolgreich – dennoch sei die Zahl der Arbeitslosen noch immer zu hoch.
 
Oberverwaltungsgericht kippt Bettensteuer der Stadt Lüneburg
Lüneburg 26.01.15
Das Oberverwaltungsgericht hat die Bettensteuer der Stadt Lüneburg gekippt.
Geklagt hatten die Betreiber des Seminaris-Hotels.
Der 9. Senat des Gerichts erklärte die Satzung der Stadt für die Beherbergungssteuer als unwirksam.
Das Gericht monierte unter anderem die Erhebung der Steuer in zwei Kategorien, nach denen Hotels ab einer Klassifizierung von 4 Sternen 3 Euro und andere Beherbergungsbetriebe 2 Euro je privater Übernachtung und Person zahlen müssen. Diese zweistufige Steuersatz-Staffelung verstoße gegen den Grundsatz der Besteuerungsgleichheit des Grundgesetzes.
Die Richter kritisierten auch, dass zahlreiche anzeigepflichtige Betriebe nicht zur Zahlung der Steuer herangezogen und die Angaben zur Berufsbedingtheit von Übernachtungen nicht hinreichend überprüft würden.
Eine Revision zum Bundesverwaltungsgericht hat das Gericht nicht zugelassen.
 
Regionsrat der Metropolregion Hamburg tagt in Uelzen
Uelzen/Hamburg 26.01.15
Der Regionsrat der Metropolregion Hamburg tagt am 3. Februar in Uelzen.
Nach Angaben von Marion Köhler, Sprecherin der Metropolregion, soll neben der zukünftigen Ausrichtung auch die Olympiabewerbung Hamburgs Thema sein.
Der Regionsrat ist das oberste Beschussgremium der Metropolregion Hamburg und umfasst 51 Mitglieder. Neben Vertretern der vier Bundesländer Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gehören dazu unter anderem die Landräte der 17 beteiligten Landkreise, Bürgermeister sowie Gemeindevertreter und Bezirksamtsleiter.
 
25jähriger Algerier durch Messerstich in Bad Bevensen schwer verletzt
Bad Bevensen 26.01.15
In einer Flüchtlingsunterkunft in der Ebstorfer Straße ist in der vergangenen Nacht ein 25jähriger Algerier durch einen Messerstich schwer verletzt worden.
Die Polizei nahm nach eigenen Angaben einen 31jährigen Algerier, der ebenfalls in der Flüchtlingsunterkunft wohnt, als dringend tatverdächtig fest. Auch die Tatwaffe - ein Küchenmesser – wurde sicher gestellt.
Die Ermittlungen zum Hintergrund des Streits zwischen den beiden Bewohnern dauern an.
 
Mutmaßlicher Doppelmörder in Hamburg gefasst
Lüneburg/Hamburg 23.01.15
Nach fast 20 Tagen auf der Flucht haben Zielfahnder der Lüneburger Kriminalinspektion heute Nachmittag den mutmaßlichen zweifachen Mörder in Hamburg festgenommen.
Der 31 Jährige Ziad Karnous soll am 4. Januar seine Frau und deren Freundin im Stadtteil Kaltenmoor erstochen haben.
Die alarmierten Beamten fanden die zwei tödlich verletzten Frauen in der gemeinsamen Wohnung, doch der Täter war nicht mehr vor Ort.
Wegen des Verdachts, er sei mit einem blauen PKW unterwegs wurde eine europaweite Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter eingeleitet.
 
Mit dem „Winsener Bekenntnis zum Frieden“ rufen die Stadt sowie verschiedenen Religionsgemeinschaften zu einem friedlichen Miteinander auf.
Winsen 23.01.15
Mit dem „Winsener Bekenntnis zum Frieden“ rufen die Stadt sowie verschiedenen Religionsgemeinschaften zu einem friedlichen Miteinander auf.
Nach eigenen Angaben traf sich am gestrigen Donnerstag der evangelisch-lutherische Kirchenkreis mit Vertretern der Alevitischen Gemeinde, der türkisch islamischen Gemeinde und dem Winsener Bürgermeister André Wiese im Rathaus um den Wortlaut festzulegen.
7 Punkte beinhaltet das Bekenntnis, in dem vor allem Toleranz und die Ablehnung von Gewalt und Terror im Mittelpunkt stehen.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, mit ihrer Unterschrift dem „Winsener Bekenntnis zum Frieden“ Nachdruck zu verleihen, am morgigen Samstag um 10 Uhr 30 in der Bürgerhalle des Rathauses in Winsen.
 
Die Arbeitslosenzahlen waren im Landkreis Lüneburg 2014 auf dem tiefsten Stand seit 20 Jahren.
Lüneburg 23.01.15
Die Arbeitslosenzahlen im Landkreis sind 2014 auf den tiefsten Stand der vergangenen 20 Jahre gesunken.
Nach Angaben von Bernd Passier, Leiter der Arbeitsagentur Lüneburg-Uelzen waren im vergangenen Jahr 5.869 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug 6,3 Prozent.
Der Arbeitsmarkt habe sich weitgehend von der Konjunktur entkoppelt, das sei ein neues Phänomen, so Passier.
 
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 7 Männer nach Schießerei am Klinikum
Lüneburg 23.01.15
Nach der Schießerei am Klinikum im vergangenen September hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen sieben Männer erhoben.
Sie wirft wird den 26 bis 34 jährigen Männern versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und in je einem Fall gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr beziehungsweise Verstoß gegen das Waffengesetz vor.
Hintergrund der Taten waren Streitigkeiten zwischen Angehörigen von zwei kurdisch-stämmigen Familien in einem Fitnessstudio, bei denen zwei Männer durch Glasflaschen schwer verletzt wurden.
Sie mussten im Klinikum behandelt werden.
Dort hatten die sieben Angeklagten Mitglieder der Familie unter anderem mit einer Pistole und einem Revolver angegriffen.
Dabei wurden acht Mitglieder der überfallenen Familie schwer verletzt, davon drei durch Schusswunden.
 
Klage gegen Bettensteuer der Stadt Lüneburg vor dem Oberverwaltungsgericht
Lüneburg 22.01.15
Vor dem Oberverwaltungsgericht wird am kommenden Montag die Klage des Seminaris Hotels gegen die sogenannte Bettensteuer der Stadt Lüneburg verhandelt.
Die Stadt hatte 2013 eine Satzung für die Beherbergungssteuer erlassen. Danach müssen Hotels ab 4 Sternen 3 Euro und alle anderen Beherbergungsbetriebe 2 Euro pro Übernachtung und Person zahlen.
Das Seminaris Hotel klagt dagegen mit einem Normenkontrollverfahren.
Die Antragstellerin halte die Satzung für unwirksam, weil sei aus vielfachen Gründen mit höherrangigem Recht unvereinbar sei, so das Oberverwaltungsgericht. Sie bezieht sich dabei unter anderem auf Urteile des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen.
Das Lüneburger Oberverwaltunsgericht wird nun prüfen, ob die Bettensteuer der Stadt Lüneburg gegen das Grundgesetz und Regelungen des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetzes verstößt.
 
Drei Schulen erhalten Förderung für Berufseinstiegsbegleitung
Lüneburg/Berlin 22.01.15
Die Johannes-Rabeler-Schule in Lüneburg, die Hugo-Friedrich-Hartmann-Schule in Bardowick und die Elbtalschule in Gartow werden aus dem ESF-Bundesprogramm zum Start ins Berufsleben gefördert.
Die Schülerinnen und Schüler hätten hier mit der Berufseinstiegsbegleitung eine wichtige Unterstützung von der Schule in den Beruf erhalten, erklärte die SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze.
Das ESF-Programm des Bundesarbeitsministeriums umfasst rund 1 Milliarde Euro. Damit fördert die Bundesagentur für Arbeit Maßnahmen zur Berufseinstiegsbegleitung an ausgewählten allgemeinbildenden Schulen.
Die Berufseinstiegsbegleiter helfen beim Erreichen des Schulabschlusses, bei der Berufswahl und bei der Aufnahme einer Ausbildung.
 
MdL André Bock hält Dialogforum zur Y-Trasse nicht für ausreichend
Winsen/Hannover 22.01.15
Der Winser CDU-Landtagsabgeordnete André Bock hält das geplante Dialogverfahren „Schiene Nord“ zu den Varianten der Y-Trasse für unzureichend.
Die insgesamt 8 Treffen, die ab 13. Februar jeweils von 10 bis 16 Uhr in Celle stattfinden sollen, sind nach Ansicht Bocks zu wenig.
Es sei zwar gerade für die engagierten Bürgerinitiativen erfreulich, dass am Forum nun 15 statt 10 Vertreter teilnehmen könnten, sagte Bock. Er kritisiert aber, dass bei über 80 Teilnehmern viele Fragen und unterschiedliche örtliche Interessenlagen in nur 8 Sitzungen zu 6 Stunden nicht fundiert bearbeitet werden könnten. Hinzu kämen noch Anliegen und Anregungen über das Internet, die auch im Forum behandelt werden sollen.
Das Dialogforum Schiene Nord drohe zur Enttäuschung zu werden, so Bock.
 
Land Niedersachsen fördert vier kommunale Straßenbauvorhaben in der Region
Lüneburg/Hannover 22.01.15
Das Land Niedersachsen fördert insgesamt vier Straßenbauvorhaben in der Region aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes.
Wirtschaftsminister Olaf Lies verwies auf die angespannte Finanzlage vieler Kommunen, die landesweit mit insgesamt 61,8 Millionen Euro unterstützt werden.
Neben dem Ausbau der Kreisstraße zwischen Karze und Brackede im Landkreis Lüneburg mit rund 940.000 Euro wird der Ausbau der Ortsdurchfahrt Schierhorn im Landkreis Habrurg mit 910.000 Euro gefördert.
Die Samtgemeinde Lüchow erhält rund 370.000 Euro für den Ortsverbindungsweg zwischen Lüchow und Kolborn und der Landkreis Uelzen rund 260.000 Euro für den Ausbau der Kreisstraße zwischen Grünhagen und Eitzen.
Wann genau die einzelnen Projekte begonnen würden, liege in der Hand der kommunalen Antragsteller, so das Wirtschaftsministerium.
 
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Die "Inseldeerns" live bei Radio ZuSa (27.11.2011)
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50 Millionen Kilometer- das mußte gefeiert werde und Radio ZuSa war natürlich dabei!
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Interview im Kasten: Wellenrauschen Moderator Gunnar Theuerkauff mit Barry Burns von der Band Mogwai